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Social Media Netiquette: Regeln digitaler Unternehmen

Bitte recht freundlich: Damit Sie auch in der virtuellen Welt den richtigen Ton treffen, sollten Sie sogenannte Netiquette-Regeln beherzigen. Die Verhaltensregeln sind sowohl unternehmensextern, etwa in Social Media-Kanälen oder Foren, als auch unternehmensintern – beim E-Mail-Verkehr –, relevant.
Social Media Netiquette: Regeln digitaler Unternehmen Netiquette-Regeln regulieren das Miteinander im Internet. (© 2016 DenisFilm/Shutterstock)

Netiquette-Regeln als Richtlinie für gutes Benehmen im Netz

"Netiquette" klingt schon einmal nach "nett". Tatsächlich geht es darum, sich gegenüber Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern freundlich zu verhalten – nicht irgendwo, sondern im World Wide Web. Und genau darauf weist der Ausdruck Netiquette hin. Er setzt sich nämlich aus zwei Wörtern zusammen: Internet und Etiquette. Das gute Benehmen gegenüber Kunden, Fans und Co. sollte im Internet schließlich nicht abhandenkommen. Aber auch gegenüber den Mitarbeitern gilt es bestimmte Regeln zu berücksichtigen, um die Kommunikation untereinander zu regeln.

Die Netiquette haben einen weiteren Vorteil: Bestehen Unsicherheiten darüber, wie man sich im Netz richtig zu verhalten hat, kann auf die Richtlinie verwiesen werden. Das betrifft selbstverständlich auch User, die beispielsweise auf Ihrer Unternehmens-Webseite Kommentare schreiben. Jeder Betrieb ist selbst dafür verantwortlich, ein derartiges Regelwerk aufzustellen und dieses weiterzutragen.

Netiquette-Regeln für den E-Mail-Verkehr

Der Austausch per E-Mail gehört zum alltäglichen Prozedere. Manchmal wird das Postfach förmlich von elektronischen Botschaften überschwemmt. Deshalb ein Tipp vorweg: Verwenden Sie auch einmal andere Kommunikationswege, um sich mitzuteilen. Beispielsweise dann, wenn Sie komplizierte Prozesse erläutern müssen oder auf eine Beschwerde reagieren.

Wenn Sie eine E-Mail schreiben – ob an Kunden oder Mitarbeiter –, dann helfen folgende Netiquette-Regeln für eine reibungslose Kommunikation:

  • Fassen Sie sich kurz und drücken Sie sich präzise aus – und zwar in korrekter Rechtschreibung und Grammatik. Alles, was länger als zwei Seiten ist, sollten Sie als Datei anhängen.
  • Strukturieren Sie die Nachricht: Einleitung, Hauptteil und Ende machen Ihre E-Mail leserfreundlich. Achten Sie außerdem auf Ihren Ton. Dieser sollte stets professionell sein. Sarkasmus und Witze haben in E-Mails nichts zu suchen, wenn man die Reaktion des Gesprächspartners nicht einschätzen kann. Treiben Sie Ihr digitales Gegenüber ebenso wenig in die Defensive. Sätze wie "Warum sind Sie mit dem Projekt erst jetzt fertig?" oder "Sie müssen..." gehören nicht in elektronische Briefe.
  • Beantworten Sie E-Mails zügig. Checken Sie Ihr Postfach am besten regelmäßig, damit Ihnen keine wichtigen Nachrichten entgehen.
  • Allen antworten – muss das unbedingt sein? Bevor Sie die Masse an Ihrem Schreiben teilhaben lassen, überlegen Sie, ob Sie damit nicht unnötig das Postfach Unbeteiligter füllen und deren Zeit und Speicherplatz rauben.
  • Formulieren Sie die Betreffzeile aussagekräftig, damit der Leser die Mail einordnen kann – muss sie beispielsweise priorisiert behandelt werden? – und diese bei Bedarf leicht wiederfindet.

Social Media Netiquette-Regeln

Wenn Sie sich als Unternehmen in sozialen Netzwerken präsentieren und auf den Plattformen mit Usern und Fans austauschen, gilt es besonderen Netiquette-Regeln zu folgen. Die Anonymität im Internet verleitet so Manchen zu saloppen Kommentaren, die er in der Realität nicht äußern würde. Ihre Mitarbeiter sollten daher stets das Corporate Design im Blick haben, wenn Sie in Social Media Kanälen aber auch sonstwo für Ihr Unternehmen auftreten.

  • Dazu gehört, dass sie sich öffentlich nie negativ zur Firma äußern,
  • stets höflich, hilfsbereit und freundlich gegenüber Kunden und Usern sind,
  • wahrheitsgetreue Aussagen zum Unternehmen machen, die die wichtigsten Informationen beinhalten und
  • regelmäßig aktuelle Beiträge posten, um User zum Austausch zu animieren.

Die einzelnen Tipps sind in der Regel auch auf andere Kommunikationswege übertragbar. Ein höflicher und respektvoller Umgang mit anderen ist zum Beispiel ebenso beim Chatten mit Kollegen im unternehmenseigenen Messaging-Dienst oder in Foren wichtig.

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Social Media Netiquette: Regeln digitaler Unternehmen Netiquette-Regeln regulieren das Miteinander im Internet. (© 2016 DenisFilm/Shutterstock)

Netiquette-Regeln als Richtlinie für gutes Benehmen im Netz

"Netiquette" klingt schon einmal nach "nett". Tatsächlich geht es darum, sich gegenüber Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern freundlich zu verhalten – nicht irgendwo, sondern im World Wide Web. Und genau darauf weist der Ausdruck Netiquette hin. Er setzt sich nämlich aus zwei Wörtern zusammen: Internet und Etiquette. Das gute Benehmen gegenüber Kunden, Fans und Co. sollte im Internet schließlich nicht abhandenkommen. Aber auch gegenüber den Mitarbeitern gilt es bestimmte Regeln zu berücksichtigen, um die Kommunikation untereinander zu regeln.

Die Netiquette haben einen weiteren Vorteil: Bestehen Unsicherheiten darüber, wie man sich im Netz richtig zu verhalten hat, kann auf die Richtlinie verwiesen werden. Das betrifft selbstverständlich auch User, die beispielsweise auf Ihrer Unternehmens-Webseite Kommentare schreiben. Jeder Betrieb ist selbst dafür verantwortlich, ein derartiges Regelwerk aufzustellen und dieses weiterzutragen.

Netiquette-Regeln für den E-Mail-Verkehr

Der Austausch per E-Mail gehört zum alltäglichen Prozedere. Manchmal wird das Postfach förmlich von elektronischen Botschaften überschwemmt. Deshalb ein Tipp vorweg: Verwenden Sie auch einmal andere Kommunikationswege, um sich mitzuteilen. Beispielsweise dann, wenn Sie komplizierte Prozesse erläutern müssen oder auf eine Beschwerde reagieren.

Wenn Sie eine E-Mail schreiben – ob an Kunden oder Mitarbeiter –, dann helfen folgende Netiquette-Regeln für eine reibungslose Kommunikation:

  • Fassen Sie sich kurz und drücken Sie sich präzise aus – und zwar in korrekter Rechtschreibung und Grammatik. Alles, was länger als zwei Seiten ist, sollten Sie als Datei anhängen.
  • Strukturieren Sie die Nachricht: Einleitung, Hauptteil und Ende machen Ihre E-Mail leserfreundlich. Achten Sie außerdem auf Ihren Ton. Dieser sollte stets professionell sein. Sarkasmus und Witze haben in E-Mails nichts zu suchen, wenn man die Reaktion des Gesprächspartners nicht einschätzen kann. Treiben Sie Ihr digitales Gegenüber ebenso wenig in die Defensive. Sätze wie "Warum sind Sie mit dem Projekt erst jetzt fertig?" oder "Sie müssen..." gehören nicht in elektronische Briefe.
  • Beantworten Sie E-Mails zügig. Checken Sie Ihr Postfach am besten regelmäßig, damit Ihnen keine wichtigen Nachrichten entgehen.
  • Allen antworten – muss das unbedingt sein? Bevor Sie die Masse an Ihrem Schreiben teilhaben lassen, überlegen Sie, ob Sie damit nicht unnötig das Postfach Unbeteiligter füllen und deren Zeit und Speicherplatz rauben.
  • Formulieren Sie die Betreffzeile aussagekräftig, damit der Leser die Mail einordnen kann – muss sie beispielsweise priorisiert behandelt werden? – und diese bei Bedarf leicht wiederfindet.

Social Media Netiquette-Regeln

Wenn Sie sich als Unternehmen in sozialen Netzwerken präsentieren und auf den Plattformen mit Usern und Fans austauschen, gilt es besonderen Netiquette-Regeln zu folgen. Die Anonymität im Internet verleitet so Manchen zu saloppen Kommentaren, die er in der Realität nicht äußern würde. Ihre Mitarbeiter sollten daher stets das Corporate Design im Blick haben, wenn Sie in Social Media Kanälen aber auch sonstwo für Ihr Unternehmen auftreten.

  • Dazu gehört, dass sie sich öffentlich nie negativ zur Firma äußern,
  • stets höflich, hilfsbereit und freundlich gegenüber Kunden und Usern sind,
  • wahrheitsgetreue Aussagen zum Unternehmen machen, die die wichtigsten Informationen beinhalten und
  • regelmäßig aktuelle Beiträge posten, um User zum Austausch zu animieren.

Die einzelnen Tipps sind in der Regel auch auf andere Kommunikationswege übertragbar. Ein höflicher und respektvoller Umgang mit anderen ist zum Beispiel ebenso beim Chatten mit Kollegen im unternehmenseigenen Messaging-Dienst oder in Foren wichtig.

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