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Personalisierung: Welche Technik beim Shoppen begeistert

Die Deutschen stehen der Personalisierung beim Einkaufen mehrheitlich positiv gegenüber. Sie wünschen sich Spiegel, die Stylingtipps geben oder bargeldloses Bezahlen per Fingerabdruck. Doch nicht alles, was technisch möglich ist, trifft bei Shoppern auf Wohlwollen.
Personalisierung: Welche Technik beim Shoppen begeistert Für innovationsfreudige Händler gibt es interessante Möglichkeiten zur Personalisierung. (© 2016 Stanisic Vladimir/Shutterstock)

Personalisierung: Das Smartphone als Shopping-Tool

Wem vertrauen die Deutschen mehr – einem menschlichen oder einem digitalen Einkaufsberater? Unter anderem das wollte RichRelevance, ein Spezialist für Omnichannel Personalisierung, mit einer Umfrage herausfinden. Die Antwort fällt eindeutig aus: 67 Prozent zücken ihr Smartphone, wenn sie in einem Geschäft Informationen über ein Produkt haben wollen. Damit ist das Handy mittlerweile zum Shopping-Tool Nummer eins geworden.

Diese Entwicklung zeigt auch ein weiteres Ergebnis der Erhebung. So sind 56 Prozent offen für Mitteilungen über Preise und Rabatte, die ihnen standortabhängig im Laden auf dem Smartphone angezeigt werden. Der Wunsch nach zusätzlichen Informationen macht auch vor der Umkleidekabine nicht halt. Dort würden sich 61 Prozent der Befragten über Bildschirme freuen, auf denen ihnen Stilvorschläge für Kleidung und Accessoires gemacht werden.

Die Kunden sind offen für Innovationen

Weitere Erkenntnisse aus der Umfrage zur Personalisierung:

  • 73 Prozent möchten Produkte, die sich einscannen lassen, um so Online-Bewertungen anderer Kunden einholen zu können.
  • 58 Prozent finden digitale Spiegel gut, die ihnen Outfits auf den Körper projizieren.
  • 51 Prozent würden sich über bargeldloses Bezahlen per Fingerabdruck freuen.

Es gibt also viele Möglichkeiten für Innovationen, die das Einkaufserlebnis verbessern. Allerdings hat die Akzeptanz neuer Services ihre Grenzen. So sagt Alex Ciorapciu, Head of Omnichannel Strategy von RichRelevance:

"Personalisierung kann das Einkaufen sehr angenehm machen, doch nicht alle Features moderner Technik lösen Glücksgefühle beim Einkäufer aus."

Manches ist noch "unheimlich"

So ist es heute zwar möglich, Kunden beim Betreten eines Geschäfts zu identifizieren und daher vom Verkäufer mit dem Namen ansprechen zu lassen. Doch das finden 48 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage unheimlich. Das gilt auch für Gesichtserkennung, die 43 Prozent beunruhigen würde. Umgekehrt könnten sich 37 Prozent durchaus mit so etwas arrangieren, besonders Männer im Alter zwischen 25 und 34 Jahren. Diese Gruppe ist ohnehin technischen Neuerungen gegenüber grundsätzlich aufgeschlossener als Frauen oder Ältere.

Ciorapciu zieht folgendes Fazit aus der Umfrage: "Die größte Akzeptanz erfährt die Technik, die man bereits aus dem Alltag kennt, wie das Scannen von Barcodes oder Produktempfehlungen wie im Online-Shop. Händler können von Personalisierung auf jeden Fall profitieren – wenn man sie richtig einsetzt."

Weiterführende Links:

  • Kugelschreiber, Gummibärchen oder gar ein USB-Stick? Wenn Sie Werbegeschenke machen wollen, haben Sie die Qual der Wahl. Auf jeden Fall sind Give-aways eine lohnenswerte Investition.
  • Wenn George Clooney Nespresso trinkt, macht es ihm die ganze Welt nach – so in etwa sehen perfekte Testimonials aus. Ob Prominenter oder Otto Normalverbraucher – Kundenstimmen sind ein wichtiges Mittel, um die Glaubwürdigkeit für ein Produkt zu erhöhen.
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Personalisierung: Welche Technik beim Shoppen begeistert Für innovationsfreudige Händler gibt es interessante Möglichkeiten zur Personalisierung. (© 2016 Stanisic Vladimir/Shutterstock)

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Wem vertrauen die Deutschen mehr – einem menschlichen oder einem digitalen Einkaufsberater? Unter anderem das wollte RichRelevance, ein Spezialist für Omnichannel Personalisierung, mit einer Umfrage herausfinden. Die Antwort fällt eindeutig aus: 67 Prozent zücken ihr Smartphone, wenn sie in einem Geschäft Informationen über ein Produkt haben wollen. Damit ist das Handy mittlerweile zum Shopping-Tool Nummer eins geworden.

Diese Entwicklung zeigt auch ein weiteres Ergebnis der Erhebung. So sind 56 Prozent offen für Mitteilungen über Preise und Rabatte, die ihnen standortabhängig im Laden auf dem Smartphone angezeigt werden. Der Wunsch nach zusätzlichen Informationen macht auch vor der Umkleidekabine nicht halt. Dort würden sich 61 Prozent der Befragten über Bildschirme freuen, auf denen ihnen Stilvorschläge für Kleidung und Accessoires gemacht werden.

Die Kunden sind offen für Innovationen

Weitere Erkenntnisse aus der Umfrage zur Personalisierung:

  • 73 Prozent möchten Produkte, die sich einscannen lassen, um so Online-Bewertungen anderer Kunden einholen zu können.
  • 58 Prozent finden digitale Spiegel gut, die ihnen Outfits auf den Körper projizieren.
  • 51 Prozent würden sich über bargeldloses Bezahlen per Fingerabdruck freuen.

Es gibt also viele Möglichkeiten für Innovationen, die das Einkaufserlebnis verbessern. Allerdings hat die Akzeptanz neuer Services ihre Grenzen. So sagt Alex Ciorapciu, Head of Omnichannel Strategy von RichRelevance:

"Personalisierung kann das Einkaufen sehr angenehm machen, doch nicht alle Features moderner Technik lösen Glücksgefühle beim Einkäufer aus."

Manches ist noch "unheimlich"

So ist es heute zwar möglich, Kunden beim Betreten eines Geschäfts zu identifizieren und daher vom Verkäufer mit dem Namen ansprechen zu lassen. Doch das finden 48 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage unheimlich. Das gilt auch für Gesichtserkennung, die 43 Prozent beunruhigen würde. Umgekehrt könnten sich 37 Prozent durchaus mit so etwas arrangieren, besonders Männer im Alter zwischen 25 und 34 Jahren. Diese Gruppe ist ohnehin technischen Neuerungen gegenüber grundsätzlich aufgeschlossener als Frauen oder Ältere.

Ciorapciu zieht folgendes Fazit aus der Umfrage: "Die größte Akzeptanz erfährt die Technik, die man bereits aus dem Alltag kennt, wie das Scannen von Barcodes oder Produktempfehlungen wie im Online-Shop. Händler können von Personalisierung auf jeden Fall profitieren – wenn man sie richtig einsetzt."

Weiterführende Links:

  • Kugelschreiber, Gummibärchen oder gar ein USB-Stick? Wenn Sie Werbegeschenke machen wollen, haben Sie die Qual der Wahl. Auf jeden Fall sind Give-aways eine lohnenswerte Investition.
  • Wenn George Clooney Nespresso trinkt, macht es ihm die ganze Welt nach – so in etwa sehen perfekte Testimonials aus. Ob Prominenter oder Otto Normalverbraucher – Kundenstimmen sind ein wichtiges Mittel, um die Glaubwürdigkeit für ein Produkt zu erhöhen.
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