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Firmenlogo erstellen: Darauf sollten Sie achten

Ein Gegenstand, eine Typografie oder doch lieber ein abstraktes Symbol – wenn Sie ein Firmenlogo erstellen möchten, haben Sie unendlich viele Möglichkeiten. Dabei das passende Design zu finden, ist eine schwierige Aufgabe. Es sei denn, Sie berücksichtigen die richtigen Kriterien …
Firmenlogo erstellen: Darauf sollten Sie achten Berücksichtigen Sie die Farbauswahl, wenn Sie ein Firmenlogo erstellen. (© 2016 kozirsky/Shutterstock)

Firmenlogo erstellen: 3 Möglichkeiten

Das Firmenlogo ist das Erkennungsmerkmal eines Unternehmens. Mit einem professionellen und ansprechenden Design bleibt es Kunden und Geschäftspartnern positiv in Erinnerung. Es taucht auf Briefpapieren, Visitenkarten und jeglichen Werbebotschaften auf, deshalb sollten Sie der Gestaltung ausreichend Zeit widmen.

Falls Ihnen die Ideen fehlen, dann lassen Sie sich doch einmal von den Branchenriesen inspirieren. Grundsätzlich sind drei Gestaltungsmöglichkeiten denkbar:

  • Ein Name, ein Logo – viele bekannte Unternehmen wie Sony oder IBM entscheiden sich für ein typografisches Design. Das ist schlicht, simpel umzusetzen und schnell einprägsam, aber auch etwas langweilig.
  • Gegenstände abbilden. Bilder sprechen bekanntlich mehr als Worte, sind universell und im besten Fall ein Eyecatcher.
  • Eine abstrakte Grafik. Ein gutes Beispiel dafür ist der Swoosh von Nike. Das Design gehört zu den bekanntesten Markenzeichen der Welt. Das Symbol bedarf jedoch in der Regel einer entsprechenden Kommunikation, damit es an Bedeutung gewinnt. Die Marketingmaßnahme kann mit erheblichen Kosten verbunden sein. Startups mit noch geringen finanziellen Mitteln sind daher mit einer der ersten beiden Varianten gut beraten.

Welche Botschaft wollen Sie vermitteln?

Wenn Sie ein Firmenlogo erstellen möchten, sollten Sie zunächst folgende zentrale Frage beantworten: Welche Botschaft möchten Sie vermitteln? Diese hängt natürlich mitunter von Ihrem Produkt- oder Dienstleistungsangebot ab. Ein Unternehmen, das Haushaltsreiniger anbietet, wählt in der Regel ein Logo, das den Gegenstand abbildet. Zudem vermittelt das Bild oftmals Reinheit oder Genauigkeit. Ein Beerdigungsinstitut entscheidet sich hingegen eher für ein seriöses, schlichtes Design. In diesem Kontext ebenso relevant ist die Frage nach der Zielgruppe. Auch sie bestimmt, wie Sie Ihr Firmenlogo erstellen sollten. Ein Kosmetikhersteller etwa, der sich vorwiegend an Jugendliche richtet, designt schon mal ein auffälliges, schrilles Logo, im Gegensatz zu einer Kosmetiklinie für Anti-Aging-Produkte.

Allgemeine Tipps für das Logo-Design

Grundsätzlich sind schlichte Designs besser als schnörkelige, denn aufwendige Details gehen auf kleinen Formaten wie Visitenkarten ohnehin unter. Bei der Logogestaltung müssen Sie sich nicht für einen Schriftzug oder ein Bild entscheiden – beides zusammen geht natürlich auch. Wichtig ist, dass das Ganze eine Einheit ergibt und auf das Auge wirkt. Denken Sie außerdem bei Schriftzügen daran, dass diese gut leserlich sind, damit die Betrachtung des Logos nicht zum Rätselraten wird. Das ist auch bei Logos im Internet wichtig: Wenn das Logo auf Ihrer Homepage viel Platz einnehmen muss, um gut erkennbar zu sein, raubt Ihnen das wertvollen Platz und zwingt die User, weiter zu scrollen. Die Übersichtlichkeit Ihrer Seite leidet darunter. Auch das sollten Sie bedenken, wenn Sie Ihr Firmenlogo erstellen.

Apropos Schlichtheit: Einfache Designs benötigen keinen Hintergrund. Dieser lenkt nur von der Botschaft Ihres Logos ab. Wählen Sie also besser ein simples aber besonderes Bildzeichen, das sich gut einprägt.

Wenn die Idee und das erste Design stehen, lassen Sie es am besten noch etwas auf sich und andere wirken. Holen Sie sich ruhig Feedback von Kollegen und/oder Kunden ein. So merken Sie schnell, wie das Design ankommt.

Weiterführende Links:

  • Wenn Sie selbst ein Firmenlogo erstellen möchten, können Sie dafür verschiedene Tools nutzen. Eine Übersicht der besten Programme gibt es auf "chip.de".
  • Wie gut Ihr Logo-Design ankommt, soll die App Dragonfly beantworten können.
  • Markenführung: So machen Sie sich in fünf Schritten einen guten Namen.
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Ein Gegenstand, eine Typografie oder doch lieber ein abstraktes Symbol – wenn Sie ein Firmenlogo erstellen möchten, haben Sie unendlich viele Möglichkeiten. Dabei das passende Design zu finden, ist eine schwierige Aufgabe. Es sei denn, Sie berücksichtigen die richtigen Kriterien …
Firmenlogo erstellen: Darauf sollten Sie achten Berücksichtigen Sie die Farbauswahl, wenn Sie ein Firmenlogo erstellen. (© 2016 kozirsky/Shutterstock)

Firmenlogo erstellen: 3 Möglichkeiten

Das Firmenlogo ist das Erkennungsmerkmal eines Unternehmens. Mit einem professionellen und ansprechenden Design bleibt es Kunden und Geschäftspartnern positiv in Erinnerung. Es taucht auf Briefpapieren, Visitenkarten und jeglichen Werbebotschaften auf, deshalb sollten Sie der Gestaltung ausreichend Zeit widmen.

Falls Ihnen die Ideen fehlen, dann lassen Sie sich doch einmal von den Branchenriesen inspirieren. Grundsätzlich sind drei Gestaltungsmöglichkeiten denkbar:

  • Ein Name, ein Logo – viele bekannte Unternehmen wie Sony oder IBM entscheiden sich für ein typografisches Design. Das ist schlicht, simpel umzusetzen und schnell einprägsam, aber auch etwas langweilig.
  • Gegenstände abbilden. Bilder sprechen bekanntlich mehr als Worte, sind universell und im besten Fall ein Eyecatcher.
  • Eine abstrakte Grafik. Ein gutes Beispiel dafür ist der Swoosh von Nike. Das Design gehört zu den bekanntesten Markenzeichen der Welt. Das Symbol bedarf jedoch in der Regel einer entsprechenden Kommunikation, damit es an Bedeutung gewinnt. Die Marketingmaßnahme kann mit erheblichen Kosten verbunden sein. Startups mit noch geringen finanziellen Mitteln sind daher mit einer der ersten beiden Varianten gut beraten.

Welche Botschaft wollen Sie vermitteln?

Wenn Sie ein Firmenlogo erstellen möchten, sollten Sie zunächst folgende zentrale Frage beantworten: Welche Botschaft möchten Sie vermitteln? Diese hängt natürlich mitunter von Ihrem Produkt- oder Dienstleistungsangebot ab. Ein Unternehmen, das Haushaltsreiniger anbietet, wählt in der Regel ein Logo, das den Gegenstand abbildet. Zudem vermittelt das Bild oftmals Reinheit oder Genauigkeit. Ein Beerdigungsinstitut entscheidet sich hingegen eher für ein seriöses, schlichtes Design. In diesem Kontext ebenso relevant ist die Frage nach der Zielgruppe. Auch sie bestimmt, wie Sie Ihr Firmenlogo erstellen sollten. Ein Kosmetikhersteller etwa, der sich vorwiegend an Jugendliche richtet, designt schon mal ein auffälliges, schrilles Logo, im Gegensatz zu einer Kosmetiklinie für Anti-Aging-Produkte.

Allgemeine Tipps für das Logo-Design

Grundsätzlich sind schlichte Designs besser als schnörkelige, denn aufwendige Details gehen auf kleinen Formaten wie Visitenkarten ohnehin unter. Bei der Logogestaltung müssen Sie sich nicht für einen Schriftzug oder ein Bild entscheiden – beides zusammen geht natürlich auch. Wichtig ist, dass das Ganze eine Einheit ergibt und auf das Auge wirkt. Denken Sie außerdem bei Schriftzügen daran, dass diese gut leserlich sind, damit die Betrachtung des Logos nicht zum Rätselraten wird. Das ist auch bei Logos im Internet wichtig: Wenn das Logo auf Ihrer Homepage viel Platz einnehmen muss, um gut erkennbar zu sein, raubt Ihnen das wertvollen Platz und zwingt die User, weiter zu scrollen. Die Übersichtlichkeit Ihrer Seite leidet darunter. Auch das sollten Sie bedenken, wenn Sie Ihr Firmenlogo erstellen.

Apropos Schlichtheit: Einfache Designs benötigen keinen Hintergrund. Dieser lenkt nur von der Botschaft Ihres Logos ab. Wählen Sie also besser ein simples aber besonderes Bildzeichen, das sich gut einprägt.

Wenn die Idee und das erste Design stehen, lassen Sie es am besten noch etwas auf sich und andere wirken. Holen Sie sich ruhig Feedback von Kollegen und/oder Kunden ein. So merken Sie schnell, wie das Design ankommt.

Weiterführende Links:

  • Wenn Sie selbst ein Firmenlogo erstellen möchten, können Sie dafür verschiedene Tools nutzen. Eine Übersicht der besten Programme gibt es auf "chip.de".
  • Wie gut Ihr Logo-Design ankommt, soll die App Dragonfly beantworten können.
  • Markenführung: So machen Sie sich in fünf Schritten einen guten Namen.
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