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Werbegeschenke: So punkten Sie mit Give-aways

Kugelschreiber, Gummibärchen oder gar ein USB-Stick? Wenn Sie Werbegeschenke machen wollen, haben Sie die Qual der Wahl. Lesen Sie hier, warum die auch als Give-aways bekannten Artikel eine lohnenswerte Investition sind und welche Kriterien Sie bei der Auswahl berücksichtigen sollten.
Werbegeschenke: So punkten Sie mit Give-aways Sinnvoll eingesetzt sind Werbegeschenke ein ideales Instrument, um die Bekanntheit des Unternehmens zu steigern. (© 2016 Nelosa/Shutterstock)

Warum Werbegeschenke für Ihr Unternehmen sinnvoll sind

Bestimmt beherbergen Sie bei sich zu Hause das ein oder andere Werbegeschenk. Sei es der Kuli, auf dem ganz breit der Name eines Baumarkts notiert ist, oder die Baumwolltasche vom schicken Modeladen um die Ecke – die Give-aways haben zweierlei gemein: Sie sind nützlich und bleiben deshalb in guter Erinnerung. Und das ist auch die Quintessenz: Sie steigern Ihre Bekanntheit und tun so Ihrem Unternehmensimage etwas Gutes. Ein Give-away bleibt zudem viel länger in den Köpfen seiner Empfänger hängen als etwa ein Werbespot. Auch als Kundenlockmittel beispielsweise auf Messen sind Werbegeschenke ideal geeignet. Ist der Erstkontakt erst einmal hergestellt, können Sie womöglich einen neuen Kunden gewinnen.

Hilfreiche Auswahlkriterien

Doch nicht jedes Präsent kommt gleich gut an bei Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und/oder Geschäftspartnern. Deshalb sollten Sie kein x-beliebiges Werbegeschenk machen, sondern Gedanken und Zeit in das passende Objekt investieren. Welche Kriterien sind entscheidend, um beim Kunden zu punkten? Diese Frage hat sich auch der Gesamtverband der Werbeartikel (GWW) gestellt und kommt zu folgendem Ergebnis:

  • Der Werbeartikel sollte einen großen Nutzwert haben,
  • am besten originell und
  • auf jeden Fall von guter Qualität sein.
  • Ein ausgefallenes Design ist ebenfalls denkbar, um den Erinnerungswert zu erhöhen.

Der Nutzen und die Qualität sind besonders entscheidend, um den Werbeeffekt zu steigern. Berücksichtigen Sie außerdem die Zielgruppe. Ein USB-Stick und ein Feuerzeug sind beide nützlich, doch nicht für jedermann geeignet. Wenn Sie beispielsweise Give-aways auf einem Event verteilen, auf dem viele Kinder sind, ist ein Feuerzeug nicht das adäquate Geschenk.

Weiterhin sollten Sie sich die Frage stellen, was Sie mit dem Werbeartikel erreichen möchten. Wollen Sie etwa eine Botschaft an potenzielle Kunden vermitteln? Oder auf ein besonderes Thema aufmerksam machen? Mit welchem Artikel könnte Ihnen das gelingen? Berücksichtigen Sie außerdem, dass das Geschenk Ihr Unternehmen widerspiegelt. Es sollte also möglichst in einem Kontext mit Ihrer Firma stehen.

Budget einplanen

Behalten Sie bei der Planung Ihr Budget im Blick. Je hochwertiger das Geschenk, desto teurer ist es in der Regel. Wie viel sind Sie bereit zu investieren und welche Menge benötigen Sie? Lohnt es sich etwa, eine geringere Stückzahl zu bestellen, dafür aber mit Qualität zu punkten oder möchten Sie an erster Stelle viele Streuartikel für die anonyme Masse?

Werbegeschenke und Steuern

Wie viel Sie in ein Werbegeschenk investieren, ist auch aus steuerlicher Sicht relevant. So sind Artikel unter zehn Euro von der Aufzeichnungspflicht befreit. Deshalb geben 88 Prozent der deutschen Firmen weniger als zehn Euro pro Give-away aus. Lediglich elf Prozent investieren bis zu 35 Euro in einen Werbeartikel. Überschreitet ein Unternehmen diese Summe pro Jahr und Empfänger nicht, kann das Geschenk als Betriebsausgabe geltend gemacht werden.

Inspirationen für Give-aways

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich Technik-Gadgets wie Ronald Eckert, Inhaber der Werbeartikelberatung Döbler, gegenüber "Impulse" beschreibt. Außerdem erklärt er:

"Als Ersatz für die Plastiktüte lassen viele Unternehmen hochwertige, stabile Einkaufstaschen produzieren und anstelle von Plastikflaschen bruchsichere Glasflaschen."

Wenngleich die Büros immer digitaler werden, bleibt die Vorliebe für Schreibgeräte und Haftnotizen als Werbegeschenke ungebrochen. Der Vorteil: Die Gegenstände verweilen im günstigsten Fall langfristig auf dem Schreibtisch eines potenziellen Kunden. Das Firmenlogo ist dadurch stets präsent – auch für Kollegen und Besucher.

Weitere interessante Möglichkeiten sind:

  • Schlüsselband
  • USB-Stick
  • Kaffeebecher
  • Handy-Ladestation
  • Regenschirm
  • Baumwolltaschen
  • Seedbombs (das sind kleine Kugeln gefüllt mit Pflanzensamen)
  • Müsli

Weiterführende Links:

  • Tipps, mit welchen Präsenten Sie Ihre Angestellten beglücken, lesen Sie im mDM-Artikel.
  • Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft und gute Geschäftsbeziehungen. Dieser grundsätzlich lobenswerte Ansatz ist bei einem Werbegeschenk des Mobilfunktbetreibers O2 in Großbitannien allerdings gründlich in die Hose gegangen. Die Telefónica-Tochter beschenkte Geschäftskunden versehentlich mit Malware.
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Werbegeschenke: So punkten Sie mit Give-aways Sinnvoll eingesetzt sind Werbegeschenke ein ideales Instrument, um die Bekanntheit des Unternehmens zu steigern. (© 2016 Nelosa/Shutterstock)

Warum Werbegeschenke für Ihr Unternehmen sinnvoll sind

Bestimmt beherbergen Sie bei sich zu Hause das ein oder andere Werbegeschenk. Sei es der Kuli, auf dem ganz breit der Name eines Baumarkts notiert ist, oder die Baumwolltasche vom schicken Modeladen um die Ecke – die Give-aways haben zweierlei gemein: Sie sind nützlich und bleiben deshalb in guter Erinnerung. Und das ist auch die Quintessenz: Sie steigern Ihre Bekanntheit und tun so Ihrem Unternehmensimage etwas Gutes. Ein Give-away bleibt zudem viel länger in den Köpfen seiner Empfänger hängen als etwa ein Werbespot. Auch als Kundenlockmittel beispielsweise auf Messen sind Werbegeschenke ideal geeignet. Ist der Erstkontakt erst einmal hergestellt, können Sie womöglich einen neuen Kunden gewinnen.

Hilfreiche Auswahlkriterien

Doch nicht jedes Präsent kommt gleich gut an bei Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und/oder Geschäftspartnern. Deshalb sollten Sie kein x-beliebiges Werbegeschenk machen, sondern Gedanken und Zeit in das passende Objekt investieren. Welche Kriterien sind entscheidend, um beim Kunden zu punkten? Diese Frage hat sich auch der Gesamtverband der Werbeartikel (GWW) gestellt und kommt zu folgendem Ergebnis:

  • Der Werbeartikel sollte einen großen Nutzwert haben,
  • am besten originell und
  • auf jeden Fall von guter Qualität sein.
  • Ein ausgefallenes Design ist ebenfalls denkbar, um den Erinnerungswert zu erhöhen.

Der Nutzen und die Qualität sind besonders entscheidend, um den Werbeeffekt zu steigern. Berücksichtigen Sie außerdem die Zielgruppe. Ein USB-Stick und ein Feuerzeug sind beide nützlich, doch nicht für jedermann geeignet. Wenn Sie beispielsweise Give-aways auf einem Event verteilen, auf dem viele Kinder sind, ist ein Feuerzeug nicht das adäquate Geschenk.

Weiterhin sollten Sie sich die Frage stellen, was Sie mit dem Werbeartikel erreichen möchten. Wollen Sie etwa eine Botschaft an potenzielle Kunden vermitteln? Oder auf ein besonderes Thema aufmerksam machen? Mit welchem Artikel könnte Ihnen das gelingen? Berücksichtigen Sie außerdem, dass das Geschenk Ihr Unternehmen widerspiegelt. Es sollte also möglichst in einem Kontext mit Ihrer Firma stehen.

Budget einplanen

Behalten Sie bei der Planung Ihr Budget im Blick. Je hochwertiger das Geschenk, desto teurer ist es in der Regel. Wie viel sind Sie bereit zu investieren und welche Menge benötigen Sie? Lohnt es sich etwa, eine geringere Stückzahl zu bestellen, dafür aber mit Qualität zu punkten oder möchten Sie an erster Stelle viele Streuartikel für die anonyme Masse?

Werbegeschenke und Steuern

Wie viel Sie in ein Werbegeschenk investieren, ist auch aus steuerlicher Sicht relevant. So sind Artikel unter zehn Euro von der Aufzeichnungspflicht befreit. Deshalb geben 88 Prozent der deutschen Firmen weniger als zehn Euro pro Give-away aus. Lediglich elf Prozent investieren bis zu 35 Euro in einen Werbeartikel. Überschreitet ein Unternehmen diese Summe pro Jahr und Empfänger nicht, kann das Geschenk als Betriebsausgabe geltend gemacht werden.

Inspirationen für Give-aways

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich Technik-Gadgets wie Ronald Eckert, Inhaber der Werbeartikelberatung Döbler, gegenüber "Impulse" beschreibt. Außerdem erklärt er:

"Als Ersatz für die Plastiktüte lassen viele Unternehmen hochwertige, stabile Einkaufstaschen produzieren und anstelle von Plastikflaschen bruchsichere Glasflaschen."

Wenngleich die Büros immer digitaler werden, bleibt die Vorliebe für Schreibgeräte und Haftnotizen als Werbegeschenke ungebrochen. Der Vorteil: Die Gegenstände verweilen im günstigsten Fall langfristig auf dem Schreibtisch eines potenziellen Kunden. Das Firmenlogo ist dadurch stets präsent – auch für Kollegen und Besucher.

Weitere interessante Möglichkeiten sind:

  • Schlüsselband
  • USB-Stick
  • Kaffeebecher
  • Handy-Ladestation
  • Regenschirm
  • Baumwolltaschen
  • Seedbombs (das sind kleine Kugeln gefüllt mit Pflanzensamen)
  • Müsli

Weiterführende Links:

  • Tipps, mit welchen Präsenten Sie Ihre Angestellten beglücken, lesen Sie im mDM-Artikel.
  • Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft und gute Geschäftsbeziehungen. Dieser grundsätzlich lobenswerte Ansatz ist bei einem Werbegeschenk des Mobilfunktbetreibers O2 in Großbitannien allerdings gründlich in die Hose gegangen. Die Telefónica-Tochter beschenkte Geschäftskunden versehentlich mit Malware.
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