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Startup-Unternehmen in Berlin: Gründer bald größter Jobmotor

Startup-Unternehmen steigen bald zum Jobmotor in Berlin auf. Das prophezeit eine Studie jungen Firmen, die sich in der Hauptstadt gründen. Schon heute liegen sie dort auf Platz fünf der größten Arbeitgeber.
Startup-Unternehmen in Berlin: Gründer bald größter Jobmotor Gute Aufstiegsmöglichkeiten in die Riege der größten Arbeitgeber Berlins haben junge Startup-Unternehmen. (© 2016 Sunny studio/Shutterstock)

Startup-Unternehmen in Berlin schaffen die meisten Arbeitsplätze

"Booming Berlin" nennt das Institut für Strategieentwicklung (IFSE) seine jüngste Studie zur künftigen Entwicklung von Startup-Unternehmen in der Hauptstadt. Der Titel kommt nicht von ungefähr, denn die Autoren prophezeien, dass Neugründungen dort bald zum größten Jobmotor werden.

Anzahl junger Firmen steigt stark an

Bereits heute beschäftigen laut IFSE junge Firmen rund 13.200 Menschen. Das reicht für Platz fünf in der Liste der größten Arbeitgeber Berlins. Das ist das Ergebnis eines rasanten Wachstums: Noch vor drei Jahren hatten die Startup-Unternehmen nur etwa die Hälfte an Mitarbeitern (6.700).

Berücksichtigt für seine Prognose hat das IFSE Betriebe mit einem skalierbaren Geschäftsmodell, die ohne Internet nicht denkbar und maximal fünf Jahre alt sind. Davon hat das Institut 2012 noch 270 Vertreter gezählt, Anfang dieses Jahres bereits 620. Darunter machen die 50 größten Unternehmen acht Prozent aus. Allein sie beschäftigen rund die Hälfte aller Startup-Mitarbeiter. In 78 Prozent der jungen Firmen sind allerdings weniger als 22 Mitarbeiter tätig.

Kreativität und Bildung als Chance

Grund zur Euphorie gebe der Boom indes nicht, sagte IFSE-Chef Hergen Wöbken bei der Präsentation der Studie. Die "Berliner Morgenpost" zitiert ihn wie folgt:

"Berlin wird niemals das neue Silicon Valley werden. Doch kaum eine Stadt kann eine solche Vielfalt und Kreativität und so viele Bildungseinrichtungen vorweisen. Das ist ein Pfund, mit dem man wuchern kann."

Dabei hat sich die inhaltliche Ausrichtung der jungen Firmen im Laufe der Zeit geändert. Im Gegensatz zu früher ist die Anzahl von Startup-Unternehnmen mit den Schwerpunkten "Content" und "E-Commerce" zugunsten von "Services" geschrumpft.

Kontakt zur kreativen Szene forcieren

Und noch etwas ist dem IFSE aufgefallen: Es gibt kaum Kooperationen zwischen den Startups und der kreativen Szene in Berlin. „Das ist etwas, was wir in den nächsten Jahren unbedingt beobachten und forcieren sollten“, sagt Hergen Wöbken.

Für Startup-Unternehmen und KMU stellt der Berliner Senat übrigens 200 Millionen Euro bereit. Damit will die Politik die Digitalisierung weiter unterstützen. Auch damit könnte in den nächsten Jahren ein "Booming Berlin" wahr werden.

Weiterführende Links:

  • Mehr zur 200-Millionen-Euro-Finanzspritze für die Digitalisierung des Mittelstands in Berlin, schreibt der "Tagesspiegel".
  • Von Anfang an ein gutes Gefühl: Versicherungen für Existenzgründer. Denn ohne kommen Gründern Schäden durch Dritte oder an Dritten teuer zu stehen.
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Startup-Unternehmen in Berlin: Gründer bald größter Jobmotor Gute Aufstiegsmöglichkeiten in die Riege der größten Arbeitgeber Berlins haben junge Startup-Unternehmen. (© 2016 Sunny studio/Shutterstock)

Startup-Unternehmen in Berlin schaffen die meisten Arbeitsplätze

"Booming Berlin" nennt das Institut für Strategieentwicklung (IFSE) seine jüngste Studie zur künftigen Entwicklung von Startup-Unternehmen in der Hauptstadt. Der Titel kommt nicht von ungefähr, denn die Autoren prophezeien, dass Neugründungen dort bald zum größten Jobmotor werden.

Anzahl junger Firmen steigt stark an

Bereits heute beschäftigen laut IFSE junge Firmen rund 13.200 Menschen. Das reicht für Platz fünf in der Liste der größten Arbeitgeber Berlins. Das ist das Ergebnis eines rasanten Wachstums: Noch vor drei Jahren hatten die Startup-Unternehmen nur etwa die Hälfte an Mitarbeitern (6.700).

Berücksichtigt für seine Prognose hat das IFSE Betriebe mit einem skalierbaren Geschäftsmodell, die ohne Internet nicht denkbar und maximal fünf Jahre alt sind. Davon hat das Institut 2012 noch 270 Vertreter gezählt, Anfang dieses Jahres bereits 620. Darunter machen die 50 größten Unternehmen acht Prozent aus. Allein sie beschäftigen rund die Hälfte aller Startup-Mitarbeiter. In 78 Prozent der jungen Firmen sind allerdings weniger als 22 Mitarbeiter tätig.

Kreativität und Bildung als Chance

Grund zur Euphorie gebe der Boom indes nicht, sagte IFSE-Chef Hergen Wöbken bei der Präsentation der Studie. Die "Berliner Morgenpost" zitiert ihn wie folgt:

"Berlin wird niemals das neue Silicon Valley werden. Doch kaum eine Stadt kann eine solche Vielfalt und Kreativität und so viele Bildungseinrichtungen vorweisen. Das ist ein Pfund, mit dem man wuchern kann."

Dabei hat sich die inhaltliche Ausrichtung der jungen Firmen im Laufe der Zeit geändert. Im Gegensatz zu früher ist die Anzahl von Startup-Unternehnmen mit den Schwerpunkten "Content" und "E-Commerce" zugunsten von "Services" geschrumpft.

Kontakt zur kreativen Szene forcieren

Und noch etwas ist dem IFSE aufgefallen: Es gibt kaum Kooperationen zwischen den Startups und der kreativen Szene in Berlin. „Das ist etwas, was wir in den nächsten Jahren unbedingt beobachten und forcieren sollten“, sagt Hergen Wöbken.

Für Startup-Unternehmen und KMU stellt der Berliner Senat übrigens 200 Millionen Euro bereit. Damit will die Politik die Digitalisierung weiter unterstützen. Auch damit könnte in den nächsten Jahren ein "Booming Berlin" wahr werden.

Weiterführende Links:

  • Mehr zur 200-Millionen-Euro-Finanzspritze für die Digitalisierung des Mittelstands in Berlin, schreibt der "Tagesspiegel".
  • Von Anfang an ein gutes Gefühl: Versicherungen für Existenzgründer. Denn ohne kommen Gründern Schäden durch Dritte oder an Dritten teuer zu stehen.
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