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Großteil deutscher Unternehmen nutzt digitale Vertriebswege

Das Internet ist unverzichtbar. So sehen es vier von fünf deutschen Unternehmen und nutzen inzwischen digitale Vertriebswege. Auf der Höhe der Zeit sind sie dabei allerdings noch nicht immer.
Großteil deutscher Unternehmen nutzt digitale Vertriebswege Auch wenn ein Drittel einen Online-Shop betreibt: Das volle Potenzial digitaler Vertriebswege nutzen deutsche Unternehmen noch nicht. (© 2016 cybrain/Shutterstock)

E-Mail an der Spitze digitaler Vertriebswege

Insgesamt 82 Prozent der Unternehmen vertreiben Produkte und Dienstleistungen über das Internet, wie eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom zeigt. Befragt wurden 503 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern. Spitzenreiter unter den digitalen Vertriebswegen ist die altehrwürdige E-Mail. Die ist zwar grundsätzlich digital, in der Praxis jedoch eher eine logische Ergänzung zu Bestellungen per Telefon oder Fax als ein moderner digitaler Vertriebsweg. Angeboten wird die E-Mail-Bestellung von allen Unternehmen, die angaben, digitale Vertriebswege zu nutzen.

Unternehmen schöpfen Potenzial digitaler Vertriebswege nicht aus

Auf diese digitalen Maßnahmen setzen die Unternehmen:

  • E-Mail (82 Prozent)
  • eigener Online-Shop (36 Prozent)
  • Online-Marktplätze, zum Beispiel Ebay, Amazon, Alibaba (25 Prozent)
  • mobile Apps (6 Prozent)

Auch wenn bereits mehr als ein Drittel der Unternehmen einen eigenen Online-Shop betreibt: Ganz auf der Höhe der Zeit sind die deutschen Unternehmen mit ihren digitalen Vertriebswegen noch nicht. "Bestellungen per E-Mail ergänzen Telefon oder Fax, schöpfen die Potenziale digitaler Kommunikation aber nicht aus“, kritisiert denn auch Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Und ruft in Erinnerung:

"Unternehmen erreichen mit Online-Shops, digitalen Marktplätzen oder Smartphone-Apps viel mehr potenzielle Kunden als auf konventionellen Wegen. Daneben bringen automatisierte Bestellvorgänge und Rechnungslegung enorme Effizienzvorteile für die betrieblichen Abläufe.“

Deutliche Unterschiede nach Unternehmensgröße

Das ist immer mehr Firmen bewusst. Bei großen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern sind es immerhin zwei Drittel, die einen eigenen Online-Shop betreiben. Unter den mittleren Betrieben (100 bis 499 Mitarbeiter) tut das die Hälfte, während von den kleineren nur 32 Prozent einen solchen Vertriebskanal nutzen. Auch Online-Marktplätze, auf denen die eigenen Produkte und Dienstleistungen mit vergleichsweise geringem Aufwand digital vertrieben werden, stehen in kleinen und mittleren Betrieben (24 Prozent) weniger hoch im Kurs als in Großunternehmen (34 Prozent).

Noch deutlicher wird das Gefälle zwischen großen und kleinen Firmen bei mobilen Apps. Während immerhin gut ein Fünftel (21 Prozent) der großen Unternehmen über eine eigene Lösung verfügt, ist das bei den anderen gerade einmal zu drei Prozent der Fall. Im Gegensatz zum Verkauf über große Online-Plattformen setzt dieser Vertriebsweg allerdings auch eine höhere Investition voraus, die bei kleinen Unternehmen stärker ins Gewicht fallen dürfte.

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Großteil deutscher Unternehmen nutzt digitale Vertriebswege Auch wenn ein Drittel einen Online-Shop betreibt: Das volle Potenzial digitaler Vertriebswege nutzen deutsche Unternehmen noch nicht. (© 2016 cybrain/Shutterstock)

E-Mail an der Spitze digitaler Vertriebswege

Insgesamt 82 Prozent der Unternehmen vertreiben Produkte und Dienstleistungen über das Internet, wie eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom zeigt. Befragt wurden 503 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern. Spitzenreiter unter den digitalen Vertriebswegen ist die altehrwürdige E-Mail. Die ist zwar grundsätzlich digital, in der Praxis jedoch eher eine logische Ergänzung zu Bestellungen per Telefon oder Fax als ein moderner digitaler Vertriebsweg. Angeboten wird die E-Mail-Bestellung von allen Unternehmen, die angaben, digitale Vertriebswege zu nutzen.

Unternehmen schöpfen Potenzial digitaler Vertriebswege nicht aus

Auf diese digitalen Maßnahmen setzen die Unternehmen:

  • E-Mail (82 Prozent)
  • eigener Online-Shop (36 Prozent)
  • Online-Marktplätze, zum Beispiel Ebay, Amazon, Alibaba (25 Prozent)
  • mobile Apps (6 Prozent)

Auch wenn bereits mehr als ein Drittel der Unternehmen einen eigenen Online-Shop betreibt: Ganz auf der Höhe der Zeit sind die deutschen Unternehmen mit ihren digitalen Vertriebswegen noch nicht. "Bestellungen per E-Mail ergänzen Telefon oder Fax, schöpfen die Potenziale digitaler Kommunikation aber nicht aus“, kritisiert denn auch Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Und ruft in Erinnerung:

"Unternehmen erreichen mit Online-Shops, digitalen Marktplätzen oder Smartphone-Apps viel mehr potenzielle Kunden als auf konventionellen Wegen. Daneben bringen automatisierte Bestellvorgänge und Rechnungslegung enorme Effizienzvorteile für die betrieblichen Abläufe.“

Deutliche Unterschiede nach Unternehmensgröße

Das ist immer mehr Firmen bewusst. Bei großen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern sind es immerhin zwei Drittel, die einen eigenen Online-Shop betreiben. Unter den mittleren Betrieben (100 bis 499 Mitarbeiter) tut das die Hälfte, während von den kleineren nur 32 Prozent einen solchen Vertriebskanal nutzen. Auch Online-Marktplätze, auf denen die eigenen Produkte und Dienstleistungen mit vergleichsweise geringem Aufwand digital vertrieben werden, stehen in kleinen und mittleren Betrieben (24 Prozent) weniger hoch im Kurs als in Großunternehmen (34 Prozent).

Noch deutlicher wird das Gefälle zwischen großen und kleinen Firmen bei mobilen Apps. Während immerhin gut ein Fünftel (21 Prozent) der großen Unternehmen über eine eigene Lösung verfügt, ist das bei den anderen gerade einmal zu drei Prozent der Fall. Im Gegensatz zum Verkauf über große Online-Plattformen setzt dieser Vertriebsweg allerdings auch eine höhere Investition voraus, die bei kleinen Unternehmen stärker ins Gewicht fallen dürfte.

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