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Studie: Schlechter Schlaf unter deutschen Chefs üblich

Für das Gros der deutschen Führungskräfte gehört schlechter Schlaf zur nächtlichen Routine. Das ergab eine Umfrage der Max-Grundig-Klinik. Für viele trägt insbesondere der Job Schuld am Schlafmangel.
Studie: Schlechter Schlaf unter deutschen Chefs üblich Andauernder schlechter Schlaf gefährdet die Gesundheit. (© 2016 Marcos Mesa Sam Wordley/Shutterstock)

Mehr als jeder zweite Chef schläft schlecht

Von einem erholsamen Schlaf können viele deutsche Führungskräfte nur träumen. Laut der Studie "Warum Führungskräfte schlecht schlafen", für die rund 1.000 Vorgesetzte befragt wurden, wachen 54 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen häufig nachts auf. Bereits im vergangenen Jahre führte die Max-Grundig-Klinik eine derartige Umfrage durch – mit einemähnlich ernüchternden Ergebnis.

Von einer Schlafstörung sprechen Mediziner dann, wenn man mehr als dreimal pro Woche nachts aufwacht und binnen einer halben Stunde nicht wieder einschläft.

Schlechter Schlaf: Das sind die Ursachen

Schlechter Schlaf hat verschiedene Ursachen:

  • Bei knapp jedem zweiten Befragten (48 Prozent) ist der Job für die nächtliche Unruhe verantwortlich.
  • 25 Prozent der Manager schlafen wegen privater Probleme schlecht.
  • 17 Prozent der Umfrageteilnehmer plagen finanzielle Sorgen und
  • zehn Prozent haben gesundheitliche Probleme.

Apropos Gesundheit: Laut Professor Curt Diehm, dem Ärztlichen Direktor der Max-Grundig-Klinik, kann anhaltender Schlafmangel die Lebensdauer um mehrere Jahre reduzieren. Er empfiehlt, in solchen Fällen einen Facharzt aufzusuchen, was bisher nur jeder Vierte (27 Prozent) tut.

Tipps für einen erholsamen Schlaf

Schlaftabletten sollten nur im Notfall und vorübergehend eingesetzt werden. Stattdessen gibt Diehm Übernächtigten folgende Tipps, wie das Portal "cio.de" berichtet:

  • Nicht ständig erreichbar sein. Smartphones, Laptop und andere Geräte sollten ab einer bestimmten Uhrzeit ausgeschaltet werden, um wirklich entspannen zu können.
  • Abends keinen Alkohol trinken. Ein Glas Wein oder Bier sind zwar gute Helfer beim Einschlafen, doch ist der Organismus nachts dann mit dem Abbau der alkoholischen Getränke beschäftigt. Schlechter Schlaf ist vorprogrammiert.
  • Routine einführen. Sich immer zur selben Zeit schlafen zu legen, das Zimmer gut abzudunkeln und alle elektronischen Geräte aus dem Schlafgemach zu verbannen, ist förderlich für einen erholsamen Schlaf.
  • Richtig entspannen lernen. Ob Meditation oder andere Entspannungstechniken – nur jeder zehnte Befragte wendet derartige Praktiken an, um besser zu schlafen.

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Studie: Schlechter Schlaf unter deutschen Chefs üblich Andauernder schlechter Schlaf gefährdet die Gesundheit. (© 2016 Marcos Mesa Sam Wordley/Shutterstock)

Mehr als jeder zweite Chef schläft schlecht

Von einem erholsamen Schlaf können viele deutsche Führungskräfte nur träumen. Laut der Studie "Warum Führungskräfte schlecht schlafen", für die rund 1.000 Vorgesetzte befragt wurden, wachen 54 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen häufig nachts auf. Bereits im vergangenen Jahre führte die Max-Grundig-Klinik eine derartige Umfrage durch – mit einemähnlich ernüchternden Ergebnis.

Von einer Schlafstörung sprechen Mediziner dann, wenn man mehr als dreimal pro Woche nachts aufwacht und binnen einer halben Stunde nicht wieder einschläft.

Schlechter Schlaf: Das sind die Ursachen

Schlechter Schlaf hat verschiedene Ursachen:

  • Bei knapp jedem zweiten Befragten (48 Prozent) ist der Job für die nächtliche Unruhe verantwortlich.
  • 25 Prozent der Manager schlafen wegen privater Probleme schlecht.
  • 17 Prozent der Umfrageteilnehmer plagen finanzielle Sorgen und
  • zehn Prozent haben gesundheitliche Probleme.

Apropos Gesundheit: Laut Professor Curt Diehm, dem Ärztlichen Direktor der Max-Grundig-Klinik, kann anhaltender Schlafmangel die Lebensdauer um mehrere Jahre reduzieren. Er empfiehlt, in solchen Fällen einen Facharzt aufzusuchen, was bisher nur jeder Vierte (27 Prozent) tut.

Tipps für einen erholsamen Schlaf

Schlaftabletten sollten nur im Notfall und vorübergehend eingesetzt werden. Stattdessen gibt Diehm Übernächtigten folgende Tipps, wie das Portal "cio.de" berichtet:

  • Nicht ständig erreichbar sein. Smartphones, Laptop und andere Geräte sollten ab einer bestimmten Uhrzeit ausgeschaltet werden, um wirklich entspannen zu können.
  • Abends keinen Alkohol trinken. Ein Glas Wein oder Bier sind zwar gute Helfer beim Einschlafen, doch ist der Organismus nachts dann mit dem Abbau der alkoholischen Getränke beschäftigt. Schlechter Schlaf ist vorprogrammiert.
  • Routine einführen. Sich immer zur selben Zeit schlafen zu legen, das Zimmer gut abzudunkeln und alle elektronischen Geräte aus dem Schlafgemach zu verbannen, ist förderlich für einen erholsamen Schlaf.
  • Richtig entspannen lernen. Ob Meditation oder andere Entspannungstechniken – nur jeder zehnte Befragte wendet derartige Praktiken an, um besser zu schlafen.

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