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Messebesucher: Mit diesen 5 Typen müssen Sie rechnen

Messebesucher ist nicht gleich Messebesucher. Von ihnen gibt es viele verschiedene Typen und nicht jeder ist an einem Geschäft interessiert. Wir stellen fünf verschiedene Sorten von Gästen an Ihrem Messestand vor und erklären, wie Sie jeweils am besten mit ihnen umgehen.
Messebesucher: Mit diesen 5 Typen müssen Sie rechnen Es gibt vielversprechende und nervige Messebesucher. (© 2016 Adriano Castelli / Shutterstock.com)

Typ 1: Der Gewissenhafte

Dieser Messebesucher ist perfekt auf das Ereignis vorbereitet. Er hat gründlich das Angebot der Leistungsschau studiert und die Ausstellerliste inspiziert. Herausgekommen ist dabei ein ausgetüftelter Plan, den der gewissenhafte Typ quasi minutiös abarbeitet. An Smalltalk ist er nicht interessiert, sondern er will handfeste Sachinformationen sammeln. Dahinter kann eine konkrete Kaufabsicht stecken.

Deshalb ist ein solcher Messebesucher wertvoll und sollte von Ihnen und Ihrem Messeteam intensiv betreut werden. Wichtig ihm gegenüber ist ein kompetenter und seriöser Auftritt. Versorgen Sie ihn mit Fakten und denken Sie daran, dass er womöglich einen straffen Zeitplan hat. Vielleicht will er schon während der Messe eine Kaufentscheidung treffen. Mit ihm könnten Sie also das große Los ziehen.

Typ 2: Der Passant

Das ist bei diesem Vertreter eher unwahrscheinlich, aber auch nicht ausgeschlossen. Jedenfalls kommt er nicht mit einem konkreten Ziel auf die Ausstellung. Er folgt deshalb auch keinem zuvor festgelegten Konzept, sondern lässt eher das Ganze auf sich zukommen. Er schlendert durch die Hallen und wartet auf eine spontane Eingebung.

Grundsätzlich können Sie mit ihm also schon ins Geschäft kommen, sofern ihn Ihre Präsentation anspricht und anzieht. Ist erst sein Interesse geweckt, dann steigen die Chancen auf einen vielversprechenden Kontakt. Denn obwohl dieser Typ von Messebesucher eher ungezwungen auftritt, ist er weder zum Spaß noch aus Langeweile vor Ort. Insgeheim hofft er nämlich auf eine gute Gelegenheit für ein Geschäft. Warum nicht mit Ihnen? Auf jeden Fall sollten Sie ihn hinsichtlich einer Nachbetreuung der Messe auf der Liste haben.

Typ 3: Der Jäger

Der Jäger ist nicht etwa auf der Pirsch nach Abschlüssen oder Kontakten. Ihm steht der Sinn in erster Linie nach Werbegeschenken. Unter Umständen ist dieser Messebesucher sogar branchenfremd. Er taucht in unterschiedlichen Ausführungen auf Ihrem Messestand auf. So gibt es Vertreter, die von Tisch zu Tisch huschen, alles einstecken, was nicht niet- und nagelfest ist und schnell wieder verschwunden sind. Andere nerven mit wiederholten Besuchen und hartnäckigen Nachfragen nach Gratis-Artikeln.

Diese Leute sind kaum als potenzielle Kunden zu sehen und deshalb auch nicht der (An-)Rede wert. Die Kommunikation mit Ihnen hinsichtlich einer geschäftlichen Anbahnung ist mithin sinnlos.

Typ 4: Der Kandidat

Er will nichts kaufen, sondern sich selbst vermarkten und bei Ihnen als neuer Mitarbeiter empfehlen. Das ist durchaus zu begrüßen, sollten Sie gerade Stellen zu besetzen haben. Aber auch, wenn das nicht der Fall ist, zahlt sich die Beschäftigung mit dem Kandidaten auf mittlere oder längere Sicht vielleicht aus.

In der Regel ist dieser Messebesucher gut auf sein Ansinnen vorbereitet. Er weiß, worum es auf der Leistungsschau geht, hat den Ausstellerkatalog gelesen und sich über seinen möglichen neuen Arbeitgeber informiert. So hat er garantiert passende Bewerbungsunterlagen dabei. Es kann allerdings auch zu spontanen Kontakten kommen, wenn sich der Kandidat von Ihrem Messestand inspiriert fühlt. In jedem Fall sollten Sie ihm ein Mindestmaß an Zeit und Aufmerksamkeit widmen.

Typ 5: Der Anbieter

Das gilt unter Umständen ebenso für diesen Messebesucher. Er möchte nichts kaufen, aber etwas verkaufen. Mit anderen Worten: Er sucht neue Kunden. Das mag für Sie interessant sein. In dem Fall können Sie sich durchaus mit dem Anbieter beschäftigen. Doch bedenken Sie, dass Sie dabei kostbare Zeit investieren, denn schließlich sind Sie selbst auf Akquise aus.

Drängen Sie Ihr Gegenüber also dazu, schnell auf den Punkt zu kommen. Erscheint ihnen dieser attraktiv zu sein, tauschen Sie einfach Kontaktdaten aus und verabschieden den Vertreter alsbald. Erfahrungsgemäß wird er sich nach der Messe wieder bei Ihnen melden.

Weiterführende Links:

  • Was für ein Potenzial: Auf Messen wimmelt es nur so vor neuen Kunden und Geschäftspartnern. Ein durchdachtes Messekonzept ist dabei unverzichtbar für möglichst viele Geschäftsabschlüsse.
  • Ob Firmenfeier oder erster Termin mit dem neuen Kunden: Smalltalk ist ein unverzichtbarer Begleiter im Berufsleben. Damit brechen Sie das Eis und nehmen Ihr Gegenüber für sich ein.
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Messebesucher ist nicht gleich Messebesucher. Von ihnen gibt es viele verschiedene Typen und nicht jeder ist an einem Geschäft interessiert. Wir stellen fünf verschiedene Sorten von Gästen an Ihrem Messestand vor und erklären, wie Sie jeweils am besten mit ihnen umgehen.
Messebesucher: Mit diesen 5 Typen müssen Sie rechnen Es gibt vielversprechende und nervige Messebesucher. (© 2016 Adriano Castelli / Shutterstock.com)

Typ 1: Der Gewissenhafte

Dieser Messebesucher ist perfekt auf das Ereignis vorbereitet. Er hat gründlich das Angebot der Leistungsschau studiert und die Ausstellerliste inspiziert. Herausgekommen ist dabei ein ausgetüftelter Plan, den der gewissenhafte Typ quasi minutiös abarbeitet. An Smalltalk ist er nicht interessiert, sondern er will handfeste Sachinformationen sammeln. Dahinter kann eine konkrete Kaufabsicht stecken.

Deshalb ist ein solcher Messebesucher wertvoll und sollte von Ihnen und Ihrem Messeteam intensiv betreut werden. Wichtig ihm gegenüber ist ein kompetenter und seriöser Auftritt. Versorgen Sie ihn mit Fakten und denken Sie daran, dass er womöglich einen straffen Zeitplan hat. Vielleicht will er schon während der Messe eine Kaufentscheidung treffen. Mit ihm könnten Sie also das große Los ziehen.

Typ 2: Der Passant

Das ist bei diesem Vertreter eher unwahrscheinlich, aber auch nicht ausgeschlossen. Jedenfalls kommt er nicht mit einem konkreten Ziel auf die Ausstellung. Er folgt deshalb auch keinem zuvor festgelegten Konzept, sondern lässt eher das Ganze auf sich zukommen. Er schlendert durch die Hallen und wartet auf eine spontane Eingebung.

Grundsätzlich können Sie mit ihm also schon ins Geschäft kommen, sofern ihn Ihre Präsentation anspricht und anzieht. Ist erst sein Interesse geweckt, dann steigen die Chancen auf einen vielversprechenden Kontakt. Denn obwohl dieser Typ von Messebesucher eher ungezwungen auftritt, ist er weder zum Spaß noch aus Langeweile vor Ort. Insgeheim hofft er nämlich auf eine gute Gelegenheit für ein Geschäft. Warum nicht mit Ihnen? Auf jeden Fall sollten Sie ihn hinsichtlich einer Nachbetreuung der Messe auf der Liste haben.

Typ 3: Der Jäger

Der Jäger ist nicht etwa auf der Pirsch nach Abschlüssen oder Kontakten. Ihm steht der Sinn in erster Linie nach Werbegeschenken. Unter Umständen ist dieser Messebesucher sogar branchenfremd. Er taucht in unterschiedlichen Ausführungen auf Ihrem Messestand auf. So gibt es Vertreter, die von Tisch zu Tisch huschen, alles einstecken, was nicht niet- und nagelfest ist und schnell wieder verschwunden sind. Andere nerven mit wiederholten Besuchen und hartnäckigen Nachfragen nach Gratis-Artikeln.

Diese Leute sind kaum als potenzielle Kunden zu sehen und deshalb auch nicht der (An-)Rede wert. Die Kommunikation mit Ihnen hinsichtlich einer geschäftlichen Anbahnung ist mithin sinnlos.

Typ 4: Der Kandidat

Er will nichts kaufen, sondern sich selbst vermarkten und bei Ihnen als neuer Mitarbeiter empfehlen. Das ist durchaus zu begrüßen, sollten Sie gerade Stellen zu besetzen haben. Aber auch, wenn das nicht der Fall ist, zahlt sich die Beschäftigung mit dem Kandidaten auf mittlere oder längere Sicht vielleicht aus.

In der Regel ist dieser Messebesucher gut auf sein Ansinnen vorbereitet. Er weiß, worum es auf der Leistungsschau geht, hat den Ausstellerkatalog gelesen und sich über seinen möglichen neuen Arbeitgeber informiert. So hat er garantiert passende Bewerbungsunterlagen dabei. Es kann allerdings auch zu spontanen Kontakten kommen, wenn sich der Kandidat von Ihrem Messestand inspiriert fühlt. In jedem Fall sollten Sie ihm ein Mindestmaß an Zeit und Aufmerksamkeit widmen.

Typ 5: Der Anbieter

Das gilt unter Umständen ebenso für diesen Messebesucher. Er möchte nichts kaufen, aber etwas verkaufen. Mit anderen Worten: Er sucht neue Kunden. Das mag für Sie interessant sein. In dem Fall können Sie sich durchaus mit dem Anbieter beschäftigen. Doch bedenken Sie, dass Sie dabei kostbare Zeit investieren, denn schließlich sind Sie selbst auf Akquise aus.

Drängen Sie Ihr Gegenüber also dazu, schnell auf den Punkt zu kommen. Erscheint ihnen dieser attraktiv zu sein, tauschen Sie einfach Kontaktdaten aus und verabschieden den Vertreter alsbald. Erfahrungsgemäß wird er sich nach der Messe wieder bei Ihnen melden.

Weiterführende Links:

  • Was für ein Potenzial: Auf Messen wimmelt es nur so vor neuen Kunden und Geschäftspartnern. Ein durchdachtes Messekonzept ist dabei unverzichtbar für möglichst viele Geschäftsabschlüsse.
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