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Schlechte Unternehmenskultur schadet Mitarbeitergesundheit

Der AOK-Fehlzeitenreport zeigt: Eine schlechte Unternehmenskultur sorgt dafür, dass die Angestellten häufiger krank sind. Außerdem schätzen sie ihre Gesundheit auch selbst schlechter ein, wenn sie sich am Arbeitsplatz nicht wohlfühlen.
Schlechte Unternehmenskultur schadet Mitarbeitergesundheit Eine schlechte Unternehmenskultur wirkt sich auch negativ auf die Mitarbeitergesundheit aus. (© 2016 Andrey_Popov/Shutterstock)

Mitarbeitergesundheit leidet unter schlechter Stimmung

Wenn Angestellte mit der Unternehmenskultur unzufrieden sind, wirkt sich das auch negativ auf ihre Gesundheit aus. Das macht der AOK-Fehlzeiten-Report deutlich, für den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) über 2.000 Erwerbstätige zwischen 16 und 65 Jahren befragt hat. Die Forscher verglichen dabei die Gruppe der Arbeitnehmer, die ihre Unternehmenskultur als gut einschätzen, mit denjenigen, die sie als schlecht beurteilen. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede in Bezug auf die Mitarbeitergesundheit:

  • Zufriedene Mitarbeiter sind nur zu 8,9 Prozent unzufrieden mit ihrer eigenen Gesundheit, unzufriedene zu 27,5 Prozent.
  • Nur 32 Prozent der zufriedenen Mitarbeiter, aber 66,6 Prozent der unzufriedenen klagen über physische Beschwerden in Zusammenhang mit dem Beruf.
  • Psychische Beschwerden in Zusammenhang mit der Arbeit beklagen 35,8 Prozent der zufriedenen und 65,1 Prozent der unzufriedenen Mitarbeiter.
  • Wird die Unternehmenskultur als schlecht beurteilt, sind 31 Prozent der Beschäftigten 15 Tage oder mehr krankgeschrieben, bei einer guten Unternehmenskultur sind es nur 16,9 Prozent.

Wie sich Beschäftigte die Unternehmenskultur wünschen

Am wichtigsten ist es den befragten Arbeitnehmern, dass das Unternehmen hinter ihnen steht (78,3 Prozent), allerdings erleben das nur 54,8 Prozent in ihrem Arbeitsalltag. Für 69,3 Prozent ist es wichtig, für gute Arbeit gelobt zu werden, und nur 50,2 Prozent können sich auch tatsächlich über ein Lob vom Chef freuen. Außerdem wünschen sich die Befragten ...

  • eine Absprache von Veränderungen mit den betroffenen Personen und Gruppen (64,7 Prozent).
  • gute freiwillige Sozialleistungen des Unternehmens (62,3 Prozent).
  • Einfluss auf wichtige Entscheidungen zu nehmen (60,5 Prozent).

Leicht gestiegener Krankenstand im Jahr 2015

Außerdem informiert der Fehlzeitenreport auch über den Krankenstand der AOK-Mitglieder. Im Vergleich zum Vorjahr stand es 2015 um die allgemeine Mitarbeitergesundheit etwas schlechter: Sie hat sich um 0,1 Prozentpunkte verringert und lag bei 5,3 Prozent. Damit ist jeder Arbeitnehmer für durchschnittlich 19,5 Tage mit einer ärztlichen Bescheinigung der Arbeit ferngeblieben. In Firmen mit guter Unternehmenskultur dürfte der Wert grundsätzlich etwas niedriger sein.

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Schlechte Unternehmenskultur schadet Mitarbeitergesundheit Eine schlechte Unternehmenskultur wirkt sich auch negativ auf die Mitarbeitergesundheit aus. (© 2016 Andrey_Popov/Shutterstock)

Mitarbeitergesundheit leidet unter schlechter Stimmung

Wenn Angestellte mit der Unternehmenskultur unzufrieden sind, wirkt sich das auch negativ auf ihre Gesundheit aus. Das macht der AOK-Fehlzeiten-Report deutlich, für den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) über 2.000 Erwerbstätige zwischen 16 und 65 Jahren befragt hat. Die Forscher verglichen dabei die Gruppe der Arbeitnehmer, die ihre Unternehmenskultur als gut einschätzen, mit denjenigen, die sie als schlecht beurteilen. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede in Bezug auf die Mitarbeitergesundheit:

  • Zufriedene Mitarbeiter sind nur zu 8,9 Prozent unzufrieden mit ihrer eigenen Gesundheit, unzufriedene zu 27,5 Prozent.
  • Nur 32 Prozent der zufriedenen Mitarbeiter, aber 66,6 Prozent der unzufriedenen klagen über physische Beschwerden in Zusammenhang mit dem Beruf.
  • Psychische Beschwerden in Zusammenhang mit der Arbeit beklagen 35,8 Prozent der zufriedenen und 65,1 Prozent der unzufriedenen Mitarbeiter.
  • Wird die Unternehmenskultur als schlecht beurteilt, sind 31 Prozent der Beschäftigten 15 Tage oder mehr krankgeschrieben, bei einer guten Unternehmenskultur sind es nur 16,9 Prozent.

Wie sich Beschäftigte die Unternehmenskultur wünschen

Am wichtigsten ist es den befragten Arbeitnehmern, dass das Unternehmen hinter ihnen steht (78,3 Prozent), allerdings erleben das nur 54,8 Prozent in ihrem Arbeitsalltag. Für 69,3 Prozent ist es wichtig, für gute Arbeit gelobt zu werden, und nur 50,2 Prozent können sich auch tatsächlich über ein Lob vom Chef freuen. Außerdem wünschen sich die Befragten ...

  • eine Absprache von Veränderungen mit den betroffenen Personen und Gruppen (64,7 Prozent).
  • gute freiwillige Sozialleistungen des Unternehmens (62,3 Prozent).
  • Einfluss auf wichtige Entscheidungen zu nehmen (60,5 Prozent).

Leicht gestiegener Krankenstand im Jahr 2015

Außerdem informiert der Fehlzeitenreport auch über den Krankenstand der AOK-Mitglieder. Im Vergleich zum Vorjahr stand es 2015 um die allgemeine Mitarbeitergesundheit etwas schlechter: Sie hat sich um 0,1 Prozentpunkte verringert und lag bei 5,3 Prozent. Damit ist jeder Arbeitnehmer für durchschnittlich 19,5 Tage mit einer ärztlichen Bescheinigung der Arbeit ferngeblieben. In Firmen mit guter Unternehmenskultur dürfte der Wert grundsätzlich etwas niedriger sein.

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