Image for Mdm Logo

Header auf der Website: Der erste Eindruck zählt

Er ziert ganz oben Ihre Homepage – der Header. Clever gemacht sorgt er für einen guten ersten Eindruck und lädt zum weiteren Verweilen ein. Schlecht gemacht verwirrt und vergrault er potenzielle Kunden binnen weniger Augenblicke.
Header auf der Website: Der erste Eindruck zählt Immer ganz oben auf der Website: der Header. (© 2016 garagestock/Shutterstock)

Header: Machen Sie sich einen Kopf!

Jede Webseite sollte vom Kopf her gedacht werden – nicht nur konzeptionell, sondern auch vom Aufbau her. Der sieht üblicherweise so aus: Oben steht der Header, inklusive oder gefolgt von der Header-Navigation, dem eigentlichen Inhalt sowie – als unterer Abschluss – dem Footer. Jeder Bestandteil ist wichtig und notwendig. Allein schon deswegen, weil die Nutzer diese Struktur von vielen Internetseiten gewohnt sind.

Von besonderer Bedeutung ist allerdings der Header, auch Kopfbereich genannt. Er markiert den Einstieg in Ihre Homepage und ist mithin das Erste, was die Besucher davon zu sehen bekommen. Deshalb sollten Sie diese Eintrittskarte zu Ihrem Angebot sorgfältig erstellen.

Alles reine Gewohnheit!

Entscheidend ist dabei, der Erwartungshaltung der Nutzer zu entsprechen. So können Sie zwar bei der optischen Gestaltung Ihrer Individualität in einem gewissen Rahmen freien Lauf lassen. Beim Grundgerüst aber sollten Sie besser kein eigenes Süppchen kochen. Die Aufmerksamkeitsspanne sowie die Geduld von Surfern im Internet sind sehr knapp bemessen. Wer sich nicht innerhalb weniger Sekunden auf Ihrer Homepage zurechtfindet, springt schnell ab und wechselt zur Konkurrenz. Die ist schließlich nur ein, zwei Mausklicks entfernt.

Von großem Stellenwert ist damit eine möglichst gute Übersichtlichkeit dank einer durchdachten Struktur. Die brauchen Sie zum Glück nicht neu erfinden, denn sie ist in wesentlichen Elementen auf jeder Webseite gleich oder sehr ähnlich. Jedenfalls sollte sie das sein. Es geht nicht darum, möglichst viel an Informationen in den Header zu quetschen. Entscheidender ist es, einige bewährte Komponenten unterzubringen, die die Nutzer nicht verwirren. Merke: Erstellen Sie einen wohlgeordneten Header nach gewissen Standards, so ernten Sie dafür Vertrauen – und gewinnen wertvolle Zeit, um mit dem Rest der Seite zu überzeugen.

Zeigen Sie Flagge!

Zu den üblichen Bestandteilen eines Headers gehört das Unternehmenslogo. Sie haben auch ein Motto? Gut, dann setzen Sie es gleich darüber, daneben oder darunter. Hauptsache, beide Elemente wirken als Einheit. Den Normen und Lesegewohnheiten entsprechend sollte die Grafik-Wort-Kombination links stehen. Wichtig: Sie muss auf jeder Unterseite an der gleichen Stelle zu finden sein und ein Klick auf sie führt auf die Startseite zurück. Immer!

Sorgen Sie für Fahndungserfolge!

Unverzichtbar ist die Suchfunktion. Deren Eingabefeld erwarten die meisten Nutzer rechts im Header. Mittlerweile gibt es auch Lösungen mit einer mittigen Positionierung,  weil zum Beispiel große Player wie Amazon das so machen. Auf jeden Fall gestalten Sie das Suchfeld nicht zu klein und nennen Sie es "Suchen". Verwenden Sie stattdessen eine andere "kreative" Bezeichnung, zum Beispiel "Finden", so kann das zu Irritationen führen. Die Fahndung nach einem Schlagwort oder Artikel starten die Nutzer üblicherweise mit einem Klick auf "Suchen" oder ein Lupensymbol. Nehmen Sie sich daran ein Beispiel.

Geben Sie Ihren Kunden einen Korb!

In die Nähe des Suchfelds, also rechts in den Header,  gehört unbedingt der Warenkorb. Sein Standort ist für jeden Online-Shop praktisch ein Muss und nicht verhandelbar. Ihn ziert im Idealfall eine kleine, anschauliche Grafik und er zeigt aktuell an, was Ihre Kunden dort hineingelegt haben und was die Auswahl kostet. Und das nicht nur auf der Homepage, sondern auf allen Unterseiten.

Lotsen Sie durch Ihr Angebot!

Nehmen wir an, Sie verkaufen Bekleidung über das Internet. Dann empfiehlt es sich, mit einer Header-Navigation auszugsweise über Ihr Angebot zu informieren und eine grobe Übersicht zu geben. Platzieren Sie Links zu den wichtigsten Produktgruppen, wie "Herren", "Damen", "Kinder" und/oder "Hosen", "Jacken", "Unterwäsche". Bedenken Sie: Es geht hier nicht darum, Ihr ganzes Sortiment vorzustellen. Im Header geben Sie nur knappe Inhaltsangabe für Leute, die es eilig haben und schnell zu einer übergeordneten Kategorie vorstoßen wollen. Mehr als eine Handvoll solcher Links sollte es im Sinne der Übersichtlichkeit nicht sein.

Das gilt auch für die sogenannten Utilities. Das sind Schaltflächen, die nicht direkt zum operativen Geschäft auf Ihrer Homepage gehören. Dazu zählen beispielsweise Rubriken wie:

  • Kontakt, etwa die Nummer der Kunden-Hotline oder eine entsprechende E-Mail-Adresse
  • "Über uns"
  • Registrieren beziehungsweise Login/Anmelden
  • "Ihr Konto"
  • FAQ
  • Links zu sozialen Netzwerken, in denen Sie aktiv sind

Achten Sie darauf, dass die Schaltflächen nicht zu groß sind und so von den zuvor beschriebenen, übergeordneten Kategorien ablenken.

Loben Sie sich selbst!

Im Header können Sie auch Ihre Alleinstellungsmerkmale präsentieren. Damit dürfen Sie gern hausieren gehen, sofern Sie es mengenmäßig nicht übertreiben. Zu diesen Unique Selling Points (USP) zählen unter anderem:

  • Auszeichnungen
  • Zertifikate
  • sehr kurze Lieferzeiten
  • ein besonders großes Angebot
  • fachmännische Beratung
  • 24-Stunden-Service

Weiterführende Links:

  • Wer keine Unternehmenswebseite hat, firmiert praktisch außerhalb der Öffentlichkeit. Kunden suchen Produkte und Dienstleistungen nämlich überwiegend über das Internet. Wir zeigen, wie Sie Ihre Online-Präsenz aufbauen und was Sie damit erreichen können.
  • Egal ob Online-Shop oder Firmenhomepage: Wer im Netz wirtschaftliche Interessen verfolgt, muss sich an die Impressumspflicht halten. Wird diese verletzt, drohen Abmahnungen und saftige Geldstrafen.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber
alle ratgeber
Neues zu Content Marketing
alle ratgeber Alle Beiträge

Header auf der Website: Der erste Eindruck zählt

Er ziert ganz oben Ihre Homepage – der Header. Clever gemacht sorgt er für einen guten ersten Eindruck und lädt zum weiteren Verweilen ein. Schlecht gemacht verwirrt und vergrault er potenzielle Kunden binnen weniger Augenblicke.
Header auf der Website: Der erste Eindruck zählt Immer ganz oben auf der Website: der Header. (© 2016 garagestock/Shutterstock)

Header: Machen Sie sich einen Kopf!

Jede Webseite sollte vom Kopf her gedacht werden – nicht nur konzeptionell, sondern auch vom Aufbau her. Der sieht üblicherweise so aus: Oben steht der Header, inklusive oder gefolgt von der Header-Navigation, dem eigentlichen Inhalt sowie – als unterer Abschluss – dem Footer. Jeder Bestandteil ist wichtig und notwendig. Allein schon deswegen, weil die Nutzer diese Struktur von vielen Internetseiten gewohnt sind.

Von besonderer Bedeutung ist allerdings der Header, auch Kopfbereich genannt. Er markiert den Einstieg in Ihre Homepage und ist mithin das Erste, was die Besucher davon zu sehen bekommen. Deshalb sollten Sie diese Eintrittskarte zu Ihrem Angebot sorgfältig erstellen.

Alles reine Gewohnheit!

Entscheidend ist dabei, der Erwartungshaltung der Nutzer zu entsprechen. So können Sie zwar bei der optischen Gestaltung Ihrer Individualität in einem gewissen Rahmen freien Lauf lassen. Beim Grundgerüst aber sollten Sie besser kein eigenes Süppchen kochen. Die Aufmerksamkeitsspanne sowie die Geduld von Surfern im Internet sind sehr knapp bemessen. Wer sich nicht innerhalb weniger Sekunden auf Ihrer Homepage zurechtfindet, springt schnell ab und wechselt zur Konkurrenz. Die ist schließlich nur ein, zwei Mausklicks entfernt.

Von großem Stellenwert ist damit eine möglichst gute Übersichtlichkeit dank einer durchdachten Struktur. Die brauchen Sie zum Glück nicht neu erfinden, denn sie ist in wesentlichen Elementen auf jeder Webseite gleich oder sehr ähnlich. Jedenfalls sollte sie das sein. Es geht nicht darum, möglichst viel an Informationen in den Header zu quetschen. Entscheidender ist es, einige bewährte Komponenten unterzubringen, die die Nutzer nicht verwirren. Merke: Erstellen Sie einen wohlgeordneten Header nach gewissen Standards, so ernten Sie dafür Vertrauen – und gewinnen wertvolle Zeit, um mit dem Rest der Seite zu überzeugen.

Zeigen Sie Flagge!

Zu den üblichen Bestandteilen eines Headers gehört das Unternehmenslogo. Sie haben auch ein Motto? Gut, dann setzen Sie es gleich darüber, daneben oder darunter. Hauptsache, beide Elemente wirken als Einheit. Den Normen und Lesegewohnheiten entsprechend sollte die Grafik-Wort-Kombination links stehen. Wichtig: Sie muss auf jeder Unterseite an der gleichen Stelle zu finden sein und ein Klick auf sie führt auf die Startseite zurück. Immer!

Sorgen Sie für Fahndungserfolge!

Unverzichtbar ist die Suchfunktion. Deren Eingabefeld erwarten die meisten Nutzer rechts im Header. Mittlerweile gibt es auch Lösungen mit einer mittigen Positionierung,  weil zum Beispiel große Player wie Amazon das so machen. Auf jeden Fall gestalten Sie das Suchfeld nicht zu klein und nennen Sie es "Suchen". Verwenden Sie stattdessen eine andere "kreative" Bezeichnung, zum Beispiel "Finden", so kann das zu Irritationen führen. Die Fahndung nach einem Schlagwort oder Artikel starten die Nutzer üblicherweise mit einem Klick auf "Suchen" oder ein Lupensymbol. Nehmen Sie sich daran ein Beispiel.

Geben Sie Ihren Kunden einen Korb!

In die Nähe des Suchfelds, also rechts in den Header,  gehört unbedingt der Warenkorb. Sein Standort ist für jeden Online-Shop praktisch ein Muss und nicht verhandelbar. Ihn ziert im Idealfall eine kleine, anschauliche Grafik und er zeigt aktuell an, was Ihre Kunden dort hineingelegt haben und was die Auswahl kostet. Und das nicht nur auf der Homepage, sondern auf allen Unterseiten.

Lotsen Sie durch Ihr Angebot!

Nehmen wir an, Sie verkaufen Bekleidung über das Internet. Dann empfiehlt es sich, mit einer Header-Navigation auszugsweise über Ihr Angebot zu informieren und eine grobe Übersicht zu geben. Platzieren Sie Links zu den wichtigsten Produktgruppen, wie "Herren", "Damen", "Kinder" und/oder "Hosen", "Jacken", "Unterwäsche". Bedenken Sie: Es geht hier nicht darum, Ihr ganzes Sortiment vorzustellen. Im Header geben Sie nur knappe Inhaltsangabe für Leute, die es eilig haben und schnell zu einer übergeordneten Kategorie vorstoßen wollen. Mehr als eine Handvoll solcher Links sollte es im Sinne der Übersichtlichkeit nicht sein.

Das gilt auch für die sogenannten Utilities. Das sind Schaltflächen, die nicht direkt zum operativen Geschäft auf Ihrer Homepage gehören. Dazu zählen beispielsweise Rubriken wie:

  • Kontakt, etwa die Nummer der Kunden-Hotline oder eine entsprechende E-Mail-Adresse
  • "Über uns"
  • Registrieren beziehungsweise Login/Anmelden
  • "Ihr Konto"
  • FAQ
  • Links zu sozialen Netzwerken, in denen Sie aktiv sind

Achten Sie darauf, dass die Schaltflächen nicht zu groß sind und so von den zuvor beschriebenen, übergeordneten Kategorien ablenken.

Loben Sie sich selbst!

Im Header können Sie auch Ihre Alleinstellungsmerkmale präsentieren. Damit dürfen Sie gern hausieren gehen, sofern Sie es mengenmäßig nicht übertreiben. Zu diesen Unique Selling Points (USP) zählen unter anderem:

  • Auszeichnungen
  • Zertifikate
  • sehr kurze Lieferzeiten
  • ein besonders großes Angebot
  • fachmännische Beratung
  • 24-Stunden-Service

Weiterführende Links:

  • Wer keine Unternehmenswebseite hat, firmiert praktisch außerhalb der Öffentlichkeit. Kunden suchen Produkte und Dienstleistungen nämlich überwiegend über das Internet. Wir zeigen, wie Sie Ihre Online-Präsenz aufbauen und was Sie damit erreichen können.
  • Egal ob Online-Shop oder Firmenhomepage: Wer im Netz wirtschaftliche Interessen verfolgt, muss sich an die Impressumspflicht halten. Wird diese verletzt, drohen Abmahnungen und saftige Geldstrafen.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber