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Facebook-Ads: So definieren Sie Ihre Zielgruppe

Was Targeting und Reichweite angeht, sind Facebook-Ads einsame Spitze. Kein anderes soziales Netzwerk ermöglicht eine derart genaue Zielgruppenansprache. Wie Sie Ihre Kampagne so gestalten, dass Sie möglichst viele potenzielle Kunden erreichen, lesen Sie hier.
Facebook-Ads: So definieren Sie Ihre Zielgruppe Treffer! Mit Facebook-Ads spüren Sie Ihre Zielgruppe auf. (© 2016 Evannovostro/Shutterstock)

Audience Insights: Das Feature für erfolgreiches Targeting

Mehr als eine Milliarde Menschen nutzen täglich Facebook. Um aus diesem gigantischen Pool diejenigen herauszufiltern, die für Ihre Facebook-Ads relevant sind, hat Facebook Audience Insights entwickelt. Das Facebook-Feature ermöglicht es, Daten über potenzielle und bestehende Kunden zu erheben und Zielgruppen für Ihre künftigen Werbeanzeigen zu optimieren.

Um Audience Insights zu nutzen, benötigen Sie ein Facebook-Werbekonto. Dort eingeloggt, finden Sie das Feature unter dem Reiter „Zielgruppenstatistiken“.

Potenzielle Kunden: Diese Merkmale sind relevant

Audience Insights basiert auf den gesammelten Daten der gesamten Facebook-Community. Geben Sie ein oder mehrere Merkmale Ihrer Zielgruppe in das Formular „Zielgruppe erstellen“ auf der linken Seite ein, dann erscheinen auf der rechten Seite Statistiken über weitere Merkmale dieser spezifischen Gruppe. Darunter ...

  • demographische Daten der User wie ...
    • Alter und Geschlecht
    • Beziehungsstatus
    • Ausbildungsgrad
    • Berufsbezeichnung
  • „Gefällt mir“ Angaben, die User auf anderen Facebook-Seiten vorgenommen haben
  • die Standorte von Usern
  • die Aktivität auf Facebook, also die ...
    • Häufigkeit, der auf Facebook vorgenommenen Aktionen und die
    • Nutzung von Endgeräten

Je mehr Merkmale Sie in das Formular „Zielgruppe erstellen“ eingeben, desto feiner wird das Sieb, das relevante von irrelevanten Adressaten trennt. Die Zielgruppe wird kleiner, was Sie an der Anzahl der zu erreichenden monatlichen Nutzer oberhalb der Statistik ablesen können. Gut so. Denn nur, wenn Sie mit Ihren Facebook-Ads diejenigen erreichen, die sich wirklich für Ihr Thema interessieren, lohnt sich der Aufwand.

Zielgruppe definieren: So gehen Sie vor

Gerade für Unternehmer, die keine Marktforschung betreiben und noch keine genaue Vorstellung von ihrer Zielgruppe haben, eignet sich Audience Insights, um sich potenziellen Kunden Schritt für Schritt zu nähern. Um mehr über Ihre Zielgruppe zu erfahren, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Basisdaten eingeben: Füllen Sie im Formular „Zielgruppe erstellen“ die Felder Ort und Interessen aus. Als Getränkehersteller mit Vertrieb in Deutschland wählen Sie zum Beispiel als Ort „Deutschland“ und als Interessen „Essen und Trinken->Getränke“ aus.

2. Statistiken auswerten: Nachdem Sie die Basisdaten eingegeben haben, liefert Ihnen die Statistik weitere Informationen über Facebook-Nutzer am Zielort, die sich für Sie und Ihr Angebot infrage kommen. Für Getränke interessieren sich in Deutschland zum Beispiel mehr weibliche als männliche Facebook-User, mehr Unter-34-Jährige als Über-34-Jährige und mehr Hochschulabsolventen als Menschen ohne Universitäts- oder vergleichbaren Abschluss. Der größte Anteil von ihnen arbeitet im Vertrieb und ist verheiratet oder in einer festen Partnerschaft. Interessant, nicht wahr? Nehmen Sie sich Zeit, um die Daten aus den Statistiken zu analysieren und mehr über Ihre potenziellen Kunden zu erfahren.

3. Signifikante Merkmale übernehmen: Passen Sie Ihre Zielgruppe im Formular „Zielgruppe erstellen“ an die Ergebnisse der Statistiken an. Können Sie anhand der Daten besondere Merkmale feststellen, durch die sich Ihre potenziellen Kunden auszeichnen, tragen Sie diese ins Formular „Zielgruppe erstellen“ ein. Über den Button „Erweitert“, der sich unterhalb des Formulars befindet, können Sie weitere Merkmale, wie zum Beispiel Sprache, auswählen.

4. Zielgruppe speichern: Haben Sie alle Einstellungen vorgenommen, klicken Sie auf den Button „Zielgruppe speichern“. Er befindet sich in der oberen Task-Leiste über der Statistik. Nachdem Sie Ihre Zielgruppe benannt und abgespeichert haben, können Sie sie für künftige Facebook-Ads nutzen und gegebenenfalls später anpassen. Sie wird automatisch in den Power-Editor übertragen, wo Sie anschließend Ihre Facebook-Anzeige schalten.

Facebook-Ads: Targeting als Prozess

In der Regel gibt es nicht nur die eine Zielgruppe. Mit etwas Geduld können Sie mehrere Personengruppen identifizieren, die als potenzielle Kunden in Frage kommen. Für Getränke interessieren sich beispielsweise nicht nur verheiratete Akademikerinnen Anfang 30, sondern auch junge Männer bis 24.

Im Idealfall erstellen Sie mehrere Zielgruppen, für die Sie maßgeschneiderte Facebook-Ads parallel laufen lassen. So können Sie im Laufe der Kampagne den Erfolg unterschiedlicher Anzeigengruppen vergleichen. Mit der Zeit werden Sie herausfinden, welche Zielgruppe stärker auf Ihre Facebook-Ads anspringt und können diese nach und nach weiter optimieren.

Weiterführende Links:

  • Positive Online-Kundenbewertungen bringen die Kasse zum Klingeln. Das gilt nicht nur für E-Commerce, sondern auch für stationären Handel und lokale Dienstleister.
  • Facebook, Instagram oder doch lieber Snapchat? Mittlerweile gibt es allerhand Social-Media-Kanäle. Dass die für Unternehmen wertvoll sind, ist längst bekannt. Doch welche Netzwerke können Sie wie für Ihre Zwecke nutzen?
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Facebook-Ads: So definieren Sie Ihre Zielgruppe Treffer! Mit Facebook-Ads spüren Sie Ihre Zielgruppe auf. (© 2016 Evannovostro/Shutterstock)

Audience Insights: Das Feature für erfolgreiches Targeting

Mehr als eine Milliarde Menschen nutzen täglich Facebook. Um aus diesem gigantischen Pool diejenigen herauszufiltern, die für Ihre Facebook-Ads relevant sind, hat Facebook Audience Insights entwickelt. Das Facebook-Feature ermöglicht es, Daten über potenzielle und bestehende Kunden zu erheben und Zielgruppen für Ihre künftigen Werbeanzeigen zu optimieren.

Um Audience Insights zu nutzen, benötigen Sie ein Facebook-Werbekonto. Dort eingeloggt, finden Sie das Feature unter dem Reiter „Zielgruppenstatistiken“.

Potenzielle Kunden: Diese Merkmale sind relevant

Audience Insights basiert auf den gesammelten Daten der gesamten Facebook-Community. Geben Sie ein oder mehrere Merkmale Ihrer Zielgruppe in das Formular „Zielgruppe erstellen“ auf der linken Seite ein, dann erscheinen auf der rechten Seite Statistiken über weitere Merkmale dieser spezifischen Gruppe. Darunter ...

  • demographische Daten der User wie ...
    • Alter und Geschlecht
    • Beziehungsstatus
    • Ausbildungsgrad
    • Berufsbezeichnung
  • „Gefällt mir“ Angaben, die User auf anderen Facebook-Seiten vorgenommen haben
  • die Standorte von Usern
  • die Aktivität auf Facebook, also die ...
    • Häufigkeit, der auf Facebook vorgenommenen Aktionen und die
    • Nutzung von Endgeräten

Je mehr Merkmale Sie in das Formular „Zielgruppe erstellen“ eingeben, desto feiner wird das Sieb, das relevante von irrelevanten Adressaten trennt. Die Zielgruppe wird kleiner, was Sie an der Anzahl der zu erreichenden monatlichen Nutzer oberhalb der Statistik ablesen können. Gut so. Denn nur, wenn Sie mit Ihren Facebook-Ads diejenigen erreichen, die sich wirklich für Ihr Thema interessieren, lohnt sich der Aufwand.

Zielgruppe definieren: So gehen Sie vor

Gerade für Unternehmer, die keine Marktforschung betreiben und noch keine genaue Vorstellung von ihrer Zielgruppe haben, eignet sich Audience Insights, um sich potenziellen Kunden Schritt für Schritt zu nähern. Um mehr über Ihre Zielgruppe zu erfahren, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Basisdaten eingeben: Füllen Sie im Formular „Zielgruppe erstellen“ die Felder Ort und Interessen aus. Als Getränkehersteller mit Vertrieb in Deutschland wählen Sie zum Beispiel als Ort „Deutschland“ und als Interessen „Essen und Trinken->Getränke“ aus.

2. Statistiken auswerten: Nachdem Sie die Basisdaten eingegeben haben, liefert Ihnen die Statistik weitere Informationen über Facebook-Nutzer am Zielort, die sich für Sie und Ihr Angebot infrage kommen. Für Getränke interessieren sich in Deutschland zum Beispiel mehr weibliche als männliche Facebook-User, mehr Unter-34-Jährige als Über-34-Jährige und mehr Hochschulabsolventen als Menschen ohne Universitäts- oder vergleichbaren Abschluss. Der größte Anteil von ihnen arbeitet im Vertrieb und ist verheiratet oder in einer festen Partnerschaft. Interessant, nicht wahr? Nehmen Sie sich Zeit, um die Daten aus den Statistiken zu analysieren und mehr über Ihre potenziellen Kunden zu erfahren.

3. Signifikante Merkmale übernehmen: Passen Sie Ihre Zielgruppe im Formular „Zielgruppe erstellen“ an die Ergebnisse der Statistiken an. Können Sie anhand der Daten besondere Merkmale feststellen, durch die sich Ihre potenziellen Kunden auszeichnen, tragen Sie diese ins Formular „Zielgruppe erstellen“ ein. Über den Button „Erweitert“, der sich unterhalb des Formulars befindet, können Sie weitere Merkmale, wie zum Beispiel Sprache, auswählen.

4. Zielgruppe speichern: Haben Sie alle Einstellungen vorgenommen, klicken Sie auf den Button „Zielgruppe speichern“. Er befindet sich in der oberen Task-Leiste über der Statistik. Nachdem Sie Ihre Zielgruppe benannt und abgespeichert haben, können Sie sie für künftige Facebook-Ads nutzen und gegebenenfalls später anpassen. Sie wird automatisch in den Power-Editor übertragen, wo Sie anschließend Ihre Facebook-Anzeige schalten.

Facebook-Ads: Targeting als Prozess

In der Regel gibt es nicht nur die eine Zielgruppe. Mit etwas Geduld können Sie mehrere Personengruppen identifizieren, die als potenzielle Kunden in Frage kommen. Für Getränke interessieren sich beispielsweise nicht nur verheiratete Akademikerinnen Anfang 30, sondern auch junge Männer bis 24.

Im Idealfall erstellen Sie mehrere Zielgruppen, für die Sie maßgeschneiderte Facebook-Ads parallel laufen lassen. So können Sie im Laufe der Kampagne den Erfolg unterschiedlicher Anzeigengruppen vergleichen. Mit der Zeit werden Sie herausfinden, welche Zielgruppe stärker auf Ihre Facebook-Ads anspringt und können diese nach und nach weiter optimieren.

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  • Positive Online-Kundenbewertungen bringen die Kasse zum Klingeln. Das gilt nicht nur für E-Commerce, sondern auch für stationären Handel und lokale Dienstleister.
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