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Cash Conversion Rate: Eine Kennzahl, die Sie kennen sollten

Wie steht es um die finanzielle Gesundheit Ihres Unternehmens? Ein Indikator dafür ist die Cash Conversion Rate – kurz CCR. Erfahren Sie hier, welche Komponenten bei der wirtschaftlichen Kennzahl berücksichtigt werden müssen und wie Sie diese berechnen.
Cash Conversion Rate: Eine Kennzahl, die Sie kennen sollten Die Cash Conversion Rate gibt Aufschluss über die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens. (© 2016 B.Stefanov/Shutterstock)

Was ist die Cash Conversion Rate?

Die Liquidität eines Unternehmens gibt Aufschluss darüber, wie gut es ihm geht. Doch wie berechnet man die Zahlungsfähigkeit? Hier kommt die Cash Conversion Rate ins Spiel. Die Kennzahl findet vor allem im Industriesektor Anwendung, wo sie ein wichtiges Instrument für Finanzinvestoren ist. Genau genommen spiegelt sie das Verhältnis zwischen Cashflow – zu Deutsch Geldfluss – und Nettogewinn wider. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die CCR stets in Bezug zu einer Zeitperiode gesetzt wird – beispielsweise einem Quartal oder einem Jahr. Durch den Zeitbezug ist die Cash Conversion Rate ein Indikator für die Kapitalbindungsdauer. Diese beschreibt die Geschwindigkeit, mit der ein Unternehmen Geldabflüsse in Geldzuflüsse verwandeln kann.

Zwei Wege führen zum Cashflow

Der Cashflow bildet die Grundlage zur Berechnung der CCR. Deshalb ist es wichtig, die Komponente etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Nochmal zur Erinnerung: Der Cashflow ist ein Wert, der anzeigt, wie hoch der Geldzufluss aus dem laufenden Betrieb ist. Sie haben zwei Methoden, um ihn zu ermitteln.

Methode Eins
Ziehen Sie alle Unternehmensgewinne heran. Von diesen müssen Sie wiederum alle betrieblichen Aufwendungen subtrahieren, da sie Kosten darstellen und damit die erwirtschafteten liquiden Mittel verbrauchen. Unter betriebliche Aufwendungen versteht man zum Beispiel Löhne, zu versteuernde Erträge wie etwa Umsatzerlöse oder Materialkosten.

Methode Zwei
Eine andere Methode besteht darin, die Jahresbilanz des Unternehmens zu Ermittlung des CCR heranzuziehen. Bei dieser werden Abschreibungen oder Rückstellungen addiert und davon die einnahmenneutralen Erträge abgezogen.

Cash Conversion Rate berechnen: So geht's

Die Formel für die Cash Conversion Rate lautet nun:

CRR = Cashflow / Nettogewinn

Um die Cash Conversion Rate zu ermitteln, müssen Sie also den Cashflow durch den Gewinn nach Steuern dividieren. Die beiden Komponenten bewegen sich nahezu im selben Rahmen, soll heißen: ein hoher Gewinn hat üblicherweise auch einen hohen Cashflow zur Folge. Doch es gibt auch nennenswerte Unterschiede, die das Verhältnis zwischen den beiden Werte beeinflussen. Beispiel Abschreibung. Als solche gilt beispielsweise der Verschleiß von Produktionsmaschinen. Es handelt sich also um einen Werteverlust eines Bestandteils der Firma. Während Abschreibungen den Cashflow nicht beeinflussen – obwohl sie in der Bilanz festgehalten werden – werden sie für die Berechnung des Profits erfasst. In der Folge kann sich das Verhältnis zwischen Cashflow und Nettogewinn mehr oder weniger verändern.

Was bedeutet das Ergebnis?

Liegt die CCR über 1 bedeutet dies, dass Geldmittel für Investitionen vorhanden sind. Für Anleger ist die CCR außerdem ein Instrument, um den zu erwartenden Gewinn einer Firma einzuschätzen. Je höher die CCR dabei ist, desto wahrscheinlicher können hohe Gewinnausschüttungen erreicht werden.

Ein negativer Wert deutet wiederum darauf hin, dass das Unternehmen bei seinen derzeitigen Prozessen Verluste macht und nicht zahlungsfähig ist. Hält dieser Zustand länger an, führt dies in der Regel zur Insolvenz des Betriebs.

Weiterführende Links:

  • Wie gut funktioniert die Umwandlung von Besuchern zu Kunden im Online-Shopping? Aufschluss darüber gibt die Conversion Rate.
  • Wenn die Kassen dauerhaft leer bleiben, müssen Unternehmen manchmal Insolvenz anmelden.
  • Weitere Informationen zur Cash Conversion Rate lesen Sie auf der Webseite "Top effektiv".
  • Welche Bedeutung die Kennzahl auf dem Aktienmarkt hat, erklärt der "Focus".
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Cash Conversion Rate: Eine Kennzahl, die Sie kennen sollten

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Cash Conversion Rate: Eine Kennzahl, die Sie kennen sollten Die Cash Conversion Rate gibt Aufschluss über die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens. (© 2016 B.Stefanov/Shutterstock)

Was ist die Cash Conversion Rate?

Die Liquidität eines Unternehmens gibt Aufschluss darüber, wie gut es ihm geht. Doch wie berechnet man die Zahlungsfähigkeit? Hier kommt die Cash Conversion Rate ins Spiel. Die Kennzahl findet vor allem im Industriesektor Anwendung, wo sie ein wichtiges Instrument für Finanzinvestoren ist. Genau genommen spiegelt sie das Verhältnis zwischen Cashflow – zu Deutsch Geldfluss – und Nettogewinn wider. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die CCR stets in Bezug zu einer Zeitperiode gesetzt wird – beispielsweise einem Quartal oder einem Jahr. Durch den Zeitbezug ist die Cash Conversion Rate ein Indikator für die Kapitalbindungsdauer. Diese beschreibt die Geschwindigkeit, mit der ein Unternehmen Geldabflüsse in Geldzuflüsse verwandeln kann.

Zwei Wege führen zum Cashflow

Der Cashflow bildet die Grundlage zur Berechnung der CCR. Deshalb ist es wichtig, die Komponente etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Nochmal zur Erinnerung: Der Cashflow ist ein Wert, der anzeigt, wie hoch der Geldzufluss aus dem laufenden Betrieb ist. Sie haben zwei Methoden, um ihn zu ermitteln.

Methode Eins
Ziehen Sie alle Unternehmensgewinne heran. Von diesen müssen Sie wiederum alle betrieblichen Aufwendungen subtrahieren, da sie Kosten darstellen und damit die erwirtschafteten liquiden Mittel verbrauchen. Unter betriebliche Aufwendungen versteht man zum Beispiel Löhne, zu versteuernde Erträge wie etwa Umsatzerlöse oder Materialkosten.

Methode Zwei
Eine andere Methode besteht darin, die Jahresbilanz des Unternehmens zu Ermittlung des CCR heranzuziehen. Bei dieser werden Abschreibungen oder Rückstellungen addiert und davon die einnahmenneutralen Erträge abgezogen.

Cash Conversion Rate berechnen: So geht's

Die Formel für die Cash Conversion Rate lautet nun:

CRR = Cashflow / Nettogewinn

Um die Cash Conversion Rate zu ermitteln, müssen Sie also den Cashflow durch den Gewinn nach Steuern dividieren. Die beiden Komponenten bewegen sich nahezu im selben Rahmen, soll heißen: ein hoher Gewinn hat üblicherweise auch einen hohen Cashflow zur Folge. Doch es gibt auch nennenswerte Unterschiede, die das Verhältnis zwischen den beiden Werte beeinflussen. Beispiel Abschreibung. Als solche gilt beispielsweise der Verschleiß von Produktionsmaschinen. Es handelt sich also um einen Werteverlust eines Bestandteils der Firma. Während Abschreibungen den Cashflow nicht beeinflussen – obwohl sie in der Bilanz festgehalten werden – werden sie für die Berechnung des Profits erfasst. In der Folge kann sich das Verhältnis zwischen Cashflow und Nettogewinn mehr oder weniger verändern.

Was bedeutet das Ergebnis?

Liegt die CCR über 1 bedeutet dies, dass Geldmittel für Investitionen vorhanden sind. Für Anleger ist die CCR außerdem ein Instrument, um den zu erwartenden Gewinn einer Firma einzuschätzen. Je höher die CCR dabei ist, desto wahrscheinlicher können hohe Gewinnausschüttungen erreicht werden.

Ein negativer Wert deutet wiederum darauf hin, dass das Unternehmen bei seinen derzeitigen Prozessen Verluste macht und nicht zahlungsfähig ist. Hält dieser Zustand länger an, führt dies in der Regel zur Insolvenz des Betriebs.

Weiterführende Links:

  • Wie gut funktioniert die Umwandlung von Besuchern zu Kunden im Online-Shopping? Aufschluss darüber gibt die Conversion Rate.
  • Wenn die Kassen dauerhaft leer bleiben, müssen Unternehmen manchmal Insolvenz anmelden.
  • Weitere Informationen zur Cash Conversion Rate lesen Sie auf der Webseite "Top effektiv".
  • Welche Bedeutung die Kennzahl auf dem Aktienmarkt hat, erklärt der "Focus".
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