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Pokémon Go bietet Potenzial für smartes Marketing

Noch nie hat eine App für einen solchen Hype gesorgt wie Pokémon Go. Inzwischen hat die App nicht nur Tinder, sondern auch Twitter hinsichtlich der täglich aktiven Nutzer überholt. Naheliegend, dass Unternehmen überlegen, wie sie den Hype für eigene Marketingzwecke nutzen können. Erste Ansätze gibt es bereits.
Pokémon Go bietet Potenzial für smartes Marketing Läden können über Pokémon Go gezielt Laufkundschaft anlocken. (© 2016 Matthew Corley/Shutterstock)

Mehr Laufkundschaft mit Pokémon Go

Bewegung ist ein zentrales Element bei Pokémon Go. Wer Pokémons sammeln will, muss bei dem Augmented-Reality-Spiel seine Umgebung erkunden. Und zwar zu Fuß – Schummeln durch Bahnfahren bemerkt die App. Pokémon Go sorgt also für jede Menge potenzieller Laufkundschaft, die gezielt angelockt werden kann. Das Game bietet nämlich die Option, per In-App-Kauf an vordefinierten Orten, sogenannten Pokéstops, einen Köder auszuwerfen, der 30 Minuten lang Pokémons anlockt. Unternehmen mit Standorten nahe solcher Pokéstops können die Option gezielt für ihr Marketing einsetzen.

30 Prozent Umsatzsteigerung durch Pokémon Go

Wie gut sich der Hype um Pokémon Go für das eigene Marketing nutzen lässt, zeigen verschiedene Beispiele aus den USA, wo die App bereits seit vergangener Woche erhältlich ist. Einem Bericht von "Bloomberg" zufolge konnte beispielsweise eine Pizzeria in der Nähe eines Pokéstops ihren Umsatz im Vergleich zu einem regulären Wochenende um 30 Prozent steigern, indem ihr Geschäftsführer 10 US-Dollar in Köder investierte.

Ankündigung von Ködern lockt Pokémon-Go-Spieler

Doch offenbar muss für das Marketing über Pokémon Go gar nicht so tief in die Tasche gegriffen werden. Selbst ein einzelner Köder, der bereits für 0,99 US-Dollar zu haben ist, reicht offenbar aus, um Laufkundschaft zu generieren. Berichten zufolge soll es sich für Läden bereits ausgezahlt haben, die Aktivierung eines einzigen Köders vorab auf Facebook bekannt gegeben zu haben.

Für Pokémons ins Museum

Ein Händchen für smartes Marketing mit Pokémon Go bewiesen auch die Mitarbeiter des Crystal Bridges Museum of American Art in Bentonville in Arkansas. Als sie feststellten, dass sich auf dem Museumsgelände Pokémons befanden, veröffentlichten sie auf ihrer Website Spiel-Screenshots mit Pokémons von verschiedenen Kunstwerken.

Inzwischen soll auch Spielanbieter Niantic das Marketing-Potenzial seiner App erkannt haben. Der "Financial Times" zufolge, soll es künftig Optionen geben, mit denen Unternehmen ihre Läden gegen Gebühr zu Hotspots für Pokémon-Zocker werden lassen können. Damit könnte Pokémon Go das gelingen, woran bislang viele Apps gescheitert sind: Mit Marketing in der virtuellen Welt Umsätze in der realen Welt zu erhöhen.

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Pokémon Go bietet Potenzial für smartes Marketing Läden können über Pokémon Go gezielt Laufkundschaft anlocken. (© 2016 Matthew Corley/Shutterstock)

Mehr Laufkundschaft mit Pokémon Go

Bewegung ist ein zentrales Element bei Pokémon Go. Wer Pokémons sammeln will, muss bei dem Augmented-Reality-Spiel seine Umgebung erkunden. Und zwar zu Fuß – Schummeln durch Bahnfahren bemerkt die App. Pokémon Go sorgt also für jede Menge potenzieller Laufkundschaft, die gezielt angelockt werden kann. Das Game bietet nämlich die Option, per In-App-Kauf an vordefinierten Orten, sogenannten Pokéstops, einen Köder auszuwerfen, der 30 Minuten lang Pokémons anlockt. Unternehmen mit Standorten nahe solcher Pokéstops können die Option gezielt für ihr Marketing einsetzen.

30 Prozent Umsatzsteigerung durch Pokémon Go

Wie gut sich der Hype um Pokémon Go für das eigene Marketing nutzen lässt, zeigen verschiedene Beispiele aus den USA, wo die App bereits seit vergangener Woche erhältlich ist. Einem Bericht von "Bloomberg" zufolge konnte beispielsweise eine Pizzeria in der Nähe eines Pokéstops ihren Umsatz im Vergleich zu einem regulären Wochenende um 30 Prozent steigern, indem ihr Geschäftsführer 10 US-Dollar in Köder investierte.

Ankündigung von Ködern lockt Pokémon-Go-Spieler

Doch offenbar muss für das Marketing über Pokémon Go gar nicht so tief in die Tasche gegriffen werden. Selbst ein einzelner Köder, der bereits für 0,99 US-Dollar zu haben ist, reicht offenbar aus, um Laufkundschaft zu generieren. Berichten zufolge soll es sich für Läden bereits ausgezahlt haben, die Aktivierung eines einzigen Köders vorab auf Facebook bekannt gegeben zu haben.

Für Pokémons ins Museum

Ein Händchen für smartes Marketing mit Pokémon Go bewiesen auch die Mitarbeiter des Crystal Bridges Museum of American Art in Bentonville in Arkansas. Als sie feststellten, dass sich auf dem Museumsgelände Pokémons befanden, veröffentlichten sie auf ihrer Website Spiel-Screenshots mit Pokémons von verschiedenen Kunstwerken.

Inzwischen soll auch Spielanbieter Niantic das Marketing-Potenzial seiner App erkannt haben. Der "Financial Times" zufolge, soll es künftig Optionen geben, mit denen Unternehmen ihre Läden gegen Gebühr zu Hotspots für Pokémon-Zocker werden lassen können. Damit könnte Pokémon Go das gelingen, woran bislang viele Apps gescheitert sind: Mit Marketing in der virtuellen Welt Umsätze in der realen Welt zu erhöhen.

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