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Whopper-Bringdienst: Burger King und Lieferheld kooperieren

Burger King macht ernst: Nach der Startphase weitet die Fast-Food-Kette ihren Bringdienst aus. Sie setzt dabei auf den Spezialisten Lieferheld. Ein internationaler Konzern und ein junges deutsches Unternehmen – ein interessantes Rezept.
Whopper-Bringdienst: Burger King und Lieferheld kooperieren Burger King und Lieferheld ziehen einen gemeinsamen Bringdienst auf. (© 2016 Sisacorn/Shutterstock)

Der Bringdienst startet in zwei Stufen

Die erste Stufe steht kurz bevor. In den nächsten Tagen werden die Burger-King-Filialen in Berlin, Mannheim, Chemnitz, Dresden, Gera, Zwickau, Singen und Waiblingen an die Lieferheld-Plattform angeschlossen. Somit kommen dann Whopper und andere Produkte der weltweiten Nummer zwei unter den Fast-Food-Ketten nach einer Online-Bestellung per Bringdienst ins Haus. Mit maximal acht Minuten Fahrtzeit bis zum Kunden rechnet der Burgerbrater.

Die zweite Stufe soll im März zünden, wenn 30 weitere Restaurants in den Lieferservice einsteigen. Bis dahin will Burger King auch seine eigene Internet-Bestell-Plattform relaunchen. Dann seien Orders sowohl über seine Seite als auch über die Lieferheld-Adresse möglich, schreibt Burger King in seiner Pressemitteilung. Demnach sollen bis Ende des Jahres 100 Restaurants zur Lieferkette gehören. Burger-King-Deutschlandchef Andreas Bork erwartet davon in diesem und im nächsten Jahr 1.000 weitere Arbeitsplätze.

Traditioneller Riese und digitaler Newcomer

Es ist eine interessante Kombination, die sich da zusammengefunden hat. Auf der einen Seite ein seit 1954 klassisch entstandener, global agierender Konzern, auf der anderen ein noch junges deutsches Unternehmen mit digitalen Wurzeln. Laut "Manager Magazin" unterhält Burger King  in Deutschland 700 Filialen – fast ausschließlich Franchise-Betriebe – und beschäftigt rund 25.000 Menschen. Lieferheld gehört über das Berliner Unternehmen Delivery Hero zum Startup-Spezialisten Rocket Internet, der ebenfalls in der Hauptstadt sitzt.

Burger-King-Konkurrent McDonald's testet einen Lieferservice in Osnabrück. Eine bundesweite Einführung sei aber nicht geplant, heißt es weiter im "Manager Magazin".

Weiterführende Links:

  • Alter Wein in neuen Schläuchen: Burger King Japan hat im vergangenen Jahr einen Burger in ungewohnter Farbe herausgebracht.
  • Nicht nur in Fast-Food-Ketten ist Franchise ein verbreitetes Geschäftskonzept. Wie zeigen seine Vorteile und Nachteile.
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Whopper-Bringdienst: Burger King und Lieferheld kooperieren

Burger King macht ernst: Nach der Startphase weitet die Fast-Food-Kette ihren Bringdienst aus. Sie setzt dabei auf den Spezialisten Lieferheld. Ein internationaler Konzern und ein junges deutsches Unternehmen – ein interessantes Rezept.
Whopper-Bringdienst: Burger King und Lieferheld kooperieren Burger King und Lieferheld ziehen einen gemeinsamen Bringdienst auf. (© 2016 Sisacorn/Shutterstock)

Der Bringdienst startet in zwei Stufen

Die erste Stufe steht kurz bevor. In den nächsten Tagen werden die Burger-King-Filialen in Berlin, Mannheim, Chemnitz, Dresden, Gera, Zwickau, Singen und Waiblingen an die Lieferheld-Plattform angeschlossen. Somit kommen dann Whopper und andere Produkte der weltweiten Nummer zwei unter den Fast-Food-Ketten nach einer Online-Bestellung per Bringdienst ins Haus. Mit maximal acht Minuten Fahrtzeit bis zum Kunden rechnet der Burgerbrater.

Die zweite Stufe soll im März zünden, wenn 30 weitere Restaurants in den Lieferservice einsteigen. Bis dahin will Burger King auch seine eigene Internet-Bestell-Plattform relaunchen. Dann seien Orders sowohl über seine Seite als auch über die Lieferheld-Adresse möglich, schreibt Burger King in seiner Pressemitteilung. Demnach sollen bis Ende des Jahres 100 Restaurants zur Lieferkette gehören. Burger-King-Deutschlandchef Andreas Bork erwartet davon in diesem und im nächsten Jahr 1.000 weitere Arbeitsplätze.

Traditioneller Riese und digitaler Newcomer

Es ist eine interessante Kombination, die sich da zusammengefunden hat. Auf der einen Seite ein seit 1954 klassisch entstandener, global agierender Konzern, auf der anderen ein noch junges deutsches Unternehmen mit digitalen Wurzeln. Laut "Manager Magazin" unterhält Burger King  in Deutschland 700 Filialen – fast ausschließlich Franchise-Betriebe – und beschäftigt rund 25.000 Menschen. Lieferheld gehört über das Berliner Unternehmen Delivery Hero zum Startup-Spezialisten Rocket Internet, der ebenfalls in der Hauptstadt sitzt.

Burger-King-Konkurrent McDonald's testet einen Lieferservice in Osnabrück. Eine bundesweite Einführung sei aber nicht geplant, heißt es weiter im "Manager Magazin".

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  • Nicht nur in Fast-Food-Ketten ist Franchise ein verbreitetes Geschäftskonzept. Wie zeigen seine Vorteile und Nachteile.
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