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Trennungsmanagement: Jede zweite Firma holt sich Hilfe

Jede Trennung fällt schwer – deshalb holt sich jedes zweite Unternehmen Hilfe beim professionellen Trennungsmanagement. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Kienbaum-Studie zu dem Thema.
Trennungsmanagement: Jede zweite Firma holt sich Hilfe Wenn sich die Wege trennen: Mehr als jeder zweites Unternehmen holt sich Hilfe beim Trennungsmanagement. (© 2016 retrorocket/Shutterstock)

Trennungsmanagement vor allem bei großen Unternehmen angekommen

Wenn sich ein Chef von einer Führungskraft trennen muss, greift mehr als jeder zweite Entscheider auf externe Dienstleister zurück. Das sogenannte Trennungsmanagement, auch bekannt als NewPlacement- und Outplacement-Beratung, organisiert nicht nur den Trennungsprozess, sondern unterstützt die zukünftigen Ex-Führungskräfte auch beim beruflichen Neuanfang. Je größer das Unternehmen dabei ist, desto wahrscheinlicher wird externe Hilfe in Anspruch genommen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Personal- und Managementberatung Kienbaum, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Für die Studie befragte Kienbaum rund 450 Führungskräfte, Personalleiter und Geschäftsführer in Deutschland zum Thema Trennungsmanagement bei Führungskräften.

Eine NewPlacement-Beratung wird überwiegend Mitarbeitern von Konzernen und Unternehmen ab 10.000 Beschäftigten zuteil. Von den befragten Firmen, die eine professionelle Beratung anbieten, gaben zwei Drittel an, dass die Beratung allerdings erst beginnt, nachdem der Aufhebungsvertrag unterschrieben wurde. Dabei ist ein frühzeitiges Trennungsmanagement essenziell, wie Andreas Knodel von Kienbaum erklärt:

"Eine frühzeitige NewPlacement-Beratung, die gezielt noch vor dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages beginnt, führt zu einer schnelleren Einigung über den Austritt und einem früheren erfolgreichen beruflichen Neuanfang."

Unternehmer haben zukünftige Beziehungen mit Ex-Mitarbeitern im Blick

Eine weitere Erkenntnis der Studie: Entscheider interessieren sich auch aus Unternehmensperspektive für eine gute Trennung. Denn: 55 Prozent der Befragten sehen in Ex-Führungskräften potenzielle Kunden. 28 Prozent sagen sogar, dass sie Kandidaten für eine zukünftige Neueinstellung sind.

Die andere Seite der Medaille: Fast die Hälfte aller Unternehmen bietet Betroffenen noch keine NewPlacement- oder Outplacement-Beratung an. Bei einem Drittel der befragten Unternehmen müssen fortgehende Führungskräfte die Kosten für die Beratung sogar selbst übernehmen. Andreas Knodel sagt dazu:

"Viele Unternehmen vergeben damit ohne Not die Chance auf eine schnelle und faire Trennung. Eine vom Unternehmen geförderte NewPlacement-Beratung sorgt für eine Win-Win-Situation aller Beteiligten: Der betroffene Mitarbeiter gelangt schneller zum neuen Job, das Risiko einer rechtlichen Auseinandersetzung sinkt und der Arbeitgeber stabilisiert die Motivation sowie Produktivität der Verbleibenden."

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Trennungsmanagement: Jede zweite Firma holt sich Hilfe Wenn sich die Wege trennen: Mehr als jeder zweites Unternehmen holt sich Hilfe beim Trennungsmanagement. (© 2016 retrorocket/Shutterstock)

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Eine NewPlacement-Beratung wird überwiegend Mitarbeitern von Konzernen und Unternehmen ab 10.000 Beschäftigten zuteil. Von den befragten Firmen, die eine professionelle Beratung anbieten, gaben zwei Drittel an, dass die Beratung allerdings erst beginnt, nachdem der Aufhebungsvertrag unterschrieben wurde. Dabei ist ein frühzeitiges Trennungsmanagement essenziell, wie Andreas Knodel von Kienbaum erklärt:

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Eine weitere Erkenntnis der Studie: Entscheider interessieren sich auch aus Unternehmensperspektive für eine gute Trennung. Denn: 55 Prozent der Befragten sehen in Ex-Führungskräften potenzielle Kunden. 28 Prozent sagen sogar, dass sie Kandidaten für eine zukünftige Neueinstellung sind.

Die andere Seite der Medaille: Fast die Hälfte aller Unternehmen bietet Betroffenen noch keine NewPlacement- oder Outplacement-Beratung an. Bei einem Drittel der befragten Unternehmen müssen fortgehende Führungskräfte die Kosten für die Beratung sogar selbst übernehmen. Andreas Knodel sagt dazu:

"Viele Unternehmen vergeben damit ohne Not die Chance auf eine schnelle und faire Trennung. Eine vom Unternehmen geförderte NewPlacement-Beratung sorgt für eine Win-Win-Situation aller Beteiligten: Der betroffene Mitarbeiter gelangt schneller zum neuen Job, das Risiko einer rechtlichen Auseinandersetzung sinkt und der Arbeitgeber stabilisiert die Motivation sowie Produktivität der Verbleibenden."

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