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Studie zum Fachkräftemangel: Mehr internationales Recruiting

Der Fachkräftemangel stellt laut einer aktuellen Studie besonders für den Mittelstand eine Herausforderung dar. Deshalb versuchen Unternehmen verstärkt, im Ausland Fachkräfte zu rekrutieren. Der IT-Bereich steht dabei an erster Stelle.
Studie zum Fachkräftemangel: Mehr internationales Recruiting Vor allem in diesen Bereichen versuchen Unternehmen, dem Fachkräftemangel mit ausländischer Unterstützung zu begegnen. (© 2016 LinkedIn)

Fachkräftemangel trifft besonders den Mittelstand

Vor allem der Mittelstand ist mittlerweile vom Fachkräftemangel betroffen. Das zeigt eine gemeinsame Studie des Businessnetzwerks LinkedIn und des Digitalverbands Bitkom. 2013 erklärten 49 Prozent der Mittelständler, nur schwer neue Fachkräfte zu gewinnen, in der Befragung 2016 waren es schon 61 Prozent. In großen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern stellt Fachkräftemangel dagegen mittlerweile ein geringeres Problem dar als in den vergangenen Jahren. Der Anteil der betroffenen Unternehmen verringerte sich von 2013 bis 2016 von 75 auf 56 Prozent. Großunternehmen haben anscheinend bereits Wege gefunden, um neue Mitarbeiter zu rekrutieren. Barbara Wittmann, Director LinkedIn Talent Solutions für Deutschland, Österreich und die Schweiz, erklärt:

Ein um 19 Prozentpunkte geringerer Wert in diesem Jahr deutet darauf hin, dass ihre Rekrutierungsstrategien Früchte tragen. Je mehr gute Leute diese Unternehmen allerdings finden, desto härter wird der Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte für den Mittelstand.

Ausländische Unterstützung vor allem für den IT-Bereich

Im Bereich IT und Telekommunikation werden mit einem Anteil von 15 Prozent der Unternehmen am häufigsten ausländische Fachkräfte eingestellt. 41 Prozent der Befragten planen das außerdem für die Zukunft. Weitere besonders im Ausland nachgefragte Bereiche sind:

  • Controlling: 10 Prozent, geplant 37 Prozent
  • Einkauf: 10 Prozent, geplant 18 Prozent
  • Vertrieb: 9 Prozent, geplant 31 Prozent
  • Qualitätsmanagement: 7 Prozent, geplant 17 Prozent
  • Marketing und Marktforschung: 7 Prozent, geplant 17 Prozent
  • Forschung und Entwicklung: 7 Prozent, geplant 33 Prozent

Ausländische Fachkräfte werden über Social Media rekrutiert

Mittlerweile nutzen 94 Prozent der befragten Unternehmen soziale Netzwerke zur Rekrutierung im Ausland. Im Jahr 2013 waren es noch 72 Prozent. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen die eigene Karriere-Webseite (88 Prozent) und verschiedene Online-Jobbörsen (82 Prozent). Während 2013 noch 97 Prozent der Befragten die Vermittlung durch die Bundesagentur für Arbeit nutzten, um dem Fachkräftemangel zu begegnen, sind es 2016 nur noch 70 Prozent.

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Der Fachkräftemangel stellt laut einer aktuellen Studie besonders für den Mittelstand eine Herausforderung dar. Deshalb versuchen Unternehmen verstärkt, im Ausland Fachkräfte zu rekrutieren. Der IT-Bereich steht dabei an erster Stelle.
Studie zum Fachkräftemangel: Mehr internationales Recruiting Vor allem in diesen Bereichen versuchen Unternehmen, dem Fachkräftemangel mit ausländischer Unterstützung zu begegnen. (© 2016 LinkedIn)

Fachkräftemangel trifft besonders den Mittelstand

Vor allem der Mittelstand ist mittlerweile vom Fachkräftemangel betroffen. Das zeigt eine gemeinsame Studie des Businessnetzwerks LinkedIn und des Digitalverbands Bitkom. 2013 erklärten 49 Prozent der Mittelständler, nur schwer neue Fachkräfte zu gewinnen, in der Befragung 2016 waren es schon 61 Prozent. In großen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern stellt Fachkräftemangel dagegen mittlerweile ein geringeres Problem dar als in den vergangenen Jahren. Der Anteil der betroffenen Unternehmen verringerte sich von 2013 bis 2016 von 75 auf 56 Prozent. Großunternehmen haben anscheinend bereits Wege gefunden, um neue Mitarbeiter zu rekrutieren. Barbara Wittmann, Director LinkedIn Talent Solutions für Deutschland, Österreich und die Schweiz, erklärt:

Ein um 19 Prozentpunkte geringerer Wert in diesem Jahr deutet darauf hin, dass ihre Rekrutierungsstrategien Früchte tragen. Je mehr gute Leute diese Unternehmen allerdings finden, desto härter wird der Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte für den Mittelstand.

Ausländische Unterstützung vor allem für den IT-Bereich

Im Bereich IT und Telekommunikation werden mit einem Anteil von 15 Prozent der Unternehmen am häufigsten ausländische Fachkräfte eingestellt. 41 Prozent der Befragten planen das außerdem für die Zukunft. Weitere besonders im Ausland nachgefragte Bereiche sind:

  • Controlling: 10 Prozent, geplant 37 Prozent
  • Einkauf: 10 Prozent, geplant 18 Prozent
  • Vertrieb: 9 Prozent, geplant 31 Prozent
  • Qualitätsmanagement: 7 Prozent, geplant 17 Prozent
  • Marketing und Marktforschung: 7 Prozent, geplant 17 Prozent
  • Forschung und Entwicklung: 7 Prozent, geplant 33 Prozent

Ausländische Fachkräfte werden über Social Media rekrutiert

Mittlerweile nutzen 94 Prozent der befragten Unternehmen soziale Netzwerke zur Rekrutierung im Ausland. Im Jahr 2013 waren es noch 72 Prozent. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen die eigene Karriere-Webseite (88 Prozent) und verschiedene Online-Jobbörsen (82 Prozent). Während 2013 noch 97 Prozent der Befragten die Vermittlung durch die Bundesagentur für Arbeit nutzten, um dem Fachkräftemangel zu begegnen, sind es 2016 nur noch 70 Prozent.

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