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Online-Kampagne: Video-Werbung muss besser werden

Video-Werbung ist oft zentraler Bestandteil einer Online-Kampagne. Allerdings kommt diese Form der Reklame nicht besonders gut bei der Zielgruppe an. Zu lang, zu nervig – das sind nur zwei negative Aussagen aus einer Umfrage in Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
Online-Kampagne: Video-Werbung muss besser werden Video-Werbung hat bei vielen Internetnutzern ein Image-Problem. (© 2016 fabiodevilla/Shutterstock)

Video-Werbung hat zu kämpfen

Video-Werbung im Internet hat momentan keinen guten Stand beim Publikum. Eine überwältigende Mehrheit verlangt, dass sich in dieser Hinsicht etwas ändert. Um genau zu sein, sind 92 Prozent von 4.000 Teilnehmern an einer Erhebung des Cloud-Anbieters Brightcove dieser Meinung. Und was störte demnach die Befragten aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien am meisten an einer entsprechenden Online-Kampagne?

  • 74 Prozent haben mit Video-Werbung im Internet schlechte Erfahrungen gemacht.
  • 73 Prozent klagten über technische Unzulänglichkeiten beim Puffern oder Schwierigkeiten beim Laden.
  • 51 Prozent sind von der reinen Anzahl von Clips genervt.
  • Gut ein Drittel (31 Prozent) sieht sich selten oder nie eine Online-Kampagne an, obwohl sie auf ihre persönlichen Interessen abzielt.

Online-Kampagne: Tipps für die Produzenten

Die Befragten hatten neben Kritik aber auch einige Hinweise für die Macher von Video-Werbung, wie eine Online-Kampagne besser punkten kann:

  • 58 Prozent würden interaktive Beiträge erträglicher finden.
  • 57 Prozent gaben den Tipp, die Beiträge kürzer zu machen.
  • 41 Prozent wünschen sich eine Vorspulfunktion.
  • 21 Prozent hätten lieber genauer auf ihre Interessen zugeschnittene Clips.

Es kommt auf das Gleichgewicht an

Was heißt das nun für die Werbetreibenden? Eine Antwort gibt Mark Blair, Vice President EMEA von Brightcove. Er sagt:

"Entscheidend wird sein, ein Gleichgewicht zu finden – die Benutzerfreundlichkeit muss besser werden, um die Akzeptanz von Werbung zu steigern."

Und schließlich gäbe es auch positive Signale von den Verbrauchern. So fänden 66 Prozent der Teilnehmer es fair, dass die Wirtschaft Video-Werbung für eine Online-Kampagne verwende. Unterm Strich hat auch dieses Thema – wie so oft – zwei Seiten. Blair erklärt:

"Bei Brightcove sehen wir das so: Die Verbraucher haben das Recht, lästige und aufdringliche Werbung zu unterbrechen oder zu meiden. Gleichzeitig haben Unternehmen das Recht, Erzeugnisse, in die sie Geld gesteckt haben, zu monetarisieren und zu promoten."

Weiterführende Links:

  • Jeder vierte Internet-User in Deutschland verwendet Werbeblocker. Dadurch gehen Seitenbetreibern jedes Jahr beträchtliche Werbeeinnahmen flöten. Mit diesen Tipps schaffen Sie es, Adblocker zu umgehen.
  • Vergleichende Werbung ist eine gute Möglichkeit, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Aber dabei ist auch besondere Vorsicht geboten, denn nicht alles ist erlaubt.
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Online-Kampagne: Video-Werbung muss besser werden Video-Werbung hat bei vielen Internetnutzern ein Image-Problem. (© 2016 fabiodevilla/Shutterstock)

Video-Werbung hat zu kämpfen

Video-Werbung im Internet hat momentan keinen guten Stand beim Publikum. Eine überwältigende Mehrheit verlangt, dass sich in dieser Hinsicht etwas ändert. Um genau zu sein, sind 92 Prozent von 4.000 Teilnehmern an einer Erhebung des Cloud-Anbieters Brightcove dieser Meinung. Und was störte demnach die Befragten aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien am meisten an einer entsprechenden Online-Kampagne?

  • 74 Prozent haben mit Video-Werbung im Internet schlechte Erfahrungen gemacht.
  • 73 Prozent klagten über technische Unzulänglichkeiten beim Puffern oder Schwierigkeiten beim Laden.
  • 51 Prozent sind von der reinen Anzahl von Clips genervt.
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Online-Kampagne: Tipps für die Produzenten

Die Befragten hatten neben Kritik aber auch einige Hinweise für die Macher von Video-Werbung, wie eine Online-Kampagne besser punkten kann:

  • 58 Prozent würden interaktive Beiträge erträglicher finden.
  • 57 Prozent gaben den Tipp, die Beiträge kürzer zu machen.
  • 41 Prozent wünschen sich eine Vorspulfunktion.
  • 21 Prozent hätten lieber genauer auf ihre Interessen zugeschnittene Clips.

Es kommt auf das Gleichgewicht an

Was heißt das nun für die Werbetreibenden? Eine Antwort gibt Mark Blair, Vice President EMEA von Brightcove. Er sagt:

"Entscheidend wird sein, ein Gleichgewicht zu finden – die Benutzerfreundlichkeit muss besser werden, um die Akzeptanz von Werbung zu steigern."

Und schließlich gäbe es auch positive Signale von den Verbrauchern. So fänden 66 Prozent der Teilnehmer es fair, dass die Wirtschaft Video-Werbung für eine Online-Kampagne verwende. Unterm Strich hat auch dieses Thema – wie so oft – zwei Seiten. Blair erklärt:

"Bei Brightcove sehen wir das so: Die Verbraucher haben das Recht, lästige und aufdringliche Werbung zu unterbrechen oder zu meiden. Gleichzeitig haben Unternehmen das Recht, Erzeugnisse, in die sie Geld gesteckt haben, zu monetarisieren und zu promoten."

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