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"Ich bin der SMS-König"

Ein Designer aus Bochum bringt richtig Schwung in die verstaubte Teppichbranche. Jan Kath gilt als Design-Superstar: Seine erlesenen Kunstwerke werden von Prominenten wie Ex-Präsident Bill Clinton oder Anthony Kidies (Red Hot Chilli Peppers) begehrt. Im Interview verrät Kath seine Handy-Gewohnheiten.
Jan Kath (© 2015 Laif)

Welches Smartphone nutzen Sie?

Ein iPhone – das hatte ich schon immer. Es versteht sich 
prima mit meinem Computer und ist einfach zu bedienen. Das ist, was für mich zählt. Ich habe übrigens auch seit elf Jahren dieselbe Telefonnummer.

Welche Nummern kennen Sie auswendig?

Die alte Nummer meiner Eltern in Bochum zum Beispiel. Die könnte ich im Schlaf aufsagen. Und die Nummer meiner Freundin, die in Asien lebt. Die ist 16-stellig, es hat ein wenig gedauert, bis ich sie mir eingeprägt hatte. Es ist aber ein schönes Gefühl, meine Freundin immer erreichen zu können, auch wenn das Handy einmal verloren gehen sollte.

Simsen oder sprechen Sie lieber?

Ich bin der SMS-König. Damit kann ich blitzschnell überall kommunizieren.

Welcher Anruf war Ihnen wichtig?

Vor einigen Jahren klingelte im Büro mein Telefon, und ein Typ meldete sich: „Hello, this is Anthony Kiedis“, sagte er und erzählte, dass er großer Fan meiner Arbeit sei. Er wollte gern einige Teppiche für seine Villa auf Hawaii kaufen. Wir haben lange gequatscht, uns prima verstanden, und er lud mich ein, ihn in den USA zu besuchen. Erst danach meinte ein Kollege, dass ich gerade den Star-Sänger der Red Hot Chili Peppers als neuen Kunden gewonnen hatte!

Schalten Sie Ihr Handy irgendwann ab?

Nein, eigentlich nie.

 

 

Jan Kath

1972 in Bochum geboren // Großvater und Vater arbeiten seit Jahrzehnten im Teppichgeschäft // Nach dem Abitur geht er auf Weltreise // 1993 verbringt er einige Zeit in Nepal und der Mongolei, um Erfahrungen zu sammeln // 1996 übernimmt er eine Manufaktur in Nepal // Heute beschäftigt er weltweit 3 000 Mitarbeiter // Showrooms betreibt er in Bochum, Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart und New York // Sein Markenzeichen: klassische Elemente verbunden mit minimalistischem Design.

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Ein Designer aus Bochum bringt richtig Schwung in die verstaubte Teppichbranche. Jan Kath gilt als Design-Superstar: Seine erlesenen Kunstwerke werden von Prominenten wie Ex-Präsident Bill Clinton oder Anthony Kidies (Red Hot Chilli Peppers) begehrt. Im Interview verrät Kath seine Handy-Gewohnheiten.
Jan Kath (© 2015 Laif)

Welches Smartphone nutzen Sie?

Ein iPhone – das hatte ich schon immer. Es versteht sich 
prima mit meinem Computer und ist einfach zu bedienen. Das ist, was für mich zählt. Ich habe übrigens auch seit elf Jahren dieselbe Telefonnummer.

Welche Nummern kennen Sie auswendig?

Die alte Nummer meiner Eltern in Bochum zum Beispiel. Die könnte ich im Schlaf aufsagen. Und die Nummer meiner Freundin, die in Asien lebt. Die ist 16-stellig, es hat ein wenig gedauert, bis ich sie mir eingeprägt hatte. Es ist aber ein schönes Gefühl, meine Freundin immer erreichen zu können, auch wenn das Handy einmal verloren gehen sollte.

Simsen oder sprechen Sie lieber?

Ich bin der SMS-König. Damit kann ich blitzschnell überall kommunizieren.

Welcher Anruf war Ihnen wichtig?

Vor einigen Jahren klingelte im Büro mein Telefon, und ein Typ meldete sich: „Hello, this is Anthony Kiedis“, sagte er und erzählte, dass er großer Fan meiner Arbeit sei. Er wollte gern einige Teppiche für seine Villa auf Hawaii kaufen. Wir haben lange gequatscht, uns prima verstanden, und er lud mich ein, ihn in den USA zu besuchen. Erst danach meinte ein Kollege, dass ich gerade den Star-Sänger der Red Hot Chili Peppers als neuen Kunden gewonnen hatte!

Schalten Sie Ihr Handy irgendwann ab?

Nein, eigentlich nie.

 

 

Jan Kath

1972 in Bochum geboren // Großvater und Vater arbeiten seit Jahrzehnten im Teppichgeschäft // Nach dem Abitur geht er auf Weltreise // 1993 verbringt er einige Zeit in Nepal und der Mongolei, um Erfahrungen zu sammeln // 1996 übernimmt er eine Manufaktur in Nepal // Heute beschäftigt er weltweit 3 000 Mitarbeiter // Showrooms betreibt er in Bochum, Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart und New York // Sein Markenzeichen: klassische Elemente verbunden mit minimalistischem Design.

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