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E-Mail-Marketing: DAX-Unternehmen machen einiges falsch

Laut einer Studie ist das E-Mail-Marketing bei vielen DAX-Unternehmen verbesserungswürdig. Häufig werden gesetzliche Vorgaben vernachlässigt und Nutzerfreundlichkeit zu wenig Beachtung geschenkt.
E-Mail-Marketing: DAX-Unternehmen machen einiges falsch Beim E-Mail-Marketing könnten viele DAX-Unternehmen noch nachbessern. (© 2016 ra2studio/Shutterstock)

Rechtliche Vorgaben werden beim E-Mail-Marketing missachtet

Eine Studie von Absolit Consulting zeigt: In vielen DAX-Unternehmen besteht Nachholbedarf beim E-Mail-Marketing. Gerade in puncto Rechtssicherheit nehmen es viele Firmen nicht so genau: 20 Prozent der untersuchten DAX-30-Unternehmen nutzen nicht die Anmeldung per Double-Opt-in, die eigentlich vorgeschrieben ist. Das bedeutet, dass die E-Mail-Adresse vor Erhalt des Newsletters noch einmal bestätigt werden muss. Im Bereich Rechtssicherheit brachten es die Unternehmen im Durchschnitt auf 61 Prozent der möglichen Punkte. Bei der Untersuchung spielten 40 Kriterien eine Rolle, unter anderem die Datenschutzaufklärung, das Impressum und die Lesbarkeit auf mobilen Geräten.

DAX-Unternehmen könnten bei Kundenfreundlichkeit nachbessern

Die untersuchten Unternehmen zeigen sich häufig wenig nutzerfreundlich und erreichten auf diesem Gebiet im Durchschnitt nur 30 Prozent der möglichen Punkte. Zum Beispiel ist bei jedem dritten Unternehmen kein Hinweis auf die Newsletter-Anmeldung auf der Startseite zu finden. Teilweise muss für die Anmeldung sogar zunächst ein Kundenkonto eröffnet werden. Auch in anderen Bereichen können die DAX-Unternehmen noch manches verbessern:

  • Nur 50 Prozent der Unternehmen nutzen die Kundendaten, um personalisierte Angebote zu versenden und die Kunden zum Beispiel mit Namen anzureden.
  • Sogar nur 14 Prozent verschicken nach der Anmeldung eine Willkommensmail.
  • Und 63 Prozent der E-Mails waren nicht für mobile Geräte optimiert.

Weiterführende Links:

  • Im mDM-Ratgeber erfahren Sie, was Sie beim Versand von Newslettern per E-Mail aus rechtlicher Sicht beachten sollten.
  • Diese 5 Beispiele geben Ihnen Anregungen für kreative und unterhaltsame Newsletter in Ihrem E-Mail-Marketing.
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E-Mail-Marketing: DAX-Unternehmen machen einiges falsch Beim E-Mail-Marketing könnten viele DAX-Unternehmen noch nachbessern. (© 2016 ra2studio/Shutterstock)

Rechtliche Vorgaben werden beim E-Mail-Marketing missachtet

Eine Studie von Absolit Consulting zeigt: In vielen DAX-Unternehmen besteht Nachholbedarf beim E-Mail-Marketing. Gerade in puncto Rechtssicherheit nehmen es viele Firmen nicht so genau: 20 Prozent der untersuchten DAX-30-Unternehmen nutzen nicht die Anmeldung per Double-Opt-in, die eigentlich vorgeschrieben ist. Das bedeutet, dass die E-Mail-Adresse vor Erhalt des Newsletters noch einmal bestätigt werden muss. Im Bereich Rechtssicherheit brachten es die Unternehmen im Durchschnitt auf 61 Prozent der möglichen Punkte. Bei der Untersuchung spielten 40 Kriterien eine Rolle, unter anderem die Datenschutzaufklärung, das Impressum und die Lesbarkeit auf mobilen Geräten.

DAX-Unternehmen könnten bei Kundenfreundlichkeit nachbessern

Die untersuchten Unternehmen zeigen sich häufig wenig nutzerfreundlich und erreichten auf diesem Gebiet im Durchschnitt nur 30 Prozent der möglichen Punkte. Zum Beispiel ist bei jedem dritten Unternehmen kein Hinweis auf die Newsletter-Anmeldung auf der Startseite zu finden. Teilweise muss für die Anmeldung sogar zunächst ein Kundenkonto eröffnet werden. Auch in anderen Bereichen können die DAX-Unternehmen noch manches verbessern:

  • Nur 50 Prozent der Unternehmen nutzen die Kundendaten, um personalisierte Angebote zu versenden und die Kunden zum Beispiel mit Namen anzureden.
  • Sogar nur 14 Prozent verschicken nach der Anmeldung eine Willkommensmail.
  • Und 63 Prozent der E-Mails waren nicht für mobile Geräte optimiert.

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  • Diese 5 Beispiele geben Ihnen Anregungen für kreative und unterhaltsame Newsletter in Ihrem E-Mail-Marketing.
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