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PwC-Studie: Mitarbeitersuche bereitet Start-ups Probleme

Start-ups sind jung, innovativ und voller Tatendrang. Doch bei der Mitarbeitersuche tun sich viele der Jungunternehmen anscheinend schwer, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.
PwC-Studie: Start-ups bereitet Mitarbeitersuche Probleme Start-ups sind bei der Mitarbeitersuche erfinderisch. (© 2016 Rawpixel.com /shutterstock)

Flexible Arbeitszeiten und Incentives als Lockmittel

Die Talentsuche bereitet vielen deutschen Start-ups anscheinend Kopfzerbrechen. Von 400 solchen Unternehmen gaben 74 Prozent an, dass sich die Mitarbeitersuche in ihrer Firma als schwierig erweist. Das hat eine Studie des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) ergeben, über die "t3n" berichtet.

Um neues Personal anzulocken, ist bei den Gründern entsprechend Erfindergeist gefragt:

  • So gaben 49 Prozent an, durch flexible Arbeitszeiten die Attraktivität des Unternehmens zu steigern.
  • 36 Prozent setzen bei der Rekrutierung auf das Angebot einer betrieblichen Altersvorsorge.
  • 31 Prozent bieten als zusätzliches Lockmittel Incentives wie Mittagessen oder kostenlose Getränke an.

Unternehmen mit derartigen Angeboten sollen sich bei der Mitarbeitersuche etwas leichter tun, wie die Studienautoren erklären.

Viele Start-ups setzen bei der Mitarbeitersuche auf Vitamin B

Der Studie zufolge wollen sieben von zehn Start-ups in den kommenden zwölf Monaten neue Kollegen rekrutieren. Durchschnittlich wollen die Jungunternehmen um 13 Prozent wachsen.

Bei der Talentsuche spielen Kontakte nach wie vor eine entscheidende Rolle.

  • Rund die Hälfte der Gründer verfügt über ein eigenes Netzwerk für die Mitarbeitersuche.
  • 38 Prozent begeben sich auf Job-Portale, um nach geeignetem Personal zu suchen.
  • 24 Prozent nutzen Onlineplattformen.

Der Wachstumswille vieler deutscher Start-ups ergibt sich aus einer positiven Umsatzprognose, sagt PwC-Partner Philipp Medrow. So würden drei von vier Jungunternehmen für das laufende Jahr ein Plus erwarten.

"Die Chancen für eine erfolgreiche Entwicklung von Start-ups sind günstig. Die Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft und sind zu Investitionen in neue Mitarbeiter, Standorte und Märkte bereit."

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PwC-Studie: Start-ups bereitet Mitarbeitersuche Probleme Start-ups sind bei der Mitarbeitersuche erfinderisch. (© 2016 Rawpixel.com /shutterstock)

Flexible Arbeitszeiten und Incentives als Lockmittel

Die Talentsuche bereitet vielen deutschen Start-ups anscheinend Kopfzerbrechen. Von 400 solchen Unternehmen gaben 74 Prozent an, dass sich die Mitarbeitersuche in ihrer Firma als schwierig erweist. Das hat eine Studie des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) ergeben, über die "t3n" berichtet.

Um neues Personal anzulocken, ist bei den Gründern entsprechend Erfindergeist gefragt:

  • So gaben 49 Prozent an, durch flexible Arbeitszeiten die Attraktivität des Unternehmens zu steigern.
  • 36 Prozent setzen bei der Rekrutierung auf das Angebot einer betrieblichen Altersvorsorge.
  • 31 Prozent bieten als zusätzliches Lockmittel Incentives wie Mittagessen oder kostenlose Getränke an.

Unternehmen mit derartigen Angeboten sollen sich bei der Mitarbeitersuche etwas leichter tun, wie die Studienautoren erklären.

Viele Start-ups setzen bei der Mitarbeitersuche auf Vitamin B

Der Studie zufolge wollen sieben von zehn Start-ups in den kommenden zwölf Monaten neue Kollegen rekrutieren. Durchschnittlich wollen die Jungunternehmen um 13 Prozent wachsen.

Bei der Talentsuche spielen Kontakte nach wie vor eine entscheidende Rolle.

  • Rund die Hälfte der Gründer verfügt über ein eigenes Netzwerk für die Mitarbeitersuche.
  • 38 Prozent begeben sich auf Job-Portale, um nach geeignetem Personal zu suchen.
  • 24 Prozent nutzen Onlineplattformen.

Der Wachstumswille vieler deutscher Start-ups ergibt sich aus einer positiven Umsatzprognose, sagt PwC-Partner Philipp Medrow. So würden drei von vier Jungunternehmen für das laufende Jahr ein Plus erwarten.

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