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Studie: Vertrauen in die Innovationskraft der IT sinkt

"IT is dead. Long live IT!" – diesen prägnanten Titel trägt eine aktuelle Studie von Accenture. Darin geht es – wenig überraschend – um das sinkende Vertrauen der Entscheider in die IT-Abteilungen. Die Analysten der Studie geben aber auch Tipps, um das Image der IT wieder zu verbessern.
Studie: Vertrauen in die Innovationskraft der IT sinkt Die IT, speziell CIOs müssen ihr Rollenverständnis verändern, um innovativ zu bleiben. (© 2016 Biz Idea Production/Shutterstock)

Interne IT benötigt länger als externe Dienstleister

Das Rollenverständnis der IT ist veraltet. Das geht aus der Accenture-Studie hervor, für die 1.800 Entscheider befragt wurden. Was Unternehmen in der IT brauchen, sind Service-Broker und Service-Hersteller, so der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister.

Zu diesem Ergebnis kommt Accenture unter anderem aufgrund des Einkaufverhaltens der Entscheider in puncto IT-Leistungen. Laut der Studie handeln 70 Prozent der Befragten in Eigenregie, wenn sie IT-Leistungen einkaufen möchten. Der CIO bleibt also außen vor.

  • 77 Prozent geben an, dass ihre interne IT nicht mit dem "As-a-Service-Modell" mithalten könne, berichtet "CIO".
  • 42 Prozent sagen, die interne IT benötige mehr Zeit, weshalb externe Dienstleister in Anspruch genommen werden.

Neues Rollenverständnis: CIOs als Service-Broker

Entsprechend den Einschätzungen sinken die Erwartungen an die IT. Das geht auch aus einer Umfrage Accentures im Rahmen seiner jährlichen Technology Vision hervor. Auf die Rolle der IT angesprochen, sehen nur  34 Prozent der Befragten diese als treibenden Innovationsmotor im Unternehmen. Vor zwei Jahren waren es noch 71 Prozent.

In seiner Studie fordert Accenture CIOs auf, ihr Rollenverständnis zu erneuern. Ihre Aufgabe sei es, sich zu Service-Brokern zu entwickeln. Das bedeutet: Wenn bestimmte Fachabteilungen As-a-Service-Leistungen benötigen, erbringen sie diese im besten Fall – und zwar unter Berücksichtigung des aktuellen Wettbewerbs. Wenn die IT die erwünschten Leistungen selbst nicht stemmen kann, dann ist der CIO dafür zuständig, sie für die Fachabteilungen einzukaufen.

Weitere Tipps für CIOs, die innovativ bleiben wollen, sind in der Studie zusammengefasst.

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Studie: Vertrauen in die Innovationskraft der IT sinkt Die IT, speziell CIOs müssen ihr Rollenverständnis verändern, um innovativ zu bleiben. (© 2016 Biz Idea Production/Shutterstock)

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  • 77 Prozent geben an, dass ihre interne IT nicht mit dem "As-a-Service-Modell" mithalten könne, berichtet "CIO".
  • 42 Prozent sagen, die interne IT benötige mehr Zeit, weshalb externe Dienstleister in Anspruch genommen werden.

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Entsprechend den Einschätzungen sinken die Erwartungen an die IT. Das geht auch aus einer Umfrage Accentures im Rahmen seiner jährlichen Technology Vision hervor. Auf die Rolle der IT angesprochen, sehen nur  34 Prozent der Befragten diese als treibenden Innovationsmotor im Unternehmen. Vor zwei Jahren waren es noch 71 Prozent.

In seiner Studie fordert Accenture CIOs auf, ihr Rollenverständnis zu erneuern. Ihre Aufgabe sei es, sich zu Service-Brokern zu entwickeln. Das bedeutet: Wenn bestimmte Fachabteilungen As-a-Service-Leistungen benötigen, erbringen sie diese im besten Fall – und zwar unter Berücksichtigung des aktuellen Wettbewerbs. Wenn die IT die erwünschten Leistungen selbst nicht stemmen kann, dann ist der CIO dafür zuständig, sie für die Fachabteilungen einzukaufen.

Weitere Tipps für CIOs, die innovativ bleiben wollen, sind in der Studie zusammengefasst.

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