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Flottenkarte: Alles was Sie wissen müssen

Bargeldlos tanken? Mit der Flottenkarte ist das möglich. Und das gute Stück kann noch viel mehr. Bevor Sie sich jedoch für einen Anbieter entscheiden, sollten Sie verschiedene Kriterien berücksichtigen. Denn: Nicht für jeden Fuhrpark besteht das gleiche Angebot.
Flottenkarte: Alles was Sie wissen müssen Mit der Flottenkarte tanken Sie in der Regel günstiger. (© 2016 Anze Bizjan/Shutterstock)

Vorteile einer Flottenkarte

Sie ist klein, gleicht einer Kreditkarte – und macht das Leben Ihrer Mitarbeiter leichter. Die Flottenkarte ist eine Art Zahlungsmittel für all jene, die für den Job mit dem Firmenwagen unterwegs sind. Mit ihr können Ihre Untergebenen bargeldlos tanken. Ein überaus gewichtiger Vorteil, doch die Karte leistet noch viel mehr. Sie fungiert nämlich ebenso als Verwalterin. Auf ihr werden beispielsweise alle für die Fahrtkosten relevanten Daten gespeichert. Aber auch wenn Gebühren für Reparaturen oder Fahrten durch Tunnel anfallen, wird die Flottenkarte gezückt.

Je nach Tankkarten-Anbieter können Sie zudem weitere Leistungen in Anspruch nehmen. Um Ihnen die Entscheidung für den richtigen Anbieter zu erleichtern, sollten Sie dabei auf folgende Kriterien achten:

  • Firmengröße
  • Rabatte
  • Akzeptanzstellen
  • Abrechnungen
  • Serviceleistungen

Nachfolgend erklären wir die einzelnen Punkte im Detail.

Wie groß ist Ihre Flotte?

Manche Anbieter stellen bestimmte Voraussetzungen, damit Sie deren Dienste in Anspruch nehmen können. Dazu gehört beispielsweise die Unternehmensgröße. Sollten Sie also nur einen kleinen Fuhrpark betreiben, schrumpft gegebenenfalls der Kreis potenzieller Anbieter. Außerdem geben einige Dienstleister einen fixen monatlichen Mindestverbrauch vor. Kalkulieren Sie daher gründlich, ob sich die Nutzung einer Flottenkarte als rentabel erweist oder nur mit Mehrkosten verbunden sein würde.

Rabatte: Günstiger tanken mit der Flottenkarte

Die gute Nachricht: Mit der Flottenkarte zapfen Sie günstiger! Doch je nach Anbieter unterscheiden sich die Rabatte. Achten Sie insbesondere darauf, ob die Vergünstigungen für alle Arten von Kraftstoff gelten. Sind Ihre fahrbaren Untersätze nur mit Benzin unterwegs, reicht natürlich ein Rabatt für diese Kraftstoffart.

Akzeptanzstellen: Wo können Sie mit der Tankkarte tanken?

Ein großes Manko der praktischen Zahlungsmittel: Sie werden nicht an jeder Tankstelle akzeptiert. Überprüfen Sie daher unbedingt, an welchen Zapfsäulen Sie die Karte nutzen können. Oftmals dürfen Sie nur einen bestimmten Kraftstoff-Anbieter anfahren. Manche Dienstleister erweitern die Akzeptanzstellen um ihre Partner-Tankstellen. Weiterhin sind einige Flottenkarten nur regional einsetzbar. Sind Sie also bundesweit oder gar im Ausland unterwegs, sollten Sie die Reichweite der Kartennutzung berücksichtigen.

Wie wird abgerechnet?

Wöchentlich, alle 14 Tage, einmal im Monat oder individuell festgelegte Termine – wann Sie Ihre Abrechnungen erhalten, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Sie möchten Ihre Kosten in einem übersichtlichen Onlinekonto einsehen können? Auch dies ist möglich,  wenn Sie ein entsprechendes Angebot wahrnehmen.

Wie viele Serviceleistungen benötigen Sie?

Auch in puncto Serviceleistungen bestehen deutliche Unterschiede je nach Flottenkarte. Das Angebot reicht vom Unfall- und Pannenservice über einen 24-Stunden-Hotline-Service bis hin zu Extra-Optionen bei der Rechnungsstellung. Je kompakter das Servicepaket ist, desto mehr müssen Sie in der Regel dafür zahlen. Hier zu sparen, lohnt sich jedoch nicht in jedem Fall. Überlegen Sie im Voraus, welche Zusatzoptionen sich auf lange Sicht für Ihr Unternehmen rentieren. So könnte Ihnen beispielsweise eine detaillierte Kraftstoff-Verbrauchsanalyse dabei helfen, die Firmenwagen strategischer einzusetzen und somit langfristig Kosten zu minimieren.

Weiterführende Links:

  • Sie sind häufig auf Geschäftsreisen. Mit einer Fahrtenbuch-App können Sie die Fahrten ganz einfach digital dokumentieren. Vier Lösungen im Vergleich.
  • Das eigene Auto zum Firmenwagen anmelden – das geht. Was Sie dabei sowie bei der Privatnutzung des Firmenwagens berücksichtigen müssen, lesen Sie hier.
  • Wie führen Sie ein Fahrtenbuch richtig? Tipps, damit  beim Fiskus nichts schiefläuft.
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Flottenkarte: Alles was Sie wissen müssen

Bargeldlos tanken? Mit der Flottenkarte ist das möglich. Und das gute Stück kann noch viel mehr. Bevor Sie sich jedoch für einen Anbieter entscheiden, sollten Sie verschiedene Kriterien berücksichtigen. Denn: Nicht für jeden Fuhrpark besteht das gleiche Angebot.
Flottenkarte: Alles was Sie wissen müssen Mit der Flottenkarte tanken Sie in der Regel günstiger. (© 2016 Anze Bizjan/Shutterstock)

Vorteile einer Flottenkarte

Sie ist klein, gleicht einer Kreditkarte – und macht das Leben Ihrer Mitarbeiter leichter. Die Flottenkarte ist eine Art Zahlungsmittel für all jene, die für den Job mit dem Firmenwagen unterwegs sind. Mit ihr können Ihre Untergebenen bargeldlos tanken. Ein überaus gewichtiger Vorteil, doch die Karte leistet noch viel mehr. Sie fungiert nämlich ebenso als Verwalterin. Auf ihr werden beispielsweise alle für die Fahrtkosten relevanten Daten gespeichert. Aber auch wenn Gebühren für Reparaturen oder Fahrten durch Tunnel anfallen, wird die Flottenkarte gezückt.

Je nach Tankkarten-Anbieter können Sie zudem weitere Leistungen in Anspruch nehmen. Um Ihnen die Entscheidung für den richtigen Anbieter zu erleichtern, sollten Sie dabei auf folgende Kriterien achten:

  • Firmengröße
  • Rabatte
  • Akzeptanzstellen
  • Abrechnungen
  • Serviceleistungen

Nachfolgend erklären wir die einzelnen Punkte im Detail.

Wie groß ist Ihre Flotte?

Manche Anbieter stellen bestimmte Voraussetzungen, damit Sie deren Dienste in Anspruch nehmen können. Dazu gehört beispielsweise die Unternehmensgröße. Sollten Sie also nur einen kleinen Fuhrpark betreiben, schrumpft gegebenenfalls der Kreis potenzieller Anbieter. Außerdem geben einige Dienstleister einen fixen monatlichen Mindestverbrauch vor. Kalkulieren Sie daher gründlich, ob sich die Nutzung einer Flottenkarte als rentabel erweist oder nur mit Mehrkosten verbunden sein würde.

Rabatte: Günstiger tanken mit der Flottenkarte

Die gute Nachricht: Mit der Flottenkarte zapfen Sie günstiger! Doch je nach Anbieter unterscheiden sich die Rabatte. Achten Sie insbesondere darauf, ob die Vergünstigungen für alle Arten von Kraftstoff gelten. Sind Ihre fahrbaren Untersätze nur mit Benzin unterwegs, reicht natürlich ein Rabatt für diese Kraftstoffart.

Akzeptanzstellen: Wo können Sie mit der Tankkarte tanken?

Ein großes Manko der praktischen Zahlungsmittel: Sie werden nicht an jeder Tankstelle akzeptiert. Überprüfen Sie daher unbedingt, an welchen Zapfsäulen Sie die Karte nutzen können. Oftmals dürfen Sie nur einen bestimmten Kraftstoff-Anbieter anfahren. Manche Dienstleister erweitern die Akzeptanzstellen um ihre Partner-Tankstellen. Weiterhin sind einige Flottenkarten nur regional einsetzbar. Sind Sie also bundesweit oder gar im Ausland unterwegs, sollten Sie die Reichweite der Kartennutzung berücksichtigen.

Wie wird abgerechnet?

Wöchentlich, alle 14 Tage, einmal im Monat oder individuell festgelegte Termine – wann Sie Ihre Abrechnungen erhalten, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Sie möchten Ihre Kosten in einem übersichtlichen Onlinekonto einsehen können? Auch dies ist möglich,  wenn Sie ein entsprechendes Angebot wahrnehmen.

Wie viele Serviceleistungen benötigen Sie?

Auch in puncto Serviceleistungen bestehen deutliche Unterschiede je nach Flottenkarte. Das Angebot reicht vom Unfall- und Pannenservice über einen 24-Stunden-Hotline-Service bis hin zu Extra-Optionen bei der Rechnungsstellung. Je kompakter das Servicepaket ist, desto mehr müssen Sie in der Regel dafür zahlen. Hier zu sparen, lohnt sich jedoch nicht in jedem Fall. Überlegen Sie im Voraus, welche Zusatzoptionen sich auf lange Sicht für Ihr Unternehmen rentieren. So könnte Ihnen beispielsweise eine detaillierte Kraftstoff-Verbrauchsanalyse dabei helfen, die Firmenwagen strategischer einzusetzen und somit langfristig Kosten zu minimieren.

Weiterführende Links:

  • Sie sind häufig auf Geschäftsreisen. Mit einer Fahrtenbuch-App können Sie die Fahrten ganz einfach digital dokumentieren. Vier Lösungen im Vergleich.
  • Das eigene Auto zum Firmenwagen anmelden – das geht. Was Sie dabei sowie bei der Privatnutzung des Firmenwagens berücksichtigen müssen, lesen Sie hier.
  • Wie führen Sie ein Fahrtenbuch richtig? Tipps, damit  beim Fiskus nichts schiefläuft.
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