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Umfrage: IT-Freelancer sind heiß begehrt

Händeringend gesucht: IT-Freelancer haben momentan ein Lauf. In acht von zehn Unternehmen sind ihre Dienste von großer Bedeutung. Die könnte in den kommenden Monaten sogar noch zunehmen, glaubt man einer Umfrage von Bitkom.
Umfrage: IT-Freelancer sind heiß begehrt Boom für IT-Freelancer. Für viele Unternehmen sind sie "unverzichtbar". (© 2016 lassedesignen/Shutterstock)

Bitkom: IT-Freelancer sind "unverzichtbar"

Beste Aussichten für IT-Freelancer: Sie sind für die meisten Unternehmen in Deutschland extrem wichtig. Sogar von  "unverzichtbar" sprechen die Autoren einer frischen Studie des Digitalverbands Bitkom. Sie haben festgestellt, dass freiberufliche IT-Experten in acht von zehn Betrieben (genauer: 83 Prozent) derzeit eine "große Bedeutung" haben. Lediglich für fünf Prozent spielen sie keine oder nur eine geringe Rolle. Noch, denn die Hälfte der befragten Unternehmen erwartet, dass der Stellenwert von IT-Freelancern in den kommenden sechs Monaten noch größer wird. 48 Prozent glauben, dass sich in diesem Zeitraum der Bedarf zumindest auf dem aktuellen Niveau halten wird.

Die Erklärung für die starke Nachfrage liefert Dr. Axel Pols, Geschäftsführer der Bitkom Research:

"Die digitale Transformation wird dazu führen, dass noch viel mehr Unternehmen ihr Geschäftsmodell auf die digitale Wirtschaft ausrichten werden und dafür entsprechende Unterstützung benötigen."

Umfrage unter 300 IT-Entscheidern

Er und sein Team haben im Auftrag der Etengo (Deutschland) AG 304 IT-Vorstände, CIOs oder (Haupt-)Abteilungsleiter IT deutscher Unternehmen ab 500 Mitarbeitern befragt. Das Ergebnis basiert also auf den Aussagen von größeren Firmen. Es dürfte aber auch für KMU bedeutsam sein, weil es einen industrieweiten Trend abbildet.

Ein Blick auf das anteilige Arbeitsaufkommen unterstreicht die Stellung der IT-Freelancer. Sie übernehmen rund ein Viertel (23 Prozent) aller Projektaufgaben. Dass das bis zum Sommer noch mehr wird, erwarten 44 Prozent der Firmen. Nur drei Prozent glauben an einen Rückgang.

Weiterführende Links:

  • Der richtige IT-Dienstleister erspart kleinen und mittelständischen Unternehmen einiges an Arbeit. Wir zeigen, worauf Sie bei der Auswahl achten müssen.
  • Freelancer beschäftigen: Wie können Sie Scheinselbstständigkeit vermeiden?
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Umfrage: IT-Freelancer sind heiß begehrt Boom für IT-Freelancer. Für viele Unternehmen sind sie "unverzichtbar". (© 2016 lassedesignen/Shutterstock)

Bitkom: IT-Freelancer sind "unverzichtbar"

Beste Aussichten für IT-Freelancer: Sie sind für die meisten Unternehmen in Deutschland extrem wichtig. Sogar von  "unverzichtbar" sprechen die Autoren einer frischen Studie des Digitalverbands Bitkom. Sie haben festgestellt, dass freiberufliche IT-Experten in acht von zehn Betrieben (genauer: 83 Prozent) derzeit eine "große Bedeutung" haben. Lediglich für fünf Prozent spielen sie keine oder nur eine geringe Rolle. Noch, denn die Hälfte der befragten Unternehmen erwartet, dass der Stellenwert von IT-Freelancern in den kommenden sechs Monaten noch größer wird. 48 Prozent glauben, dass sich in diesem Zeitraum der Bedarf zumindest auf dem aktuellen Niveau halten wird.

Die Erklärung für die starke Nachfrage liefert Dr. Axel Pols, Geschäftsführer der Bitkom Research:

"Die digitale Transformation wird dazu führen, dass noch viel mehr Unternehmen ihr Geschäftsmodell auf die digitale Wirtschaft ausrichten werden und dafür entsprechende Unterstützung benötigen."

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Er und sein Team haben im Auftrag der Etengo (Deutschland) AG 304 IT-Vorstände, CIOs oder (Haupt-)Abteilungsleiter IT deutscher Unternehmen ab 500 Mitarbeitern befragt. Das Ergebnis basiert also auf den Aussagen von größeren Firmen. Es dürfte aber auch für KMU bedeutsam sein, weil es einen industrieweiten Trend abbildet.

Ein Blick auf das anteilige Arbeitsaufkommen unterstreicht die Stellung der IT-Freelancer. Sie übernehmen rund ein Viertel (23 Prozent) aller Projektaufgaben. Dass das bis zum Sommer noch mehr wird, erwarten 44 Prozent der Firmen. Nur drei Prozent glauben an einen Rückgang.

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