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Selbstvermarktung für Selbstständige: Strategien und Tipps

Manche Selbstständige hangeln sich von Auftrag zu Auftrag – eine unbefriedigende Situation, die sich jedoch mit einer optimalen Selbstvermarktung bessern lässt. Doch wie können Sie sich eigentlich gut verkaufen?
Selbstvermarktung für Selbstständige: Strategien und Tipps Mit der richtigen Selbstvermarktung rücken Sie sich ins rechte Licht. (© 2016 fotogestoeber/Shutterstock)

Was wollen Sie verkaufen?

Selbstvermarktung ist ein Mittel zum Zweck. Und der ist in diesem Fall, Kunden Ihr Produkt zu verkaufen. Dabei kann es sich um greifbare, aber auch um immaterielle Erzeignisse, wie zum Beispiel Texte oder Beratungen handeln. Solche Dienstleistungen sind schwieriger zu vermarkten, da der Kunde vorab nicht sehen kann, was er da erwirbt. Umso wichtiger ist es, sich selbst entsprechend zu präsentieren und so potenzielle Käufer von Ihrer Leistungsfähigkeit zu überzeugen.

Doch wie soll das Ich-Marketing nun aussehen? Um darauf eine Antwort zu finden, müssen Sie sich zunächst selbst fragen, was eigentlich das Besondere an Ihrer Leistung ist. Dabei gilt: Je besser Ihr Produkt Ihre eigenen Fähigkeiten und Stärken berücksichtigt, desto besser können Sie es auch vermarkten. Richten Sie Ihr Leistungsspektrum also möglichst nach Ihren Stärken aus. Sie punkten in der Regel dort am meisten, wo Sie über ein fundiertes Wissen und reichlich Erfahrungen verfügen.

Selbstvermarktung durch Positionierung

Als Selbstständiger sind Sie nicht vor direkter Konkurrenz gefeit. Um den Pool der Gegenspieler zu verkleinern, ist es besonders wichtig, sich am Markt zu positionieren. Fragen Sie sich daher nicht nur, welches Produkt beziehungsweise welche Leistung Sie anbieten, sondern auch…

  • … wer Ihre potenziellen Kunden sind. Welche Zielgruppe wollen Sie mit Ihren Produkten anlocken?
  • … wer ist Ihre Konkurrenz und wie unterscheiden Sie sich von Ihren Mitbewerbern? Diversifikation ist wichtig, denn nur so heben Sie sich von der Masse ab.
  • … was ist Ihr Premiumprodukt oder Renner? Welche Leistung bringt Ihnen das meiste Geld? Außerdem: …
  • … an welchen Kunden haben Sie bisher am besten verdient?

Entwickeln Sie erst nach Beantwortung dieser Fragen Ihr individuelles Angebot. Je mehr Profil Sie gegenüber Ihren Kunden zeigen, desto leichter fällt es diesen, Sie richtig einzuschätzen. Ein Beispiel: Wer sich als Übersetzer auf einen bestimmten Bereich konzentriert, sammelt entsprechende Erfahrungen darin. Der Vorteil: Ihr Spezialwissen macht Sie gegenüber Konkurrenten attraktiver, weil Ihre Übersetzungen wahrscheinlich besser sind. Zudem schreiben Sie die Texte schneller, weil Sie sich nicht immer wieder in neue Gebiete einarbeiten müssen. Es entsteht eine Win-win-Situation.

Marketing-Maßnahmen ergreifen

Haben Sie sich positioniert, müssen Sie das nur noch kommunizieren. Schließlich wollen Sie von Kunden gefunden werden. Hierfür kommen unterschiedliche Maßnahmen infrage. Eine Strategie, die nicht aus der Mode kommt, ist Mundpropaganda. Lassen Sie sich von Kunden weiterempfehlen, die mit Ihrer Leistung zufrieden waren. Im Idealfall bitten Sie diese um eine schriftliche Empfehlung. Die Referenz können Sie dann beispielsweise auf Ihrer eigenen Homepage präsentieren – sofern der Verfasser natürlich damit einverstanden ist. Interessenten können sich so ein besseres Bild über Ihre Leistungen machen.

Apropos Homepage, diese sollte suchmaschinenoptimiert sein. Der Vorteil: Wenn Kunden bestimmte Keywords per Suchmaschine recherchieren, dann ranken Sie mit entsprechenden SEO-Maßnahmen weiter oben auf den Ergebnisseiten. Darüber hinaus können Sie auch Social Media Kanäle nutzen, um Ihre Leistungen individuell zu vermarkten. Nutzen Sie die Bandbreite der Möglichkeiten. Neben Facebook, Twitter und Co., kommen auch speziellere Plattformen infrage. Als selbstständiger Fotograf bieten sich beispielsweise Plattformen wie Flickr oder Googles Picasa an, um mit potenziellen sowie bestehenden Kunden in Kontakt zu treten.

Weiterführende Links:

  • Mundpropaganda ist auch in der digitalen Welt wertvoll, um Kunden von Ihrer Marke und Ihrem Produkt zu überzeugen.
  • SEO ist auch für die Selbstvermarktung wichtig. Warum das so ist sowie Tipps für mehr Sichtbarkeit, verraten wir Ihnen hier.
  • Weitere Anregungen zur Selbstvermarktung finden Sie auf "akademie.de".
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Selbstvermarktung für Selbstständige: Strategien und Tipps

Manche Selbstständige hangeln sich von Auftrag zu Auftrag – eine unbefriedigende Situation, die sich jedoch mit einer optimalen Selbstvermarktung bessern lässt. Doch wie können Sie sich eigentlich gut verkaufen?
Selbstvermarktung für Selbstständige: Strategien und Tipps Mit der richtigen Selbstvermarktung rücken Sie sich ins rechte Licht. (© 2016 fotogestoeber/Shutterstock)

Was wollen Sie verkaufen?

Selbstvermarktung ist ein Mittel zum Zweck. Und der ist in diesem Fall, Kunden Ihr Produkt zu verkaufen. Dabei kann es sich um greifbare, aber auch um immaterielle Erzeignisse, wie zum Beispiel Texte oder Beratungen handeln. Solche Dienstleistungen sind schwieriger zu vermarkten, da der Kunde vorab nicht sehen kann, was er da erwirbt. Umso wichtiger ist es, sich selbst entsprechend zu präsentieren und so potenzielle Käufer von Ihrer Leistungsfähigkeit zu überzeugen.

Doch wie soll das Ich-Marketing nun aussehen? Um darauf eine Antwort zu finden, müssen Sie sich zunächst selbst fragen, was eigentlich das Besondere an Ihrer Leistung ist. Dabei gilt: Je besser Ihr Produkt Ihre eigenen Fähigkeiten und Stärken berücksichtigt, desto besser können Sie es auch vermarkten. Richten Sie Ihr Leistungsspektrum also möglichst nach Ihren Stärken aus. Sie punkten in der Regel dort am meisten, wo Sie über ein fundiertes Wissen und reichlich Erfahrungen verfügen.

Selbstvermarktung durch Positionierung

Als Selbstständiger sind Sie nicht vor direkter Konkurrenz gefeit. Um den Pool der Gegenspieler zu verkleinern, ist es besonders wichtig, sich am Markt zu positionieren. Fragen Sie sich daher nicht nur, welches Produkt beziehungsweise welche Leistung Sie anbieten, sondern auch…

  • … wer Ihre potenziellen Kunden sind. Welche Zielgruppe wollen Sie mit Ihren Produkten anlocken?
  • … wer ist Ihre Konkurrenz und wie unterscheiden Sie sich von Ihren Mitbewerbern? Diversifikation ist wichtig, denn nur so heben Sie sich von der Masse ab.
  • … was ist Ihr Premiumprodukt oder Renner? Welche Leistung bringt Ihnen das meiste Geld? Außerdem: …
  • … an welchen Kunden haben Sie bisher am besten verdient?

Entwickeln Sie erst nach Beantwortung dieser Fragen Ihr individuelles Angebot. Je mehr Profil Sie gegenüber Ihren Kunden zeigen, desto leichter fällt es diesen, Sie richtig einzuschätzen. Ein Beispiel: Wer sich als Übersetzer auf einen bestimmten Bereich konzentriert, sammelt entsprechende Erfahrungen darin. Der Vorteil: Ihr Spezialwissen macht Sie gegenüber Konkurrenten attraktiver, weil Ihre Übersetzungen wahrscheinlich besser sind. Zudem schreiben Sie die Texte schneller, weil Sie sich nicht immer wieder in neue Gebiete einarbeiten müssen. Es entsteht eine Win-win-Situation.

Marketing-Maßnahmen ergreifen

Haben Sie sich positioniert, müssen Sie das nur noch kommunizieren. Schließlich wollen Sie von Kunden gefunden werden. Hierfür kommen unterschiedliche Maßnahmen infrage. Eine Strategie, die nicht aus der Mode kommt, ist Mundpropaganda. Lassen Sie sich von Kunden weiterempfehlen, die mit Ihrer Leistung zufrieden waren. Im Idealfall bitten Sie diese um eine schriftliche Empfehlung. Die Referenz können Sie dann beispielsweise auf Ihrer eigenen Homepage präsentieren – sofern der Verfasser natürlich damit einverstanden ist. Interessenten können sich so ein besseres Bild über Ihre Leistungen machen.

Apropos Homepage, diese sollte suchmaschinenoptimiert sein. Der Vorteil: Wenn Kunden bestimmte Keywords per Suchmaschine recherchieren, dann ranken Sie mit entsprechenden SEO-Maßnahmen weiter oben auf den Ergebnisseiten. Darüber hinaus können Sie auch Social Media Kanäle nutzen, um Ihre Leistungen individuell zu vermarkten. Nutzen Sie die Bandbreite der Möglichkeiten. Neben Facebook, Twitter und Co., kommen auch speziellere Plattformen infrage. Als selbstständiger Fotograf bieten sich beispielsweise Plattformen wie Flickr oder Googles Picasa an, um mit potenziellen sowie bestehenden Kunden in Kontakt zu treten.

Weiterführende Links:

  • Mundpropaganda ist auch in der digitalen Welt wertvoll, um Kunden von Ihrer Marke und Ihrem Produkt zu überzeugen.
  • SEO ist auch für die Selbstvermarktung wichtig. Warum das so ist sowie Tipps für mehr Sichtbarkeit, verraten wir Ihnen hier.
  • Weitere Anregungen zur Selbstvermarktung finden Sie auf "akademie.de".
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