Image for Mdm Logo

Inbound-Marketing: Online Kunden gewinnen

Content sells: Beim Inbound-Marketing steht nicht mehr die klassische Werbung zur Kundengewinnung im Fokus. Stattdessen wird der erste Kundenkontakt über hochwertigen Content im Web generiert. Lesen Sie hier, wie genau der Inbound-Marketing-Prozess funktioniert.
Inbound-Marketing: Online Kunden gewinnen Beim Inbound-Marketing wird vor allem hochwertiger Content zur Kundengewinnung eingesetzt. (© 2016 Rawpixel.com/Shutterstock)

Was ist Inbound-Marketing?

Tagtäglich prasseln unzählige Werbebotschaften auf die Menschen nieder. Diese regelrechte Werbeflut macht so manche blind für ihre Inhalte und lockt somit auch keine Kunden an. Eine neue Methode zur Kundengewinnung musste her. Diese nennt sich Inbound-Marketing. Dabei geht es darum, Kunden zunächst mit emotionalem Content auf ein Produkt oder die Marke aufmerksam zu machen. Erst im zweiten Schritt kommt die klassische Werbung, auch als Outbound-Marketing bezeichnet, zum Einsatz. Das Inbound-Marketing bedient sich verschiedener, insbesondere Online-Marketing-relevanter Instrumente, um Kunden an Land zu ziehen. Laut "t3n" gehören dazu:

  • Contenterstellung
  • Public Relations (PR)
  • E-Mail-Marketing
  • Social-Media beziehungsweise Word-of-Mouth-Marketing
  • E-Mail-Marketing
  • Suchmaschinenmarketing
  • Customer-Relationship-Management
  • Web-Analyse
  • Landingpage-Optimierung

Erst Content planen, dann Content erstellen

Für optimalen Content bedarf es einer genauen Zielgruppenanalyse. Erst wenn Sie wissen, wen Sie erreichen wollen, können Sie Ihren Content entsprechend gestalten. Stellen Sie sich daher folgende Fragen, bevor Sie mit der Contenterstellung beginnen:

  • Welche Ziele wollen Sie mit dem Content erreichen?
  • Welche Zielgruppe wollen Sie ansprechen?
  • Welcher Content ist für die Zielgruppe von Interesse? Welche Informationen sucht sie?
  • In welcher Phase sprechen Sie Ihre Zielgruppe an?

Phasen des Inbound-Marketings

Das Inbound-Marketing wird in vier Phasen strukturiert. Wenn Sie alle erfolgreich durchlaufen, haben Sie im Idealfall treue Kunden gewonnen. Die vier Phasen sind:

  • Begeistern
  • Interagieren
  • Abschließen
  • Binden

Phase 1: Begeistern

In der ersten Phase geht es darum, für die jeweils auserkorene Zielgruppe – natürlich können Sie auch mehrere Gruppen auswählen – den passenden Content zu gestalten. Der Inhalt sollte möglichst die Emotionen des Lesers ansprechen und/oder hilfreich sein. SEO spielt bei der Contenterstellung eine entscheidende Rolle. Nur suchmaschinenoptimierte Texte werden von Google oder anderen Suchmaschinen als relevant eingestuft und erzielen in der Regel auch einen guten Traffic. Tipps zur Suchmaschinenoptimierung, lesen Sie in unserem Beitrag "SEO für CEOs: So werden Sie gefunden". Weiterhin sollte der Content über soziale Netzwerke einfach teilbar sein. Das sogenannte Seeding, also die Streuung der Inhalte, funktioniert auf zweierlei Arten:

  • Passives Seeding. Hierbei veröffentlichen Sie Ihren Content beispielsweise über den eigenen Blog. Das Bereitstellen von Social-Media-Buttons ermöglicht es dem Leser, den Content mit anderen zu teilen und so weitere Kunden darauf aufmerksam zu machen. Beim passiven Seeding ist allein auf die Attraktivität der Texte entscheidend. Kommen diese gut an, werden sie quasi durch Mund-zu-Mund-Propaganda weiter geteilt.
  • Aktives Seeding: Hier geschieht die Contentstreuung mithilfe der PR. Wenn nötig wird der Content außerdem über bezahlte Bewerbung auf unternehmensfremden Plattformen platziert, wie "t3n" informiert.

Phase 2: Interagieren

Haben Sie Kunden mit Ihrem Content aufmerksam gemacht, geht es in die nächste Phase, die Interaktion. Stellen Sie einen direkten oder indirekten Dialog her. Nur so können Sie Besucher in einen Lead verwandeln. Um an die Kontaktdaten ihrer Leserschaft zu kommen, müssen Sie ihnen etwas bieten. Füttern Sie sie beispielsweise mit weiteren wertvollen und interessanten Informationen, die Sie zum Beispiel als E-Book, Newsletter oder anders bereitstellen. Alles was Sie dafür benötigen ist die E-Mail-Adresse des jeweiligen Interessierten.

Phase 3: Abschließen

Der halbe Weg liegt hinter Ihnen: Sie haben Kundenkontakte gesammelt, jetzt fehlt nur noch eines: der Abschluss. In dieser Phase sollten Sie bereits auf einen begeisterten sowie gegenüber Ihrem Produkt oder Ihrer Marke positiv gestimmten potenziellen Kunden treffen. Da er Interesse an Ihrem Angebot hegt, ist er auch offener für Werbung. Gehen Sie in dieser Phase des Inbound-Marketings direkt auf den Interessierten zu – das kann beispielsweise über den Vertrieb oder aber über Telefon- oder E-Mail-Beratungen erfolgen.

Phase 4: Binden

Nach der Kundengewinnung ist vor der Kundenbindung. Ein erfolgreiches Geschäft lebt schließlich von wiederkehrender Kundschaft. Dafür müssen Sie das Vertrauen Ihrer Zielgruppe gewinnen. Das gelingt beispielsweise mit einem guten Service, aber auch durch das stetige Neuentfachen der Begeisterung mittels Ihres Contents. Der Vorteil: Zufriedene Kunden ziehen im besten Fall weitere Interessenten an.

Weiterführende Links:

  • Weitere ausführliche Informationen über das Inbound-Marketing lesen Sie auf der Webseite des Online-Marketing-Spezialisiten "Aufgesang Inbound Marketing".
  • Angebot schreiben: So überzeugen Sie Kunden.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber
alle ratgeber
Neues zu Content Marketing
alle ratgeber Alle Beiträge

Inbound-Marketing: Online Kunden gewinnen

Content sells: Beim Inbound-Marketing steht nicht mehr die klassische Werbung zur Kundengewinnung im Fokus. Stattdessen wird der erste Kundenkontakt über hochwertigen Content im Web generiert. Lesen Sie hier, wie genau der Inbound-Marketing-Prozess funktioniert.
Inbound-Marketing: Online Kunden gewinnen Beim Inbound-Marketing wird vor allem hochwertiger Content zur Kundengewinnung eingesetzt. (© 2016 Rawpixel.com/Shutterstock)

Was ist Inbound-Marketing?

Tagtäglich prasseln unzählige Werbebotschaften auf die Menschen nieder. Diese regelrechte Werbeflut macht so manche blind für ihre Inhalte und lockt somit auch keine Kunden an. Eine neue Methode zur Kundengewinnung musste her. Diese nennt sich Inbound-Marketing. Dabei geht es darum, Kunden zunächst mit emotionalem Content auf ein Produkt oder die Marke aufmerksam zu machen. Erst im zweiten Schritt kommt die klassische Werbung, auch als Outbound-Marketing bezeichnet, zum Einsatz. Das Inbound-Marketing bedient sich verschiedener, insbesondere Online-Marketing-relevanter Instrumente, um Kunden an Land zu ziehen. Laut "t3n" gehören dazu:

  • Contenterstellung
  • Public Relations (PR)
  • E-Mail-Marketing
  • Social-Media beziehungsweise Word-of-Mouth-Marketing
  • E-Mail-Marketing
  • Suchmaschinenmarketing
  • Customer-Relationship-Management
  • Web-Analyse
  • Landingpage-Optimierung

Erst Content planen, dann Content erstellen

Für optimalen Content bedarf es einer genauen Zielgruppenanalyse. Erst wenn Sie wissen, wen Sie erreichen wollen, können Sie Ihren Content entsprechend gestalten. Stellen Sie sich daher folgende Fragen, bevor Sie mit der Contenterstellung beginnen:

  • Welche Ziele wollen Sie mit dem Content erreichen?
  • Welche Zielgruppe wollen Sie ansprechen?
  • Welcher Content ist für die Zielgruppe von Interesse? Welche Informationen sucht sie?
  • In welcher Phase sprechen Sie Ihre Zielgruppe an?

Phasen des Inbound-Marketings

Das Inbound-Marketing wird in vier Phasen strukturiert. Wenn Sie alle erfolgreich durchlaufen, haben Sie im Idealfall treue Kunden gewonnen. Die vier Phasen sind:

  • Begeistern
  • Interagieren
  • Abschließen
  • Binden

Phase 1: Begeistern

In der ersten Phase geht es darum, für die jeweils auserkorene Zielgruppe – natürlich können Sie auch mehrere Gruppen auswählen – den passenden Content zu gestalten. Der Inhalt sollte möglichst die Emotionen des Lesers ansprechen und/oder hilfreich sein. SEO spielt bei der Contenterstellung eine entscheidende Rolle. Nur suchmaschinenoptimierte Texte werden von Google oder anderen Suchmaschinen als relevant eingestuft und erzielen in der Regel auch einen guten Traffic. Tipps zur Suchmaschinenoptimierung, lesen Sie in unserem Beitrag "SEO für CEOs: So werden Sie gefunden". Weiterhin sollte der Content über soziale Netzwerke einfach teilbar sein. Das sogenannte Seeding, also die Streuung der Inhalte, funktioniert auf zweierlei Arten:

  • Passives Seeding. Hierbei veröffentlichen Sie Ihren Content beispielsweise über den eigenen Blog. Das Bereitstellen von Social-Media-Buttons ermöglicht es dem Leser, den Content mit anderen zu teilen und so weitere Kunden darauf aufmerksam zu machen. Beim passiven Seeding ist allein auf die Attraktivität der Texte entscheidend. Kommen diese gut an, werden sie quasi durch Mund-zu-Mund-Propaganda weiter geteilt.
  • Aktives Seeding: Hier geschieht die Contentstreuung mithilfe der PR. Wenn nötig wird der Content außerdem über bezahlte Bewerbung auf unternehmensfremden Plattformen platziert, wie "t3n" informiert.

Phase 2: Interagieren

Haben Sie Kunden mit Ihrem Content aufmerksam gemacht, geht es in die nächste Phase, die Interaktion. Stellen Sie einen direkten oder indirekten Dialog her. Nur so können Sie Besucher in einen Lead verwandeln. Um an die Kontaktdaten ihrer Leserschaft zu kommen, müssen Sie ihnen etwas bieten. Füttern Sie sie beispielsweise mit weiteren wertvollen und interessanten Informationen, die Sie zum Beispiel als E-Book, Newsletter oder anders bereitstellen. Alles was Sie dafür benötigen ist die E-Mail-Adresse des jeweiligen Interessierten.

Phase 3: Abschließen

Der halbe Weg liegt hinter Ihnen: Sie haben Kundenkontakte gesammelt, jetzt fehlt nur noch eines: der Abschluss. In dieser Phase sollten Sie bereits auf einen begeisterten sowie gegenüber Ihrem Produkt oder Ihrer Marke positiv gestimmten potenziellen Kunden treffen. Da er Interesse an Ihrem Angebot hegt, ist er auch offener für Werbung. Gehen Sie in dieser Phase des Inbound-Marketings direkt auf den Interessierten zu – das kann beispielsweise über den Vertrieb oder aber über Telefon- oder E-Mail-Beratungen erfolgen.

Phase 4: Binden

Nach der Kundengewinnung ist vor der Kundenbindung. Ein erfolgreiches Geschäft lebt schließlich von wiederkehrender Kundschaft. Dafür müssen Sie das Vertrauen Ihrer Zielgruppe gewinnen. Das gelingt beispielsweise mit einem guten Service, aber auch durch das stetige Neuentfachen der Begeisterung mittels Ihres Contents. Der Vorteil: Zufriedene Kunden ziehen im besten Fall weitere Interessenten an.

Weiterführende Links:

  • Weitere ausführliche Informationen über das Inbound-Marketing lesen Sie auf der Webseite des Online-Marketing-Spezialisiten "Aufgesang Inbound Marketing".
  • Angebot schreiben: So überzeugen Sie Kunden.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber