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Mehrheit glaubt: Gehaltserhöhung nur durch Jobwechsel

Vor dem Absprung sind viele Arbeitnehmer, weil Sie sich nur durch einen Jobwechsel eine Gehaltserhöhung erwarten. Das ist schlecht für die Unternehmen, weil sie damit gute Kräfte verlieren. Eine interne Offenlegung der Bezüge könnte das verhindern.
Mehrheit glaubt: Gehaltserhöhung nur durch Jobwechsel Die meisten Arbeitnehmer glauben, dass sie eine Gehaltserhöhung nur nach einem Jobwechsel bekommen. (© 2016 alphaspirit/Shutterstock)

Gehaltserhöhung nur nach Jobwechsel? – Warnsignal für Arbeitgeber

Wer mehr Geld verdienen will, der braucht dafür einen Jobwechsel. Dieser Meinung sind 57 Prozent der Befragten einer Glassdoor-Studie. Die Autoren der Erhebung sehen in dieser Einstellung ein Warnsignal für die Unternehmen und legen ihnen eine vermehrte Offenlegung der Gehälter ans Herz. Dawn Lyon, Vice President of Corporate Affairs bei Glassdoor, sagt dazu:

"Unsere Daten zeigen, dass Arbeitgeber, die intern ein besseres Verständnis über faire Entlohnung schaffen, zufriedenere und engagiertere Mitarbeiter haben, die eher dazu neigen, im Unternehmen zu bleiben."

Konkret geht es um mangelnde Gehaltstransparenz in den Betrieben. Deshalb kann die Mehrheit der Studienteilnehmer den eigenen Verdienstlevel nicht einschätzen und erwartet sich eben nur durch einen Jobwechsel eine Gehaltserhöhung. Mit 64 Prozent am häufigsten sind Arbeitnehmer der mittleren Altersgruppe zwischen 35 und 54 Jahren dieser Meinung. Die teilen die über 55-Jährigen nur zu 49 Prozent und die Jüngeren (18 und 24 Jahren) zu 43 Prozent.

Gehaltstransparenz ist noch selten

Gehaltstransparenz erleben laut der Glassdoor-Studie nur 28 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland. Obwohl hier gut zwei Drittel der Beschäftigten glauben, dass Offenlegung der Bezüge die Mitarbeiterzufriedenheit (62 Prozent) und das Geschäft (65 Prozent) stärken würde.

Für die Glassdoor-Studie wurden mehr als 8.000 in Voll- oder Teilzeit-Angestellte aus Deutschland sowie sechs weiteren westlichen Industrienationen (Großbritannien, USA, Kanada, Frankreich, Niederlande und Schweiz) befragt, wie die "Mittelstand Nachrichten" schreiben.

Weiterführende Links:

  • 2016 könnte für einige Berufsgruppen ein rosiges Jahr werden. Denn die Chancen auf eine Gehaltserhöhung stehen gut.
  • Gehaltsverhandlung führen: Die richtige Strategie kann die Mitarbeiterzufriedenheit und -motivation stark beeinflussen. 5 Tipps für eine Win-win-Situation.
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Mehrheit glaubt: Gehaltserhöhung nur durch Jobwechsel Die meisten Arbeitnehmer glauben, dass sie eine Gehaltserhöhung nur nach einem Jobwechsel bekommen. (© 2016 alphaspirit/Shutterstock)

Gehaltserhöhung nur nach Jobwechsel? – Warnsignal für Arbeitgeber

Wer mehr Geld verdienen will, der braucht dafür einen Jobwechsel. Dieser Meinung sind 57 Prozent der Befragten einer Glassdoor-Studie. Die Autoren der Erhebung sehen in dieser Einstellung ein Warnsignal für die Unternehmen und legen ihnen eine vermehrte Offenlegung der Gehälter ans Herz. Dawn Lyon, Vice President of Corporate Affairs bei Glassdoor, sagt dazu:

"Unsere Daten zeigen, dass Arbeitgeber, die intern ein besseres Verständnis über faire Entlohnung schaffen, zufriedenere und engagiertere Mitarbeiter haben, die eher dazu neigen, im Unternehmen zu bleiben."

Konkret geht es um mangelnde Gehaltstransparenz in den Betrieben. Deshalb kann die Mehrheit der Studienteilnehmer den eigenen Verdienstlevel nicht einschätzen und erwartet sich eben nur durch einen Jobwechsel eine Gehaltserhöhung. Mit 64 Prozent am häufigsten sind Arbeitnehmer der mittleren Altersgruppe zwischen 35 und 54 Jahren dieser Meinung. Die teilen die über 55-Jährigen nur zu 49 Prozent und die Jüngeren (18 und 24 Jahren) zu 43 Prozent.

Gehaltstransparenz ist noch selten

Gehaltstransparenz erleben laut der Glassdoor-Studie nur 28 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland. Obwohl hier gut zwei Drittel der Beschäftigten glauben, dass Offenlegung der Bezüge die Mitarbeiterzufriedenheit (62 Prozent) und das Geschäft (65 Prozent) stärken würde.

Für die Glassdoor-Studie wurden mehr als 8.000 in Voll- oder Teilzeit-Angestellte aus Deutschland sowie sechs weiteren westlichen Industrienationen (Großbritannien, USA, Kanada, Frankreich, Niederlande und Schweiz) befragt, wie die "Mittelstand Nachrichten" schreiben.

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