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Online-Recherche: Architekten halten nicht viel von Facebook

Wenn Architekten planen, dann lassen sie bei der Online-Recherche soziale Netzwerke links liegen. Nicht nur heute, sondern auch zukünftig. Das zeigt eine Studie zur voraussichtlichen Nutzung von digitalen Informationsquellen in den kommenden Jahren.
Online-Recherche: Architekten halten nicht viel von Facebook Wenn sich Architekten über Baumaterial und Produkttrends informieren, dann nutzen Sie bei der Online-Recherche kaum soziale Netzwerke. (© 2016 goodluz/Shutterstock)

Online-Recherche nimmt in der Baubranche zu

Die Baubranche baut immer stärker auf das Internet als Informationsquelle. Die Marktforscher von BauInfoConsult wollten es genauer wissen und haben für ihren Kommunikationsmonitor 2016 telefonisch 720 Architekten, Bauunternehmen, SHK-Installateure sowie Maler und Trockenbauer nach ihren bevorzugten Anlaufstellen für die Online-Recherche befragt. Dabei stellte sich heraus: Geht es um Wissen über Baumaterialien und Produkttrends, dann setzen viele Beschäftigte in der Branche auf das World Wide Web. Mit steigender Tendenz.

Online-Recherche für Architekten: Google ja, Facebook nein

Das gilt zum Beispiel auch für die Architekten. Danach befragt, welche Online-Informationsquellen für sie in den kommenden drei bis fünf Jahren wichtiger werden, antworteten die Planer wie folgt.

  • 42 Prozent erwarten eine stärkere Bedeutung des Internets allgemein beziehungsweise von Google.
  • 24 Prozent glauben, dass Internetseiten von Fachzeitschriften wichtiger werden.
  • 19 Prozent setzen voraussichtlich stärker auf Internetseiten von Herstellern und Lieferanten.
  • 18 Prozent wollen künftig öfter die Internetseiten von Behörden besuchen.
  • 15 Prozent informieren sich häufiger online bei Branchenverbänden.
  • Zwölf Prozent wollen sich mehr digitale Newsletter schicken lassen.
  • Elf Prozent schätzen, öfter in Produkt- und/oder Herstellersuchsystemen fündig zu werden.
  • Acht Prozent erwarten eine stärkere Bedeutung von sozialen Online-Netzwerken wie Facebook.

Für Architekten spielen soziale Netzwerke bei der Online-Recherche also eine eher untergeordnete Rolle. Das sehen laut der Studie beispielsweise Bauunternehmer, Maler oder Trockenbauer anders. Sie stünden, so heißt es in einem Factsheet zur Umfrage, diesem Aspekt "deutlich aufgeschlossener" gegenüber.

Was die anderen Berufsgruppen konkret zur Entwicklung ihrer Online-Recherche bis 2021 gesagt haben, verrät nur der komplette Kommunikationsmonitor 2016. Den gibt es ab 1.799 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer) bei BauInfoConsult.

Weiterführende Links:

  • Diese Erfindung könnte die Baubranche mächtig umkrempeln: Der Kran-Roboter Hadrian verlegt in einer Stunde 1.000 Ziegelsteine und erstellt so in nur zwei Tagen einen ganzen Rohbau.
  • Eine Umfrage innerhalb der Bauwirtschaft hat ergeben, wie hoch Profis die Fehlerquote bei der Kostenkalkulation einschätzen.
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Online-Recherche: Architekten halten nicht viel von Facebook Wenn sich Architekten über Baumaterial und Produkttrends informieren, dann nutzen Sie bei der Online-Recherche kaum soziale Netzwerke. (© 2016 goodluz/Shutterstock)

Online-Recherche nimmt in der Baubranche zu

Die Baubranche baut immer stärker auf das Internet als Informationsquelle. Die Marktforscher von BauInfoConsult wollten es genauer wissen und haben für ihren Kommunikationsmonitor 2016 telefonisch 720 Architekten, Bauunternehmen, SHK-Installateure sowie Maler und Trockenbauer nach ihren bevorzugten Anlaufstellen für die Online-Recherche befragt. Dabei stellte sich heraus: Geht es um Wissen über Baumaterialien und Produkttrends, dann setzen viele Beschäftigte in der Branche auf das World Wide Web. Mit steigender Tendenz.

Online-Recherche für Architekten: Google ja, Facebook nein

Das gilt zum Beispiel auch für die Architekten. Danach befragt, welche Online-Informationsquellen für sie in den kommenden drei bis fünf Jahren wichtiger werden, antworteten die Planer wie folgt.

  • 42 Prozent erwarten eine stärkere Bedeutung des Internets allgemein beziehungsweise von Google.
  • 24 Prozent glauben, dass Internetseiten von Fachzeitschriften wichtiger werden.
  • 19 Prozent setzen voraussichtlich stärker auf Internetseiten von Herstellern und Lieferanten.
  • 18 Prozent wollen künftig öfter die Internetseiten von Behörden besuchen.
  • 15 Prozent informieren sich häufiger online bei Branchenverbänden.
  • Zwölf Prozent wollen sich mehr digitale Newsletter schicken lassen.
  • Elf Prozent schätzen, öfter in Produkt- und/oder Herstellersuchsystemen fündig zu werden.
  • Acht Prozent erwarten eine stärkere Bedeutung von sozialen Online-Netzwerken wie Facebook.

Für Architekten spielen soziale Netzwerke bei der Online-Recherche also eine eher untergeordnete Rolle. Das sehen laut der Studie beispielsweise Bauunternehmer, Maler oder Trockenbauer anders. Sie stünden, so heißt es in einem Factsheet zur Umfrage, diesem Aspekt "deutlich aufgeschlossener" gegenüber.

Was die anderen Berufsgruppen konkret zur Entwicklung ihrer Online-Recherche bis 2021 gesagt haben, verrät nur der komplette Kommunikationsmonitor 2016. Den gibt es ab 1.799 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer) bei BauInfoConsult.

Weiterführende Links:

  • Diese Erfindung könnte die Baubranche mächtig umkrempeln: Der Kran-Roboter Hadrian verlegt in einer Stunde 1.000 Ziegelsteine und erstellt so in nur zwei Tagen einen ganzen Rohbau.
  • Eine Umfrage innerhalb der Bauwirtschaft hat ergeben, wie hoch Profis die Fehlerquote bei der Kostenkalkulation einschätzen.
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