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Effiziente Meetings durch Moderationstechniken

Durch den Einsatz von Moderationstechniken können Sie Meetings besser strukturieren und effizienter gestalten. Ein guter Moderator sorgt dafür, dass das Meeting einen klaren Ablauf hat, und regt die Teilnehmer idealerweise zu besseren Diskussionsbeiträgen an.
Effiziente Meetings durch Moderationstechniken Mit Moderationstechniken werden Meetings besser strukturiert. (© 2016 Monkey Business Images/Shutterstock)

Die Rolle des Moderators im Meeting

Ein Meeting steht und fällt mit der Moderation. Häufig fühlt sich niemand dafür zuständig und die Diskussion dreht sich zeitraubend im Kreis. Mit einigen Moderationstechniken können Sie jedoch dafür sorgen, dass Ihre Kollegen schneller auf den Punkt kommen, das Gespräch geordnet abläuft und Sie am Ende verwertbare Ergebnisse erzielen. Der Moderator schafft also den Rahmen für effiziente Meetings, er leitet das Gespräch, regt die Teilnehmer zu konstruktiven Beiträgen an und sammelt die Ergebnisse. Dafür braucht er unter anderem diese Eigenschaften:

  • Organisationstalent: Sie müssen den Überblick behalten und das Meeting in verschiedene Phasen strukturieren.
  • Durchsetzungsvermögen: Als Moderator müssen Sie in der Lage sein, sich auch in hitzigen Diskussionen Gehör zu verschaffen. Deshalb sollten Sie genug Autorität ausstrahlen, um von allen Teilnehmern des Meetings respektiert zu werden.
  • Konzentrationsfähigkeit: Sie müssen während des gesamten Meetings Ihre volle Aufmerksamkeit auf das Thema und die Diskussionsbeiträge richten.
  • Neutralität: Auch wenn es manchmal schwerfällt und Sie Ihre ganz eigene Meinung haben – als Moderator sollten Sie diese zurückhalten und nicht zu tief in die Diskussion einsteigen.
  • Menschenkenntnis: Nicht zuletzt sollten Sie auch in der Lage sein, die verschiedenen Diskussionsteilnehmer richtig einzuschätzen, um entsprechend mit ihnen umzugehen.

Als Moderator Spielregeln durchsetzen

Sie haben die Aufgabe, für das Meeting Spielregeln festzulegen und dafür zu sorgen, dass diese auch eingehalten werden. Auch wenn Sie die Regeln nicht explizit im Meeting formulieren, sollten Sie durch Ihre Moderationstechniken dafür sorgen, dass sie deutlich werden. Wichtig ist zum Beispiel, dass die Teilnehmer einander ausreden lassen und auf Augenhöhe kommunizieren. Außerdem sollte Kritik immer auf konstruktive Weise geäußert werden.

Moderationstechniken zur Visualisierung

Als Moderator können Sie durch den Einsatz von Moderationstechniken dafür sorgen, dass die Teilnehmer einen besseren Zugang zum Thema bekommen und dass gemeinsam Lösungen erarbeitet werden. Sie können zum Beispiel zur Eröffnung des Meetings ein Brainstorming durchführen und verschiedene Probleme oder Lösungsansätze sammeln. Ob Sie ein Flipchart oder eine digitale Darstellungsform nutzen wollen, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Für den Verlauf des Meetings ist die Pinnwandmoderation lohnenswert. Dabei sammelt der Moderator bestimmte Aspekte auf großen Pinnwänden oder Plakaten, stellt Zusammenhänge her und veranschaulicht Prioritäten. Tipp: Verwenden Sie verschiedenfarbige Karten, die Sie beschreiben und anpinnen. Mit Filzstiften lassen sich dann Zusammenhänge aufzeichnen. Vergessen Sie nicht, das Ergebnis per Foto festzuhalten.

Verschiedene Fragetechniken nutzen

Im Gesprächsverlauf können Sie durch den Einsatz verschiedener Arten von Fragen steuernd eingreifen. Diese Moderationstechniken können je nach Bedarf angewendet werden. Stellen Sie zum Beispiel ...

  • offene Fragen, um die Kollegen zur Diskussion anzuregen. Beispiel: "Welche Faktoren sollten wir bei der Lösung des Problems berücksichtigen?" Hier sollten Sie aber darauf achten, trotzdem zielführende Fragen zu formulieren, damit die Diskussion nicht ausufert.
  • geschlossene Fragen, die mit "ja" oder "nein" zu beantworten sind, um das Meeting zum Abschluss zu bringen. Beispiel: "Sind Sie mit dem Lösungsvorschlag einverstanden?"
  • Alternativfragen, um in einer festgefahrenen Diskussion eine neue Richtung einzuschlagen. Beispiel: "Welche anderen Lösungsmöglichkeiten gibt es?"
  • zielgerichtete Fragen, um einen Lösungsweg voranzutreiben. Beispiel: "Wer hat bereits Erfahrungen in diesem Bereich?"
  • reflektierende Fragen, um nach einem längeren Redebeitrag noch einmal die Kernaussage auf den Punkt zu bringen oder zu hinterfragen. Beispiel: "Sie sind also der Ansicht, dass wir uns voll auf diesen Punkt konzentrieren sollten?"

Weiterführende Links:

  • Zeitfresser Meeting: So vermeiden Sie ineffiziente Besprechungen.
  • Viele Meetings lassen sich auch per Videokonferenz abhalten. Diese Tools machen es möglich.
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Effiziente Meetings durch Moderationstechniken

Durch den Einsatz von Moderationstechniken können Sie Meetings besser strukturieren und effizienter gestalten. Ein guter Moderator sorgt dafür, dass das Meeting einen klaren Ablauf hat, und regt die Teilnehmer idealerweise zu besseren Diskussionsbeiträgen an.
Effiziente Meetings durch Moderationstechniken Mit Moderationstechniken werden Meetings besser strukturiert. (© 2016 Monkey Business Images/Shutterstock)

Die Rolle des Moderators im Meeting

Ein Meeting steht und fällt mit der Moderation. Häufig fühlt sich niemand dafür zuständig und die Diskussion dreht sich zeitraubend im Kreis. Mit einigen Moderationstechniken können Sie jedoch dafür sorgen, dass Ihre Kollegen schneller auf den Punkt kommen, das Gespräch geordnet abläuft und Sie am Ende verwertbare Ergebnisse erzielen. Der Moderator schafft also den Rahmen für effiziente Meetings, er leitet das Gespräch, regt die Teilnehmer zu konstruktiven Beiträgen an und sammelt die Ergebnisse. Dafür braucht er unter anderem diese Eigenschaften:

  • Organisationstalent: Sie müssen den Überblick behalten und das Meeting in verschiedene Phasen strukturieren.
  • Durchsetzungsvermögen: Als Moderator müssen Sie in der Lage sein, sich auch in hitzigen Diskussionen Gehör zu verschaffen. Deshalb sollten Sie genug Autorität ausstrahlen, um von allen Teilnehmern des Meetings respektiert zu werden.
  • Konzentrationsfähigkeit: Sie müssen während des gesamten Meetings Ihre volle Aufmerksamkeit auf das Thema und die Diskussionsbeiträge richten.
  • Neutralität: Auch wenn es manchmal schwerfällt und Sie Ihre ganz eigene Meinung haben – als Moderator sollten Sie diese zurückhalten und nicht zu tief in die Diskussion einsteigen.
  • Menschenkenntnis: Nicht zuletzt sollten Sie auch in der Lage sein, die verschiedenen Diskussionsteilnehmer richtig einzuschätzen, um entsprechend mit ihnen umzugehen.

Als Moderator Spielregeln durchsetzen

Sie haben die Aufgabe, für das Meeting Spielregeln festzulegen und dafür zu sorgen, dass diese auch eingehalten werden. Auch wenn Sie die Regeln nicht explizit im Meeting formulieren, sollten Sie durch Ihre Moderationstechniken dafür sorgen, dass sie deutlich werden. Wichtig ist zum Beispiel, dass die Teilnehmer einander ausreden lassen und auf Augenhöhe kommunizieren. Außerdem sollte Kritik immer auf konstruktive Weise geäußert werden.

Moderationstechniken zur Visualisierung

Als Moderator können Sie durch den Einsatz von Moderationstechniken dafür sorgen, dass die Teilnehmer einen besseren Zugang zum Thema bekommen und dass gemeinsam Lösungen erarbeitet werden. Sie können zum Beispiel zur Eröffnung des Meetings ein Brainstorming durchführen und verschiedene Probleme oder Lösungsansätze sammeln. Ob Sie ein Flipchart oder eine digitale Darstellungsform nutzen wollen, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Für den Verlauf des Meetings ist die Pinnwandmoderation lohnenswert. Dabei sammelt der Moderator bestimmte Aspekte auf großen Pinnwänden oder Plakaten, stellt Zusammenhänge her und veranschaulicht Prioritäten. Tipp: Verwenden Sie verschiedenfarbige Karten, die Sie beschreiben und anpinnen. Mit Filzstiften lassen sich dann Zusammenhänge aufzeichnen. Vergessen Sie nicht, das Ergebnis per Foto festzuhalten.

Verschiedene Fragetechniken nutzen

Im Gesprächsverlauf können Sie durch den Einsatz verschiedener Arten von Fragen steuernd eingreifen. Diese Moderationstechniken können je nach Bedarf angewendet werden. Stellen Sie zum Beispiel ...

  • offene Fragen, um die Kollegen zur Diskussion anzuregen. Beispiel: "Welche Faktoren sollten wir bei der Lösung des Problems berücksichtigen?" Hier sollten Sie aber darauf achten, trotzdem zielführende Fragen zu formulieren, damit die Diskussion nicht ausufert.
  • geschlossene Fragen, die mit "ja" oder "nein" zu beantworten sind, um das Meeting zum Abschluss zu bringen. Beispiel: "Sind Sie mit dem Lösungsvorschlag einverstanden?"
  • Alternativfragen, um in einer festgefahrenen Diskussion eine neue Richtung einzuschlagen. Beispiel: "Welche anderen Lösungsmöglichkeiten gibt es?"
  • zielgerichtete Fragen, um einen Lösungsweg voranzutreiben. Beispiel: "Wer hat bereits Erfahrungen in diesem Bereich?"
  • reflektierende Fragen, um nach einem längeren Redebeitrag noch einmal die Kernaussage auf den Punkt zu bringen oder zu hinterfragen. Beispiel: "Sie sind also der Ansicht, dass wir uns voll auf diesen Punkt konzentrieren sollten?"

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