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Content Curation: Mehr Sichtbarkeit durch geteilte Inhalte

Reichweite, Sichtbarkeit und Markenbildung: Drei Ziele aus dem Online Marketing, die mit der richtigen Content Curation eigentlich ganz simpel zu erreichen sind. Damit das funktioniert und Sie einen Nutzwert von solchen kuratierten Inhalten haben, brauchen Sie die richtige Strategie.
Content Curation: Mehr Sichtbarkeit durch geteilte Inhalte Deutlich sichtbarer: Mit Content Curation stärken Sie Ihre Marke und erhöhen gleichzeitig Ihre Position in den Suchergebnissen – sofern Sie es richtig anstellen. (© 2016 valeriiaarnaud/Shutterstock)

Fundament: Was Fremdinhalte bringen

Was ist eigentlich Content Curation? Einfache Antwort: Sie nutzen die Inhalte von Influencern, also bekannten Marken und Unternehmen, und peppen damit Ihren eigenen Blog, den eigenen Twitter-Account oder die eigene Facebook-Seite auf.

Das heißt aber nicht, dass Sie sich einfach mit fremden Federn schmücken oder ganz simpel interessante Inhalte retweeten. Hinter dem Ganzen steckt viel mehr. Um das Thema zu veranschaulichen ein Beispiel: Der Chiphersteller Intel betreibt das Portal "IQ Intel", bei dem Content Curation zum Geschäftsmodell gehört. Die Macher des Onlinemagazins schreiben und referenzieren, Leser bekommen eine Kombination aus selbst erstellten und fremden Sujets geboten.

Das zeigt uns der Musterfall:

  • Mit der Webseite wird die Sichtbarkeit der Marke erhöht. In der SEO-Welt heißt das ganz praktisch, eine bessere Position in den Suchergebnissen zu bekommen.
  • Gleichzeitig wird eine ganz bestimmte Zielgruppe angesprochen – im Exempel unter anderem technikbegeisterte Leser, die eben auch an Produkten der Firma interessiert sein könnten.
  • Zusätzlich gibt es noch weitere positive Effekte für das Branding. So wird die Marke insgesamt bekannter, gestärkt, ausgebaut und schließlich gepflegt.

Das alles sieht auf den ersten Blick noch relativ trivial aus, damit die Strategie für Sie aufgeht, müssen Sie ein paar Hintergründe kennen.

Passgenauer Content: Was kuratierte Inhalte leisten müssen

Denn Sie dürfen nicht jeden absurden Inhalt nutzen, die Prämisse lautet: Der geteilte Content muss für Ihr Unternehmen relevant sein. Wann sind solche Inhalte relevant? Sofern Ihre Leser, Follower und Kunden davon einen Mehrwert haben.

Das schaffen Sie zum Beispiel, indem Sie Ihre Expertise ergänzen. Mit anderen Worten, Sie verlinken die interessanten Themen nicht nur, sondern kommentieren diese. Bei Content Curation geht es darum, die Fremdinhalte in den Kontext der eigenen Marke zu stellen. Wenn Sie etwas zu sagen haben, dann ist hier das richtige Forum dafür. Gegebenenfalls kritisieren Sie sogar den Querverweis – an dieser Stelle ist aber Vorsicht geboten, denn Ihre Beurteilung muss fair, nachvollziehbar und respektvoll sein.

Content Curation: Welche Schritte wichtig sind

Für Content Curation gibt es praktischerweise ein Rezept. Die Abläufe sind daher immer relativ ähnlich, Startschuss ist immer die Recherche. Dazu nutzen Sie einmal die oben genannte Prämisse. Sie sollten bei der Wahl der Inhalte zeitgleich die Qualität der ursprünglichen Quelle überprüfen. Große Newsprovider bieten sich etwa an. Finden Sie einen kleinen aber interessanten Blog, prüfen Sie unbedingt noch nach, auf was Sie da eigentlich verweisen. Meistens finden Sie so bereits unzählige Quellen, die sich wahrscheinlich lohnen.

Nächster Schritt im Rezept: Sie filtern und analysieren die Links. Dabei organisieren Sie das Gelesene bereits und starten eine erste Neuordnung der Ideen. Übrigens sollten Sie in allen Fällen den Urheber ausfindig machen und erwähnen.

Als nächstes folgt die Vergoldung der Informationen. Wie oben bereits erwähnt, bringen Sie bei der Content Curation fremde Inhalte immer in den Kontext des eigenen Unternehmens. Kommentieren, kritisieren, loben: Je nach Thema bietet sich ein anderer Weg an. Dazu ein ganz einfacher Tipp: Bleiben Sie authentisch. Wenn Sie fremde Texte oder Bilderstrecken zu stark anpreisen, wirkt das unglaubwürdig, Sie müssen einen guten Mittelweg finden.

Zuletzt noch ein paar Worte zu den Quellen: Für die Content Curation bieten sich beispielsweise White Paper, Studien, Statistiken und Infografiken an, die neben klassischen Newsmeldungen mit einem Mehrwert aufgearbeitet werden.

Weiterführende Links:

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Content Curation: Mehr Sichtbarkeit durch geteilte Inhalte Deutlich sichtbarer: Mit Content Curation stärken Sie Ihre Marke und erhöhen gleichzeitig Ihre Position in den Suchergebnissen – sofern Sie es richtig anstellen. (© 2016 valeriiaarnaud/Shutterstock)

Fundament: Was Fremdinhalte bringen

Was ist eigentlich Content Curation? Einfache Antwort: Sie nutzen die Inhalte von Influencern, also bekannten Marken und Unternehmen, und peppen damit Ihren eigenen Blog, den eigenen Twitter-Account oder die eigene Facebook-Seite auf.

Das heißt aber nicht, dass Sie sich einfach mit fremden Federn schmücken oder ganz simpel interessante Inhalte retweeten. Hinter dem Ganzen steckt viel mehr. Um das Thema zu veranschaulichen ein Beispiel: Der Chiphersteller Intel betreibt das Portal "IQ Intel", bei dem Content Curation zum Geschäftsmodell gehört. Die Macher des Onlinemagazins schreiben und referenzieren, Leser bekommen eine Kombination aus selbst erstellten und fremden Sujets geboten.

Das zeigt uns der Musterfall:

  • Mit der Webseite wird die Sichtbarkeit der Marke erhöht. In der SEO-Welt heißt das ganz praktisch, eine bessere Position in den Suchergebnissen zu bekommen.
  • Gleichzeitig wird eine ganz bestimmte Zielgruppe angesprochen – im Exempel unter anderem technikbegeisterte Leser, die eben auch an Produkten der Firma interessiert sein könnten.
  • Zusätzlich gibt es noch weitere positive Effekte für das Branding. So wird die Marke insgesamt bekannter, gestärkt, ausgebaut und schließlich gepflegt.

Das alles sieht auf den ersten Blick noch relativ trivial aus, damit die Strategie für Sie aufgeht, müssen Sie ein paar Hintergründe kennen.

Passgenauer Content: Was kuratierte Inhalte leisten müssen

Denn Sie dürfen nicht jeden absurden Inhalt nutzen, die Prämisse lautet: Der geteilte Content muss für Ihr Unternehmen relevant sein. Wann sind solche Inhalte relevant? Sofern Ihre Leser, Follower und Kunden davon einen Mehrwert haben.

Das schaffen Sie zum Beispiel, indem Sie Ihre Expertise ergänzen. Mit anderen Worten, Sie verlinken die interessanten Themen nicht nur, sondern kommentieren diese. Bei Content Curation geht es darum, die Fremdinhalte in den Kontext der eigenen Marke zu stellen. Wenn Sie etwas zu sagen haben, dann ist hier das richtige Forum dafür. Gegebenenfalls kritisieren Sie sogar den Querverweis – an dieser Stelle ist aber Vorsicht geboten, denn Ihre Beurteilung muss fair, nachvollziehbar und respektvoll sein.

Content Curation: Welche Schritte wichtig sind

Für Content Curation gibt es praktischerweise ein Rezept. Die Abläufe sind daher immer relativ ähnlich, Startschuss ist immer die Recherche. Dazu nutzen Sie einmal die oben genannte Prämisse. Sie sollten bei der Wahl der Inhalte zeitgleich die Qualität der ursprünglichen Quelle überprüfen. Große Newsprovider bieten sich etwa an. Finden Sie einen kleinen aber interessanten Blog, prüfen Sie unbedingt noch nach, auf was Sie da eigentlich verweisen. Meistens finden Sie so bereits unzählige Quellen, die sich wahrscheinlich lohnen.

Nächster Schritt im Rezept: Sie filtern und analysieren die Links. Dabei organisieren Sie das Gelesene bereits und starten eine erste Neuordnung der Ideen. Übrigens sollten Sie in allen Fällen den Urheber ausfindig machen und erwähnen.

Als nächstes folgt die Vergoldung der Informationen. Wie oben bereits erwähnt, bringen Sie bei der Content Curation fremde Inhalte immer in den Kontext des eigenen Unternehmens. Kommentieren, kritisieren, loben: Je nach Thema bietet sich ein anderer Weg an. Dazu ein ganz einfacher Tipp: Bleiben Sie authentisch. Wenn Sie fremde Texte oder Bilderstrecken zu stark anpreisen, wirkt das unglaubwürdig, Sie müssen einen guten Mittelweg finden.

Zuletzt noch ein paar Worte zu den Quellen: Für die Content Curation bieten sich beispielsweise White Paper, Studien, Statistiken und Infografiken an, die neben klassischen Newsmeldungen mit einem Mehrwert aufgearbeitet werden.

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