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Spamfilter: 5 Tipps, mit denen Ihr Newsletter durchkommt

Mit Newslettern können Sie Interessenten zu Kunden machen und letztlich die Bekanntheit Ihres Unternehmens steigern. Leider macht der Spamfilter vieler E-Mail-Anbieter Ihrem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung – ärgerlich. Damit Ihnen das nicht mehr passiert, zeigen wir Wege, wie Sie den Spamfilter umgehen können.
Spamfilter: 5 Tipps, mit denen Ihr Newsletter durchkommt Spamfilter vehindern, dass Ihre Newsletter beim Kunden landen – es sei denn, Sie wenden einige Tricks an. (© 2016 alphaspirit/Shutterstock)

1. Betreffzeile vorsichtig formulieren

Über 90 Prozent der weltweit verschickten E-Mails werden als Spam eingestuft, wie unter anderem "imittelstand.de" berichtet. Darunter sind auch unzählige Newsletter, die der Kunde angefordert hat.  Damit der Spamfilter diese nicht mehr als "unerwünscht" klassifiziert, hilft es bereits, die Betreffzeile zu optimieren. Verzichten sie auf zu marktschreierische Titel, zum Beispiel:

  • viele Großbuchstaben
  • gereihte Sonderzeichen
  • Wörter wie "begrenzte Zeit", "Gewinnspiel", "jetzt handeln" und "sofort öffnen"

2. Spamfilter umgehen mit eigener Versand-IP-Adresse

Der Haken: Spamfilter überprüfen Ihre IP-Adresse. Wenn die mit einer übereinstimmt, die auf die Blacklist gesetzt wurde, landet Ihr Newsletter im Spam-Ordner. Das kann bei einer dynamischen IP-Adresse passieren. Teilen Sie sich diese beispielsweise mit einer Person und die verschickt unerwünschte E-Mails, werden auch Ihre Nachrichten dank identischer IP-Adresse als eben solche eingestuft. Des Problems einfache Lösung: Nutzen Sie eine eigene Versand-IP-Adresse. Am besten lassen Sie diese noch zertifizieren. Das gelingt, um den meist aufwendigen Prozess etwas zu beschleunigen, auch über die zertifizierten Server von Dienstleistern. Eine Liste mit zertifizierten Unternehmen stellt "Certified Senders Alliance CSA" bereit.

3. Empfänger direkt ansprechen

Ganz ohne Anrede sind viele Spamfilter alarmiert. Sobald die digitalen Türsteher registrieren, dass der Adressat nicht mit dem Empfänger bekannt ist, kommt der Newsletter nicht durch. Kein Wunder, klassische Spam-Versender personalisieren Ihre E-Mail meist nicht.

4. Ins Adressbuch eintragen lassen

Bitten Sie Ihre Nutzer am besten schon in der Begrüßungsmail nach der Registrierung, die Absenderadresse Ihres Newsletters im Adressbuch einzutragen. Dann wird der Spamfilter definitiv keine Einwände gegen Ihr elektronisches Rundschreiben haben.

5. Newsletter einem Spam-Test unterziehen

Bevor Sie Ihren Newsletter endgültig in die digitalen Weiten entlassen, führen Sie einen Spam-Test durch. Dafür senden Sie die E-Mail an eine definierte Adresse. Kommt sie durch oder bleibt sie im Spam-Ordner hängen? Außerdem können Sie mit fast allen E-Mail-Dienstleistern einen automatisierten Test durchführen. Nach dem Durchlauf erhalten Sie eine Liste mit Verbesserungsvorschlägen, wie etwa auf knallige Farben zu verzichten.

Weiterführende Links:

  • Newsletter sind langweilig? Weit gefehlt! Diese fünf Beispiele zeigen, dass E-Mail-Marketing durchaus kreativ und unterhaltsam sein kann.
  • E-Mail-Marketing: Tipps und Tools zum Newsletter sehen Sie im Video.
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Spamfilter: 5 Tipps, mit denen Ihr Newsletter durchkommt

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Spamfilter: 5 Tipps, mit denen Ihr Newsletter durchkommt Spamfilter vehindern, dass Ihre Newsletter beim Kunden landen – es sei denn, Sie wenden einige Tricks an. (© 2016 alphaspirit/Shutterstock)

1. Betreffzeile vorsichtig formulieren

Über 90 Prozent der weltweit verschickten E-Mails werden als Spam eingestuft, wie unter anderem "imittelstand.de" berichtet. Darunter sind auch unzählige Newsletter, die der Kunde angefordert hat.  Damit der Spamfilter diese nicht mehr als "unerwünscht" klassifiziert, hilft es bereits, die Betreffzeile zu optimieren. Verzichten sie auf zu marktschreierische Titel, zum Beispiel:

  • viele Großbuchstaben
  • gereihte Sonderzeichen
  • Wörter wie "begrenzte Zeit", "Gewinnspiel", "jetzt handeln" und "sofort öffnen"

2. Spamfilter umgehen mit eigener Versand-IP-Adresse

Der Haken: Spamfilter überprüfen Ihre IP-Adresse. Wenn die mit einer übereinstimmt, die auf die Blacklist gesetzt wurde, landet Ihr Newsletter im Spam-Ordner. Das kann bei einer dynamischen IP-Adresse passieren. Teilen Sie sich diese beispielsweise mit einer Person und die verschickt unerwünschte E-Mails, werden auch Ihre Nachrichten dank identischer IP-Adresse als eben solche eingestuft. Des Problems einfache Lösung: Nutzen Sie eine eigene Versand-IP-Adresse. Am besten lassen Sie diese noch zertifizieren. Das gelingt, um den meist aufwendigen Prozess etwas zu beschleunigen, auch über die zertifizierten Server von Dienstleistern. Eine Liste mit zertifizierten Unternehmen stellt "Certified Senders Alliance CSA" bereit.

3. Empfänger direkt ansprechen

Ganz ohne Anrede sind viele Spamfilter alarmiert. Sobald die digitalen Türsteher registrieren, dass der Adressat nicht mit dem Empfänger bekannt ist, kommt der Newsletter nicht durch. Kein Wunder, klassische Spam-Versender personalisieren Ihre E-Mail meist nicht.

4. Ins Adressbuch eintragen lassen

Bitten Sie Ihre Nutzer am besten schon in der Begrüßungsmail nach der Registrierung, die Absenderadresse Ihres Newsletters im Adressbuch einzutragen. Dann wird der Spamfilter definitiv keine Einwände gegen Ihr elektronisches Rundschreiben haben.

5. Newsletter einem Spam-Test unterziehen

Bevor Sie Ihren Newsletter endgültig in die digitalen Weiten entlassen, führen Sie einen Spam-Test durch. Dafür senden Sie die E-Mail an eine definierte Adresse. Kommt sie durch oder bleibt sie im Spam-Ordner hängen? Außerdem können Sie mit fast allen E-Mail-Dienstleistern einen automatisierten Test durchführen. Nach dem Durchlauf erhalten Sie eine Liste mit Verbesserungsvorschlägen, wie etwa auf knallige Farben zu verzichten.

Weiterführende Links:

  • Newsletter sind langweilig? Weit gefehlt! Diese fünf Beispiele zeigen, dass E-Mail-Marketing durchaus kreativ und unterhaltsam sein kann.
  • E-Mail-Marketing: Tipps und Tools zum Newsletter sehen Sie im Video.
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