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Wirtschaftsstandort Deutschland beliebt bei Investoren

Immer mehr ausländische Investoren entscheiden sich für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Das zeigt eine Untersuchung von Ernst & Young, für die Unternehmen weltweit befragt wurden. Die Investitionsfreude sorgt auch für viele neue Stellen in Deutschland und ganz Europa.
Wirtschaftsstandort Deutschland beliebt bei Investoren Viele ausländische Investoren interessieren sich für den Wirtschaftsstandort Deutschland. (© 2016 Ditty_about_summer/Shutterstock)

Wirtschaftsstandort Deutschland ist attraktiv

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) hat 735 Unternehmen weltweit nach den Top-Investitionsstandorten gefragt. Das Ergebnis: 69 Prozent der Befragten sehen Deutschland unter den Top Drei, Großbritannien folgt mit 43 Prozent, Frankreich mit 36 Prozent. Die deutsche Standortpolitik wurde von 72 Prozent gelobt und als investorenfreundlich eingeschätzt. Das macht sich in der Praxis bemerkbar: 2015 wurden 946 neue Projekte von ausländischen Investoren in Deutschland angestoßen, was einem Zuwachs von neun Prozent entspricht und ein Rekordhoch bedeutet. 46 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland in den kommenden Jahren noch attraktiver werden wird. Besonders interessante Standortfaktoren sind für die Investoren in Deutschland:

  • Infrastruktur von Transport und Logistik (84 Prozent)
  • Infrastruktur der Telekommunikation (82 Prozent)
  • Qualifikationsniveau der Arbeitskräfte (83 Prozent)

Allerdings bewerteten relativ wenige Investoren die Arbeitskosten am Wirtschaftsstandort Deutschland  und die Besteuerung von Unternehmen als positiv.

Neue Jobs durch ausländische Investoren

Durch die zahlreichen neuen Projekte entstehen auch immer mehr neue Stellen. In Deutschland wurden  2015 über 17.000 neue Arbeitsplätze durch ausländische Investitionen angekündigt. Das entspricht einem Plus von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mehr waren es nur in Großbritannien und Polen, allerdings konnte der Wirtschaftsstandort Deutschland hierbei den größten Zuwachs verzeichnen. Auch europaweit nehmen die angekündigten neuen Arbeitsplätze zu und liegen mit über 217.000 erstmals seit der Wirtschaftskrise wieder über den Zahlen von 2006.

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Immer mehr ausländische Investoren entscheiden sich für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Das zeigt eine Untersuchung von Ernst & Young, für die Unternehmen weltweit befragt wurden. Die Investitionsfreude sorgt auch für viele neue Stellen in Deutschland und ganz Europa.
Wirtschaftsstandort Deutschland beliebt bei Investoren Viele ausländische Investoren interessieren sich für den Wirtschaftsstandort Deutschland. (© 2016 Ditty_about_summer/Shutterstock)

Wirtschaftsstandort Deutschland ist attraktiv

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) hat 735 Unternehmen weltweit nach den Top-Investitionsstandorten gefragt. Das Ergebnis: 69 Prozent der Befragten sehen Deutschland unter den Top Drei, Großbritannien folgt mit 43 Prozent, Frankreich mit 36 Prozent. Die deutsche Standortpolitik wurde von 72 Prozent gelobt und als investorenfreundlich eingeschätzt. Das macht sich in der Praxis bemerkbar: 2015 wurden 946 neue Projekte von ausländischen Investoren in Deutschland angestoßen, was einem Zuwachs von neun Prozent entspricht und ein Rekordhoch bedeutet. 46 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland in den kommenden Jahren noch attraktiver werden wird. Besonders interessante Standortfaktoren sind für die Investoren in Deutschland:

  • Infrastruktur von Transport und Logistik (84 Prozent)
  • Infrastruktur der Telekommunikation (82 Prozent)
  • Qualifikationsniveau der Arbeitskräfte (83 Prozent)

Allerdings bewerteten relativ wenige Investoren die Arbeitskosten am Wirtschaftsstandort Deutschland  und die Besteuerung von Unternehmen als positiv.

Neue Jobs durch ausländische Investoren

Durch die zahlreichen neuen Projekte entstehen auch immer mehr neue Stellen. In Deutschland wurden  2015 über 17.000 neue Arbeitsplätze durch ausländische Investitionen angekündigt. Das entspricht einem Plus von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mehr waren es nur in Großbritannien und Polen, allerdings konnte der Wirtschaftsstandort Deutschland hierbei den größten Zuwachs verzeichnen. Auch europaweit nehmen die angekündigten neuen Arbeitsplätze zu und liegen mit über 217.000 erstmals seit der Wirtschaftskrise wieder über den Zahlen von 2006.

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