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BI-Tools kaufen oder selbst entwickeln? 10 Pros und Contras

Sammeln und Analysieren von Daten – das müssen BI-Tools leisten. Die Frage ist nur, wo kommen sie her? Besser selbst entwickeln oder extern programmieren lassen? Wir leisten Entscheidungshilfe und zeigen, was für und gegen Do-it-Yourself-Methode und Fremdherstellung von Business-Intelligence-Lösungen spricht.
BI-Tools kaufen oder selbst entwickeln? 10 Pros und Contras BI-Tools intern oder extern entwickeln? Beides hat seine Vor- und Nachteile. (© 2016 hywards/Shutterstock)

BI-Tools intern entwickeln

Wenn man nicht alles selber macht ... Vielleicht hatten Sie diesen Spruch auch schon entnervt auf den Lippen, als etwas nicht nach Ihren Vorstellungen lief. Dann mag es Ihnen mit der Entwicklung Ihrer BI-Tools ebenso gehen. Schließlich sind Business-Intelligence-Lösungen integraler und damit sehr wichtiger Bestandteil eines gut aufgestellten Betriebs. Deshalb wollen Sie kein Risiko eingehen und die Programmierung in die eigene Hand nehmen. Das ist verständlich, zumal auch noch andere Gründe für die Do-it-yourself-Variante sprechen.

  • Ein Plus an Sicherheit. Alle sensiblen Daten im Zusammenhang mit der Entwicklung bleiben unter Ihrer Kontrolle.
  • Sie sparen Kosten. Und das nicht nur, weil Ihre Mitarbeiter im Zweifel günstiger als hochbezahlte Spezialisten sind. Je mehr Sie nämlich auf eigenen Grips setzen, desto weniger Lizenzgebühren für vorgefertigte Software aus externen Quellen fallen an.
  • Sie gewinnen einen Zeitvorteil. Langwierige Abstimmungen mit einem beauftragten Entwickler fallen weg. Stattdessen laufen Entscheidungen und Prozesse über den kurzen Dienstweg – und Sie können sich jederzeit über den Stand des Projekts informieren. Auch eventuelle Reisen zu Besprechungen und ähnlichen Anlässen im Zuge einer Außer-Haus-Programmierung Ihrer BI-Tools gibt es nicht.
  • Eine maßgeschneiderte Lösung. Sie allein bestimmen, was Ihr Business-Intelligence-Tool leisten muss und was nicht. Und das in einem dynamischen Prozess, der jederzeit ein Eingreifen Ihrerseits erlaubt. Damit geben Sie und die Bedürfnisse Ihres Unternehmens den Takt des Fortschritts und den Inhalt der Entwicklung vor.
  • Passgenaue Einbindung. Das ist eine Konsequenz aus dem vorherigen Punkt. Mit einer Selbstbau-Lösung bekommen Sie ein fertiges Produkt, das sich im besten Fall nahtlos in Ihre restliche IT-Umgebung einfügt. Das ist nicht nur in technischer Hinsicht ein Vorteil, weil Software-Schnittstellen wegfallen. Auch die Arbeit mit den BI-Tools wird einfacher, denn Ihre Belegschaft ist bereits mit ihrem Look & Feel von anderen Anwendungen her vertraut.
  • Keine Suche nach einem Entwickler. Bevor Sie die Programmierung Ihres BI-Tools aus der Hand geben, müssen Sie jemanden finden, der Ihnen diese Arbeit abnimmt. Das kann sehr zeitraubend und mit großem Aufwand verbunden sein. Schließlich müssen Sie einen ausgefeilten Anforderungskatalog erstellen, an mögliche Kandidaten verteilen und deren Angebote einholen und bewerten.

BI-Tools extern entwickeln

Machen wir uns nichts vor: Die Anfertigung einer Business-Intelligence-Lösung kann zu einem Mammutprojekt mutieren. Dumm, wenn Ihnen das erst im Laufe der internen Entwicklung klar wird. Sei es, weil Ihre eigenen Leute irgendwann überraschend mit ihrem Latein am Ende sind, unerwartete Stolpersteine auftauchen oder andere Umstände den Fortgang der Arbeit beeinträchtigen. Legen Sie stattdessen das Projekt in die Hände spezialisierter Dienstleister, dürfte Ihnen das nicht passieren. Für eine externe Auftragsvergabe spricht aber noch mehr.

  • Ein Vorsprung an Kompetenz. Externe Kräfte sind in der Regel ausgebuffte Fachkräfte, denen das Programmieren von Business-Intelligence-Funktionen womöglich leichter von der Hand geht als Ihren internen Kräften. Das beschleunigt den eigentlichen Entwicklungsprozess und führt zu besseren Ergebnissen.
  • Optimales Handwerkszeug. Spezialisierte Anbieter verfügen über ein reichhaltiges Arsenal an Tools. Der Konkurrenzkampf in der Branche erfordert, dass diese immer auf dem neuesten Stand sind. Davon profitieren Sie, weil damit auch das Endprodukt so aktuell wie möglich ist. Wenn das kein Wettbewerbsvorteil ist ...
  • Ihre eigene Leistungsfähigkeit bleibt erhalten. Das Personal in Ihrem Unternehmen kann sich vollständig seinen angestammten Aufgaben widmen. Sie müssen also keine Reserven für die eigene Entwicklung von BI-Tools bereitstellen.
  • Langfristige Ersparnis. Die Produktion von Business-Intelligence-Tools durch Dritte kostet natürlich Geld und kann teurer als eine Selbstbau-Lösung sein. Allerdings ist das Thema mit der Ab- und Freigabe der Software nicht beendet. Solche Programme bedürfen nämlich der regelmäßigen Zuwendung in Form von Anpassungen und Aktualisierungen. Diese Zeit müssen Sie bei einer Entwicklung im Alleingang auch in Ihre Dienstpläne und interne Kostenplanung einrechnen.

BI-Tools kaufen und selbst individualisieren

Diese Variante könnte der goldene Mittelweg ein: Sie investieren in eine vergleichsweise günstige, externe Lösung von der Stange und passen diese unter eigener Regie Ihren Bedürfnissen an. Dabei empfiehlt es sich allerdings, eng mit dem ursprünglichen Entwickler zusammenzuarbeiten. Es gibt bereits einige, die sich auf eine Kooperation und Arbeitseinteilung mit ihren Auftraggebern eingestellt haben.

Weiterführende Links:

  • Daten eröffnen neue Dimensionen, Geschäftsfelder und Kunden. Big Data Tools werten die unzähligen Bits und Bytes aus und fassen Sie zu Analysen oder sonstigen Zwecken zusammen.
  • Wachstum, Größe und Chancen: Die Marktattraktivität setzt sich aus vielen Bausteinen zusammen und jeder Teilaspekt bestimmt auf die eine oder andere Weise die Fahrtrichtung für Ihr Unternehmen.
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BI-Tools kaufen oder selbst entwickeln? 10 Pros und Contras BI-Tools intern oder extern entwickeln? Beides hat seine Vor- und Nachteile. (© 2016 hywards/Shutterstock)

BI-Tools intern entwickeln

Wenn man nicht alles selber macht ... Vielleicht hatten Sie diesen Spruch auch schon entnervt auf den Lippen, als etwas nicht nach Ihren Vorstellungen lief. Dann mag es Ihnen mit der Entwicklung Ihrer BI-Tools ebenso gehen. Schließlich sind Business-Intelligence-Lösungen integraler und damit sehr wichtiger Bestandteil eines gut aufgestellten Betriebs. Deshalb wollen Sie kein Risiko eingehen und die Programmierung in die eigene Hand nehmen. Das ist verständlich, zumal auch noch andere Gründe für die Do-it-yourself-Variante sprechen.

  • Ein Plus an Sicherheit. Alle sensiblen Daten im Zusammenhang mit der Entwicklung bleiben unter Ihrer Kontrolle.
  • Sie sparen Kosten. Und das nicht nur, weil Ihre Mitarbeiter im Zweifel günstiger als hochbezahlte Spezialisten sind. Je mehr Sie nämlich auf eigenen Grips setzen, desto weniger Lizenzgebühren für vorgefertigte Software aus externen Quellen fallen an.
  • Sie gewinnen einen Zeitvorteil. Langwierige Abstimmungen mit einem beauftragten Entwickler fallen weg. Stattdessen laufen Entscheidungen und Prozesse über den kurzen Dienstweg – und Sie können sich jederzeit über den Stand des Projekts informieren. Auch eventuelle Reisen zu Besprechungen und ähnlichen Anlässen im Zuge einer Außer-Haus-Programmierung Ihrer BI-Tools gibt es nicht.
  • Eine maßgeschneiderte Lösung. Sie allein bestimmen, was Ihr Business-Intelligence-Tool leisten muss und was nicht. Und das in einem dynamischen Prozess, der jederzeit ein Eingreifen Ihrerseits erlaubt. Damit geben Sie und die Bedürfnisse Ihres Unternehmens den Takt des Fortschritts und den Inhalt der Entwicklung vor.
  • Passgenaue Einbindung. Das ist eine Konsequenz aus dem vorherigen Punkt. Mit einer Selbstbau-Lösung bekommen Sie ein fertiges Produkt, das sich im besten Fall nahtlos in Ihre restliche IT-Umgebung einfügt. Das ist nicht nur in technischer Hinsicht ein Vorteil, weil Software-Schnittstellen wegfallen. Auch die Arbeit mit den BI-Tools wird einfacher, denn Ihre Belegschaft ist bereits mit ihrem Look & Feel von anderen Anwendungen her vertraut.
  • Keine Suche nach einem Entwickler. Bevor Sie die Programmierung Ihres BI-Tools aus der Hand geben, müssen Sie jemanden finden, der Ihnen diese Arbeit abnimmt. Das kann sehr zeitraubend und mit großem Aufwand verbunden sein. Schließlich müssen Sie einen ausgefeilten Anforderungskatalog erstellen, an mögliche Kandidaten verteilen und deren Angebote einholen und bewerten.

BI-Tools extern entwickeln

Machen wir uns nichts vor: Die Anfertigung einer Business-Intelligence-Lösung kann zu einem Mammutprojekt mutieren. Dumm, wenn Ihnen das erst im Laufe der internen Entwicklung klar wird. Sei es, weil Ihre eigenen Leute irgendwann überraschend mit ihrem Latein am Ende sind, unerwartete Stolpersteine auftauchen oder andere Umstände den Fortgang der Arbeit beeinträchtigen. Legen Sie stattdessen das Projekt in die Hände spezialisierter Dienstleister, dürfte Ihnen das nicht passieren. Für eine externe Auftragsvergabe spricht aber noch mehr.

  • Ein Vorsprung an Kompetenz. Externe Kräfte sind in der Regel ausgebuffte Fachkräfte, denen das Programmieren von Business-Intelligence-Funktionen womöglich leichter von der Hand geht als Ihren internen Kräften. Das beschleunigt den eigentlichen Entwicklungsprozess und führt zu besseren Ergebnissen.
  • Optimales Handwerkszeug. Spezialisierte Anbieter verfügen über ein reichhaltiges Arsenal an Tools. Der Konkurrenzkampf in der Branche erfordert, dass diese immer auf dem neuesten Stand sind. Davon profitieren Sie, weil damit auch das Endprodukt so aktuell wie möglich ist. Wenn das kein Wettbewerbsvorteil ist ...
  • Ihre eigene Leistungsfähigkeit bleibt erhalten. Das Personal in Ihrem Unternehmen kann sich vollständig seinen angestammten Aufgaben widmen. Sie müssen also keine Reserven für die eigene Entwicklung von BI-Tools bereitstellen.
  • Langfristige Ersparnis. Die Produktion von Business-Intelligence-Tools durch Dritte kostet natürlich Geld und kann teurer als eine Selbstbau-Lösung sein. Allerdings ist das Thema mit der Ab- und Freigabe der Software nicht beendet. Solche Programme bedürfen nämlich der regelmäßigen Zuwendung in Form von Anpassungen und Aktualisierungen. Diese Zeit müssen Sie bei einer Entwicklung im Alleingang auch in Ihre Dienstpläne und interne Kostenplanung einrechnen.

BI-Tools kaufen und selbst individualisieren

Diese Variante könnte der goldene Mittelweg ein: Sie investieren in eine vergleichsweise günstige, externe Lösung von der Stange und passen diese unter eigener Regie Ihren Bedürfnissen an. Dabei empfiehlt es sich allerdings, eng mit dem ursprünglichen Entwickler zusammenzuarbeiten. Es gibt bereits einige, die sich auf eine Kooperation und Arbeitseinteilung mit ihren Auftraggebern eingestellt haben.

Weiterführende Links:

  • Daten eröffnen neue Dimensionen, Geschäftsfelder und Kunden. Big Data Tools werten die unzähligen Bits und Bytes aus und fassen Sie zu Analysen oder sonstigen Zwecken zusammen.
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