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Wochenstart: 4 Tipps gegen den Montagsblues

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Aber selten am Montag. Denn zum Wochenstart sind Berufstätige besonders schwerfällig, wie einige Studien beweisen. Der Kontrast zwischen entspanntem Wochenende und Arbeitstag ist einfach zu stark. Wir geben Tipps, wie Sie den Montagsblues verjagen.
Wochenstart: 4 Tipps gegen den Montagsblues Zum Wochenstart kommen die meisten Arbeitnehmer nur schwer in die Gänge. (© 2016 Stock-Asso/Shutterstock)

Montagsblues beeinträchtigt die Arbeitsleistung

Laut einer Studie der ManpowerGroup Deutschland kommen 85 Prozent der deutschen Arbeitnehmer zum Wochenstart nicht in die Gänge. Der Gedanke an das noch weit entfernte erholsame Wochenende trübt die Stimmung und wirkt sich nicht selten auf die Arbeitsleistung aus. So fanden Forscher der London School of Economics heraus, dass die Produktivität der Mitarbeiter am Montag deutlich geringer ist als an anderen Tagen, wie "t3n" berichtet. Weiterhin sei sogar die Verletzungsgefahr im Job höher als sonst.

Wissenschaftler sind sich uneins darüber, was der Grund für die Startschwierigkeiten sein könnte. Eine Vermutung: Am Wochenende stürzt das Immunsystem vieler Menschen ab. Während es unter der Woche auf Hochtouren gearbeitet hat, um Stress und Druck standzuhalten, kommt der Körper am Wochenende zur Ruhe – oder nicht ganz. Innerlich herrscht nämlich Ausnahmezustand, sobald der alltägliche Rhythmus verändert wird. Die Folge eines "entspannten" Wochenendes sind dann Gereiztheit, Schlappheit und miese Laune zum Wochenstart.

Tipp 1 zum Wochenstart: Früher aufstehen!

Das klingt zunächst unlogisch. Aber: Der Wochenstart wird nicht leichter, wenn Sie eine halbe Stunde länger im Bett bleiben. Vielmehr verschiebt sich Ihr Feierabend dadurch weiter in die Abendstunden. Wenn Sie hingegen früh im Büro erscheinen, dann …

… können Sie sich in Ruhe sortieren. Idealerweise haben Sie sich bereits Gedanken darüber gemacht, welche Aufgaben an diesem Tag anstehen, und checken Ihre To-do-Liste.
… sind Sie vor der Mehrheit Ihrer Kollegen im Büro. So liebenswert diese auch sind, am Montagmorgen will man dem mehrheitlich schlecht gelaunten Kollegenstrudel noch entgehen.

Tipp 2: Gute Miene zum bösen Wochenstart

Miese Laune vertreiben Sie nicht, indem Sie sich miese Gedanken machen. Versuchen Sie stattdessen, positiv gestimmt zu sein. Selbst wenn Sie fürs Erste nur so tun, als ob Ihnen der Wochenstart nichts anhaben könnte – der positive Schein wird mit etwas Geduld zum aufrichtigen Sein. Gute-Laune-fördernd: Hören Sie Ihre Lieblingsmusik auf dem Weg zur Arbeit. Und machen Sie Ihren Kollegen Komplimente, statt zu sagen, wie müde jemand aussieht. So stecken Sie Ihre Umgebung mit guter Laune an.

Tipp 3: Leichte Aufgaben erledigen

Kümmern Sie sich am Montag um leichtere Aufgaben. Wie eingangs beschrieben, ist unsere Leistungsfähigkeit zum Wochenstart am geringsten. Die leichten Aufgaben sollten Sie dann in jedem Fall zu Ende bringen, damit Sie nicht gleich mit einem Überhang in die Woche starten.

Tipp 4: Machen Sie Pausen

Eigentlich sollte das bei einer Arbeitszeit von über sechs Stunden selbstverständlich sein. An jedem Wochentag, aber insbesondere am eher unproduktiven Montag, sind Arbeitspausen wichtig. Warum? Weil man nach der kurzen Erholphase wieder leistungsfähiger ist.

Weiterführende Links:

  • Immer mehr Berufstätigen ist eine ausgewogene Work-Life-Balance wichtig
  • Miese Stimmung im Büro wirkt sich häufig auf die Arbeitsleistungen der Mitarbeiter aus. 3 Tipps, wie Sie das Betriebsklima verbessern.
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Wochenstart: 4 Tipps gegen den Montagsblues Zum Wochenstart kommen die meisten Arbeitnehmer nur schwer in die Gänge. (© 2016 Stock-Asso/Shutterstock)

Montagsblues beeinträchtigt die Arbeitsleistung

Laut einer Studie der ManpowerGroup Deutschland kommen 85 Prozent der deutschen Arbeitnehmer zum Wochenstart nicht in die Gänge. Der Gedanke an das noch weit entfernte erholsame Wochenende trübt die Stimmung und wirkt sich nicht selten auf die Arbeitsleistung aus. So fanden Forscher der London School of Economics heraus, dass die Produktivität der Mitarbeiter am Montag deutlich geringer ist als an anderen Tagen, wie "t3n" berichtet. Weiterhin sei sogar die Verletzungsgefahr im Job höher als sonst.

Wissenschaftler sind sich uneins darüber, was der Grund für die Startschwierigkeiten sein könnte. Eine Vermutung: Am Wochenende stürzt das Immunsystem vieler Menschen ab. Während es unter der Woche auf Hochtouren gearbeitet hat, um Stress und Druck standzuhalten, kommt der Körper am Wochenende zur Ruhe – oder nicht ganz. Innerlich herrscht nämlich Ausnahmezustand, sobald der alltägliche Rhythmus verändert wird. Die Folge eines "entspannten" Wochenendes sind dann Gereiztheit, Schlappheit und miese Laune zum Wochenstart.

Tipp 1 zum Wochenstart: Früher aufstehen!

Das klingt zunächst unlogisch. Aber: Der Wochenstart wird nicht leichter, wenn Sie eine halbe Stunde länger im Bett bleiben. Vielmehr verschiebt sich Ihr Feierabend dadurch weiter in die Abendstunden. Wenn Sie hingegen früh im Büro erscheinen, dann …

… können Sie sich in Ruhe sortieren. Idealerweise haben Sie sich bereits Gedanken darüber gemacht, welche Aufgaben an diesem Tag anstehen, und checken Ihre To-do-Liste.
… sind Sie vor der Mehrheit Ihrer Kollegen im Büro. So liebenswert diese auch sind, am Montagmorgen will man dem mehrheitlich schlecht gelaunten Kollegenstrudel noch entgehen.

Tipp 2: Gute Miene zum bösen Wochenstart

Miese Laune vertreiben Sie nicht, indem Sie sich miese Gedanken machen. Versuchen Sie stattdessen, positiv gestimmt zu sein. Selbst wenn Sie fürs Erste nur so tun, als ob Ihnen der Wochenstart nichts anhaben könnte – der positive Schein wird mit etwas Geduld zum aufrichtigen Sein. Gute-Laune-fördernd: Hören Sie Ihre Lieblingsmusik auf dem Weg zur Arbeit. Und machen Sie Ihren Kollegen Komplimente, statt zu sagen, wie müde jemand aussieht. So stecken Sie Ihre Umgebung mit guter Laune an.

Tipp 3: Leichte Aufgaben erledigen

Kümmern Sie sich am Montag um leichtere Aufgaben. Wie eingangs beschrieben, ist unsere Leistungsfähigkeit zum Wochenstart am geringsten. Die leichten Aufgaben sollten Sie dann in jedem Fall zu Ende bringen, damit Sie nicht gleich mit einem Überhang in die Woche starten.

Tipp 4: Machen Sie Pausen

Eigentlich sollte das bei einer Arbeitszeit von über sechs Stunden selbstverständlich sein. An jedem Wochentag, aber insbesondere am eher unproduktiven Montag, sind Arbeitspausen wichtig. Warum? Weil man nach der kurzen Erholphase wieder leistungsfähiger ist.

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  • Immer mehr Berufstätigen ist eine ausgewogene Work-Life-Balance wichtig
  • Miese Stimmung im Büro wirkt sich häufig auf die Arbeitsleistungen der Mitarbeiter aus. 3 Tipps, wie Sie das Betriebsklima verbessern.
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