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AdWords-Optimierung: Tipps für eine erfolgreiche Kampagne

Google ist in Deutschland nach wie vor die Suchmaschine Nr. 1. Und Google AdWords deshalb ein wichtiger Baustein im Online-Marketing. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihre AdWords-Kampagnen optimieren.
AdWords-Optimierung: Tipps für eine erfolgreiche Kampagne Keywords spielen bei der Google AdWords-Optimierung eine entscheidende Rolle. (© 2016 GongTo/Shutterstock)

Google AdWords: Das Werbetool für (fast) jeden

Egal, ob Sie Google AdWords bereits einsetzen, oder nur darüber nachdenken: Ist AdWords das richtige Instrument für Sie? Das hängt davon ab, welches Produkt Sie verkaufen wollen. Geeignet ist alles, was Menschen online kaufen und wonach sie bei Google suchen. Für manche Warengruppen, etwa Kleidung, gilt das mehr, für manche, zum Beispiel Lebensmittel, weniger.

Suchbegriffe und Texte: Die Basis der AdWords-Optimierung

Das A und O der AdWords-Optimierung sind die Keywords. Für die Suchbegriffe sollten Sie entsprechend viel Zeit investieren und folgende Ratschläge berücksichtigen:

  • Nutzen Sie zum Finden der Keywords den Google Keyword-Planer. Als hilfreich hat sich auch das Suchfeld von Google erwiesen. Die Autovervollständigung gibt Ihnen einen Hinweis, mit welchen Wortkombinationen Nutzer nach Produkten suchen.
  • Die Keywords sollten sich im Anzeigentext wiederfinden. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer auf die Anzeige klickt.
  • Verwenden Sie Keyword-Platzhalter. Bei einer Suchanfrage wird das Keyword, das zur Anzeigenschaltung geführt hat, automatisch in den Platzhalter eingefügt.
  • Nutzen Sie ausschließende Keywords, beispielsweise den Begriff „Bedienungsanleitung“. Auf diese Weise schließen Sie Nutzer aus, die eigentlich gar nichts kaufen wollen.

Eine erfolgreiche Kampagne ist nicht nur von starken Keywords abhängig. Zu den Aufgaben der AdWords-Optimierung gehört auch die Arbeit am Anzeigentext:

  • Nutzen Sie allen Platz, den Sie haben: Sie bringen mehr Informationen unter und fallen stärker auf als die Konkurrenz.
  • Fordern Sie den potenziellen Kunden im Anzeigentext zum Handeln auf. Ihre Landingpage sollte aber auch die passende Möglichkeit bieten.
  • Arbeiten Sie gerade am Anfang mit unterschiedlichen Anzeigentexten. Prüfen Sie, welcher Text besser ankommt.
  • Was wollen Sie vermarkten? Welches Alleinstellungsmerkmal haben Sie? Wo genau liegt der Nutzen für den Kunden? Befolgen Sie die Regel „Eine Aussage pro Anzeige“.

Standort, Bewertungen, Anrufe: Erweiterungen nutzen

Mit den richtigen Keywords und einem optimalen Anzeigentext haben Sie die Grundlage für eine erfolgreiche Google AdWords-Kampagne geschaffen. Aber das ist längst nicht das Ende der AdWords-Optimierung. Google hat sein System im Laufe der Zeit mit mehreren Erweiterungen ausgestattet.

  • Standorterweiterungen: Helfen Sie Suchenden, Ihre nächste Filiale zu finden. Diese Option lohnt sich dann, wenn Sie physische Shops betreiben.
  • Anruferweiterungen: Blenden Sie Ihre Telefonnummer ein. Tatsächlich werden nur wenige Menschen sofort anrufen, aber diese Erweiterung sorgt für Vertrauensgewinn.
  • Bewertungserweiterungen: Binden Sie Bewertungen (von Drittanbietern) in Ihre Anzeige ein. Auch das erhöht das Vertrauen der Suchenden.
  • App-Erweiterungen: Mit dieser Option können Sie den Nutzer via Link direkt in den App-Store zu Ihrer App führen.

Neben den richtigen Einstellungen möchten wir Ihnen noch ganz allgemeine und grundsätzliche AdWords-Tipps mit auf den Weg geben. So verlockend es ist, Google AdWords mal eben schnell auszuprobieren oder nebenher laufen zu lassen: Tun Sie es nicht. Überlegen Sie sich Ziel, Strategie, Budget und konkrete Schritte. Auch wenn Sie das Online-Marketing an eine externe Agentur abgeben, müssen Sie wissen, was Sie mit AdWords erreichen wollen.

Bleiben Sie bei der AdWords-Optimierung am Ball: Sie haben Keywords bestimmt, Texte geschrieben, Einstellungen optimiert und wollen sich jetzt zurücklehnen? Damit ist es leider nicht getan. Eine Kampagne will betreut werden wie ein Kind. Prüfen Sie regelmäßig, wie erfolgreich Ihre Anzeigen sind. Passen Sie Keywords und Texte an, wenn die Ergebnisse hinter Ihren Erwartungen zurückbleiben. Denken Sie außerdem an neue Konkurrenten und lassen Sie Google selbst nicht außer Acht. Immer wieder passt der Suchmaschinenbetreiber seinen Dienst an.

Bei der AdWords-Optimierung sollten Sie auch Sie technologische Entwicklungen berücksichtigen. Immer mehr Menschen surfen mit Smartphone und Tablet. Passen Sie Ihre Anzeigen entsprechend an. Selbstverständlich sollte auch Ihre Website für mobile Endgeräte optimiert sein.

Für Fortgeschrittene: Wie sieht die richtige Bietstrategie aus?

Haben Sie unsere AdWords-Tipps befolgt, können Sie darüber hinaus Ihre Bietstrategie optimieren. Viele Neulinge, aber auch Profis, machen den Fehler, am Anfang zu wenig zu bieten. Vermutlich deshalb, weil sie Sorge haben, zu viel auszugeben. Doch der Bietpreis, ist eben nicht der Preis, den Sie am Ende je Klick zahlen. Viel hilft hier tatsächlich viel. Steigen Sie hoch ein, vergessen Sie aber nicht, das Maximalgebot im Laufe der Zeit nach unten anzupassen.

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  • Nutzen Sie zum Finden der Keywords den Google Keyword-Planer. Als hilfreich hat sich auch das Suchfeld von Google erwiesen. Die Autovervollständigung gibt Ihnen einen Hinweis, mit welchen Wortkombinationen Nutzer nach Produkten suchen.
  • Die Keywords sollten sich im Anzeigentext wiederfinden. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer auf die Anzeige klickt.
  • Verwenden Sie Keyword-Platzhalter. Bei einer Suchanfrage wird das Keyword, das zur Anzeigenschaltung geführt hat, automatisch in den Platzhalter eingefügt.
  • Nutzen Sie ausschließende Keywords, beispielsweise den Begriff „Bedienungsanleitung“. Auf diese Weise schließen Sie Nutzer aus, die eigentlich gar nichts kaufen wollen.

Eine erfolgreiche Kampagne ist nicht nur von starken Keywords abhängig. Zu den Aufgaben der AdWords-Optimierung gehört auch die Arbeit am Anzeigentext:

  • Nutzen Sie allen Platz, den Sie haben: Sie bringen mehr Informationen unter und fallen stärker auf als die Konkurrenz.
  • Fordern Sie den potenziellen Kunden im Anzeigentext zum Handeln auf. Ihre Landingpage sollte aber auch die passende Möglichkeit bieten.
  • Arbeiten Sie gerade am Anfang mit unterschiedlichen Anzeigentexten. Prüfen Sie, welcher Text besser ankommt.
  • Was wollen Sie vermarkten? Welches Alleinstellungsmerkmal haben Sie? Wo genau liegt der Nutzen für den Kunden? Befolgen Sie die Regel „Eine Aussage pro Anzeige“.

Standort, Bewertungen, Anrufe: Erweiterungen nutzen

Mit den richtigen Keywords und einem optimalen Anzeigentext haben Sie die Grundlage für eine erfolgreiche Google AdWords-Kampagne geschaffen. Aber das ist längst nicht das Ende der AdWords-Optimierung. Google hat sein System im Laufe der Zeit mit mehreren Erweiterungen ausgestattet.

  • Standorterweiterungen: Helfen Sie Suchenden, Ihre nächste Filiale zu finden. Diese Option lohnt sich dann, wenn Sie physische Shops betreiben.
  • Anruferweiterungen: Blenden Sie Ihre Telefonnummer ein. Tatsächlich werden nur wenige Menschen sofort anrufen, aber diese Erweiterung sorgt für Vertrauensgewinn.
  • Bewertungserweiterungen: Binden Sie Bewertungen (von Drittanbietern) in Ihre Anzeige ein. Auch das erhöht das Vertrauen der Suchenden.
  • App-Erweiterungen: Mit dieser Option können Sie den Nutzer via Link direkt in den App-Store zu Ihrer App führen.

Neben den richtigen Einstellungen möchten wir Ihnen noch ganz allgemeine und grundsätzliche AdWords-Tipps mit auf den Weg geben. So verlockend es ist, Google AdWords mal eben schnell auszuprobieren oder nebenher laufen zu lassen: Tun Sie es nicht. Überlegen Sie sich Ziel, Strategie, Budget und konkrete Schritte. Auch wenn Sie das Online-Marketing an eine externe Agentur abgeben, müssen Sie wissen, was Sie mit AdWords erreichen wollen.

Bleiben Sie bei der AdWords-Optimierung am Ball: Sie haben Keywords bestimmt, Texte geschrieben, Einstellungen optimiert und wollen sich jetzt zurücklehnen? Damit ist es leider nicht getan. Eine Kampagne will betreut werden wie ein Kind. Prüfen Sie regelmäßig, wie erfolgreich Ihre Anzeigen sind. Passen Sie Keywords und Texte an, wenn die Ergebnisse hinter Ihren Erwartungen zurückbleiben. Denken Sie außerdem an neue Konkurrenten und lassen Sie Google selbst nicht außer Acht. Immer wieder passt der Suchmaschinenbetreiber seinen Dienst an.

Bei der AdWords-Optimierung sollten Sie auch Sie technologische Entwicklungen berücksichtigen. Immer mehr Menschen surfen mit Smartphone und Tablet. Passen Sie Ihre Anzeigen entsprechend an. Selbstverständlich sollte auch Ihre Website für mobile Endgeräte optimiert sein.

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