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E-Mail-Marketing: Viele Unternehmen messen keine KPIs

Das E-Mail-Marketing ist in vielen Firmen nach wie vor ein beliebter Kanal für die Kundenansprache. Daher überrascht es, dass laut einer aktuellen Studie viele Unternehmen die KPIs ihrer Aktivitäten in diesem Bereich nicht messen und sie oft auch keine Schlüsse daraus ziehen, wenn sie das denn tun.
E-Mail-Marketing: Viele Unternehmen messen keine KPIs In vielen Firmen wird das E-Mail-Marketing kaum analysiert. (© 2016 Rawpixel.com/Shutterstock)

Ein Drittel analysiert das E-Mail-Marketing nicht

Laut der Studie, für die im Auftrag des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) rund 100 Marketingentscheider befragt wurden, werden in 34 Prozent der Unternehmen keine KPIs (Key Performance Indicators) für das E-Mail-Marketing erhoben. Außerdem erklärten 52 Prozent, dass in ihren Unternehmen die Entscheidungen über neue Kampagnen nicht auf der Basis von KPI-basierten Reportings getroffen werden.

Diese KPIs werden betrachtet

Die Unternehmen konzentrieren sich vor allem auf diese Bereiche, wenn sie doch KPIs beim E-Mail-Marketing messen:

  • Öffnungsrate (41 Prozent)
  • Klickrate (39 Prozent)
  • Zustellrate (26 Prozent)
  • Conversionrate (24 Prozent)
  • Abmelderate (22 Prozent)
  • Click-Through-Rate (18 Prozent)
  • Bouncerate (15 Prozent)

Diese Ergebnisse verwundern André Görmer, den Vorsitzenden der Fokusgruppe E-Mail:

"Es ist wirklich erstaunlich, dass hier die Öffnungsrate als unschärfste Kennzahl die höchste Betrachtungsrate hat. Dabei liefert beispielsweise die Klickrate viel eindeutigere Erkenntnisse, um den Erfolg der E-Mail-Kommunikation zu bewerten."

Analyse der KPIs zieht Maßnahmen nach sich

Die Marketingentscheider, die den Erfolg ihres E-Mail-Marketings messen, leiten daraus auch Maßnahmen ab. So dient zum Beispiel die Abmelderate für 68 Prozent dazu, ihre Zielgruppe zu optimieren, und 59 Prozent nutzen die Öffnungsrate als Grundlage, um bei künftigen Mailings die Betreffzeile zu verbessern. Und für 54 Prozent ist die Conversionrate ein wichtiger Indikator, um den geeigneten Versandzeitpunkt zu finden.

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E-Mail-Marketing: Viele Unternehmen messen keine KPIs In vielen Firmen wird das E-Mail-Marketing kaum analysiert. (© 2016 Rawpixel.com/Shutterstock)

Ein Drittel analysiert das E-Mail-Marketing nicht

Laut der Studie, für die im Auftrag des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) rund 100 Marketingentscheider befragt wurden, werden in 34 Prozent der Unternehmen keine KPIs (Key Performance Indicators) für das E-Mail-Marketing erhoben. Außerdem erklärten 52 Prozent, dass in ihren Unternehmen die Entscheidungen über neue Kampagnen nicht auf der Basis von KPI-basierten Reportings getroffen werden.

Diese KPIs werden betrachtet

Die Unternehmen konzentrieren sich vor allem auf diese Bereiche, wenn sie doch KPIs beim E-Mail-Marketing messen:

  • Öffnungsrate (41 Prozent)
  • Klickrate (39 Prozent)
  • Zustellrate (26 Prozent)
  • Conversionrate (24 Prozent)
  • Abmelderate (22 Prozent)
  • Click-Through-Rate (18 Prozent)
  • Bouncerate (15 Prozent)

Diese Ergebnisse verwundern André Görmer, den Vorsitzenden der Fokusgruppe E-Mail:

"Es ist wirklich erstaunlich, dass hier die Öffnungsrate als unschärfste Kennzahl die höchste Betrachtungsrate hat. Dabei liefert beispielsweise die Klickrate viel eindeutigere Erkenntnisse, um den Erfolg der E-Mail-Kommunikation zu bewerten."

Analyse der KPIs zieht Maßnahmen nach sich

Die Marketingentscheider, die den Erfolg ihres E-Mail-Marketings messen, leiten daraus auch Maßnahmen ab. So dient zum Beispiel die Abmelderate für 68 Prozent dazu, ihre Zielgruppe zu optimieren, und 59 Prozent nutzen die Öffnungsrate als Grundlage, um bei künftigen Mailings die Betreffzeile zu verbessern. Und für 54 Prozent ist die Conversionrate ein wichtiger Indikator, um den geeigneten Versandzeitpunkt zu finden.

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