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Studie: Gründe, warum Startups im Team scheitern

Startups werden vor große Herausforderungen gestellt, um sich auf dem Markt zu positionieren. Nicht selten scheitern Gründer, weil es Probleme im Team gibt. Welche das sind und wie man es besser machen kann, untersuchte nun das RKW Kompetenzzentrum.
Studie: Warum scheitern Startups im Team? Teamwork ist der Schlüssel zum Erfolg von Startups – nicht allen gelingt jedoch die perfekte Symbiose. (© 2016 crazymedia007/Shutterstock)

Über 60 Prozent der Startups scheitern wegen Problemen in Teams

Startups mit mehreren Gründern bieten einige Vorteile: Das Team teilt sich das Unternehmensrisiko und schöpft aus einer größeren Bandbreite an Wissen und Ideen. Rund 76 Prozent entscheiden sich in Deutschland für Startup-Teams, wie eine Untersuchung des Deutschen Startup-Monitors zeigt. Trotz der gewichtigen Vorteile scheitern über 60 Prozent dieser Gründungen bereits in den ersten fünf Existenzjahren. Das ergab eine Venture Kapitalisten-Befragung. Der Grund: Probleme innerhalb der Teams.

Das RKW Kompetenzzentrum wollte es genauer wissen und befragte rund 100 Startups der Informations- und Kommunikationstechnologie danach, welche Bereiche für die Teams besonders herausfordernd sind und wie Sie damit umgehen. Antworten auf diese Fragen liefert es ebenfalls.

Verantwortungsüberschneidungen und falsche Kommunikation

Die größten Stolpersteine zum Unternehmenserfolg sind demnach im Bereich Verantwortung und Zielsetzung zu finden. Insbesondere Verantwortungsüberschneidungen machen den Teams zu schaffen. Konkrete Zielsetzungen seien wiederum weniger das Problem, dafür aber deren Umsetzung. Denn laut der Studie werden diese nicht regelmäßig kontrolliert und analysiert, was auf eine "geringere Selbstreflexion und Lernfähigkeit" schließen lässt.

Auch in den Bereichen Kommunikation und Koordination benötigen viele Startup-Teams anscheinend Nachholbedarf. Die zuvor genannten Überschneidungen machen deutlich, dass nicht ausreichend Absprachen stattfinden. Das RKW gibt den Tipp, Einzelpersonen für bestimmte Aufgaben zu benennen. Auf diese Weise werde die Organisation erleichtert.

Weitere Ergebnisse lesen Sie in der kostenlosen Studie des RKW "Gründungen scheitern nicht am Team, sondern im Team".

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Studie: Gründe, warum Startups im Team scheitern

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Studie: Warum scheitern Startups im Team? Teamwork ist der Schlüssel zum Erfolg von Startups – nicht allen gelingt jedoch die perfekte Symbiose. (© 2016 crazymedia007/Shutterstock)

Über 60 Prozent der Startups scheitern wegen Problemen in Teams

Startups mit mehreren Gründern bieten einige Vorteile: Das Team teilt sich das Unternehmensrisiko und schöpft aus einer größeren Bandbreite an Wissen und Ideen. Rund 76 Prozent entscheiden sich in Deutschland für Startup-Teams, wie eine Untersuchung des Deutschen Startup-Monitors zeigt. Trotz der gewichtigen Vorteile scheitern über 60 Prozent dieser Gründungen bereits in den ersten fünf Existenzjahren. Das ergab eine Venture Kapitalisten-Befragung. Der Grund: Probleme innerhalb der Teams.

Das RKW Kompetenzzentrum wollte es genauer wissen und befragte rund 100 Startups der Informations- und Kommunikationstechnologie danach, welche Bereiche für die Teams besonders herausfordernd sind und wie Sie damit umgehen. Antworten auf diese Fragen liefert es ebenfalls.

Verantwortungsüberschneidungen und falsche Kommunikation

Die größten Stolpersteine zum Unternehmenserfolg sind demnach im Bereich Verantwortung und Zielsetzung zu finden. Insbesondere Verantwortungsüberschneidungen machen den Teams zu schaffen. Konkrete Zielsetzungen seien wiederum weniger das Problem, dafür aber deren Umsetzung. Denn laut der Studie werden diese nicht regelmäßig kontrolliert und analysiert, was auf eine "geringere Selbstreflexion und Lernfähigkeit" schließen lässt.

Auch in den Bereichen Kommunikation und Koordination benötigen viele Startup-Teams anscheinend Nachholbedarf. Die zuvor genannten Überschneidungen machen deutlich, dass nicht ausreichend Absprachen stattfinden. Das RKW gibt den Tipp, Einzelpersonen für bestimmte Aufgaben zu benennen. Auf diese Weise werde die Organisation erleichtert.

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