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Social Media Guidelines: Brauchen Sie welche?

Fast alle Unternehmen sind in den sozialen Medien präsent – ihre Mitarbeiter ebenfalls. Die Nutzung birgt aber auch Risiken. Social Media Guidelines legen fest, wie die Angestellten sich in den sozialen Netzwerken verhalten sollen. So verhindern Sie, dass unbedachte Äußerungen auf Ihr Unternehmen zurückfallen oder Interna nach außen dringen.
Social Media Guidelines: Brauchen Sie welche? Mit Social Media Guidelines verbessern Sie die Außenwirkung Ihres Unternehmens in den sozialen Netzwerken. (© 2016 quka/Shutterstock)

Social Media als Risiko

Ohne Social Media Guidelines kann es in Unternehmen schnell zu unvorhergesehenen und ungewollten Zwischenfällen kommen. Falls mehrere offizielle Kanäle existieren, sorgt eine inkonsistente Unternehmenskommunikation für Verwirrung und die privaten Profile der Mitarbeiter stellen ebenfalls ein Risiko dar.

  • Einerseits können Interna nach außen dringen oder die Firma erscheint in einem schlechten Licht, wenn ein Mitarbeiter sich auf seinem privaten Profil über den Arbeitgeber beschwert.
  • Andererseits können die Aussagen von Mitarbeitern in den sozialen Netzwerken auch als offizielle Statements missverstanden werden. So entsteht aus einem kleinen Fehltritt möglicherweise ein Shitstorm.

Was die Richtlinien leisten können

Social Media Guidelines sind hilfreich für alle Beteiligten und stellen eine Orientierung für die Mitarbeiter dar. Die Außenwirkung der Firma in den sozialen Netzwerken kann sich dadurch deutlich verbessern. Gerade bei größeren Unternehmen wird sie dadurch einheitlicher. Auch für neue Mitarbeiter sind die Richtlinien wichtig und erleichtern den Start in der Firma. Wenn die Angestellten wissen, wie sie online auftreten sollen, werden sie im besten Fall zu Markenbotschaftern und stärken das positive Image des Unternehmens. Insgesamt sinkt das Risiko, dass unbedachte Äußerungen negative Konsequenzen nach sich ziehen.

So führen Sie die Guidelines ein

Wenn Sie sich dafür entscheiden, in Ihrem Unternehmen Social Media Guidelines einzuführen, sollten Sie diese Einführung aktiv gestalten. Informieren Sie alle Mitarbeiter, lassen Sie die Richtlinien der gesamten Belegschaft zukommen und sorgen Sie auch dafür, dass zukünftige Mitarbeiter sie immer erhalten, zum Beispiel über die Personalabteilung. Erklären Sie die Richtlinien in kleinen internen Fortbildungen und zeigen Sie sich offen für Rückfragen. Machen Sie dabei deutlich, dass Sie Ihre Untergebenen damit nicht einschränken wollen, sondern dass es sich um eine Hilfestellung handelt, die den Alltag erleichtert und von der die gesamte Firma profitiert. Bei der Formulierung der Social Media Guidelines sollten Sie sich Unterstützung von Experten holen. Das können sowohl Anwälte als auch die Personen sein, die in Ihrem Unternehmen schwerpunktmäßig mit sozialen Medien arbeiten und Wissen aus der Praxis mitbringen.

Social Media Guidelines: Diese Punkte sind wichtig

Grundsätzlich sollten Sie die Social Media Guidelines so formulieren, dass jeder im Unternehmen sie verstehen kann. Sprechen Sie also auch Mitarbeiter an, die sich nicht selbstverständlich in sozialen Netzwerken bewegen, indem Sie zum Beispiel Fachbegriffe erklären. Gestalten Sie die Richtlinien möglichst kompakt, damit sie auch tatsächlich gelesen werden. Nennen Sie außerdem einen Ansprechpartner, an den sich die Kollegen mit Fragen wenden können. Beim Inhalt sollten Sie unter anderem an diese Punkte denken und Ihre Mitarbeiter bitten ...

  • stets höflich, sachlich und freundlich in den sozialen Netzwerken zu kommunizieren.
  • die eigene Meinung als solche zu kennzeichnen, damit der Kollege nicht als Sprecher des Unternehmens wahrgenommen wird.
  • keine Behauptungen aufzustellen, die sich nicht belegen lassen.
  • sich als Mitarbeiter des Unternehmens erkennen zu geben.
  • keine Zusagen im Namen des Unternehmens zu geben.
  • keine firmeninternen Daten oder Themen in sozialen Netzwerken zu diskutieren – auch nicht in geschlossenen Gruppen oder privaten Chats.

Weiterführende Links:

  • Diese 5 Fehler sollten Sie beim Social Media Marketing vermeiden.
  • Die eigenen Mitarbeiter können das Bild der Firma positiv beeinflussen. Noch wirksamer ist es, wenn Sie mit Influencern kooperieren.
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Social Media Guidelines: Brauchen Sie welche? Mit Social Media Guidelines verbessern Sie die Außenwirkung Ihres Unternehmens in den sozialen Netzwerken. (© 2016 quka/Shutterstock)

Social Media als Risiko

Ohne Social Media Guidelines kann es in Unternehmen schnell zu unvorhergesehenen und ungewollten Zwischenfällen kommen. Falls mehrere offizielle Kanäle existieren, sorgt eine inkonsistente Unternehmenskommunikation für Verwirrung und die privaten Profile der Mitarbeiter stellen ebenfalls ein Risiko dar.

  • Einerseits können Interna nach außen dringen oder die Firma erscheint in einem schlechten Licht, wenn ein Mitarbeiter sich auf seinem privaten Profil über den Arbeitgeber beschwert.
  • Andererseits können die Aussagen von Mitarbeitern in den sozialen Netzwerken auch als offizielle Statements missverstanden werden. So entsteht aus einem kleinen Fehltritt möglicherweise ein Shitstorm.

Was die Richtlinien leisten können

Social Media Guidelines sind hilfreich für alle Beteiligten und stellen eine Orientierung für die Mitarbeiter dar. Die Außenwirkung der Firma in den sozialen Netzwerken kann sich dadurch deutlich verbessern. Gerade bei größeren Unternehmen wird sie dadurch einheitlicher. Auch für neue Mitarbeiter sind die Richtlinien wichtig und erleichtern den Start in der Firma. Wenn die Angestellten wissen, wie sie online auftreten sollen, werden sie im besten Fall zu Markenbotschaftern und stärken das positive Image des Unternehmens. Insgesamt sinkt das Risiko, dass unbedachte Äußerungen negative Konsequenzen nach sich ziehen.

So führen Sie die Guidelines ein

Wenn Sie sich dafür entscheiden, in Ihrem Unternehmen Social Media Guidelines einzuführen, sollten Sie diese Einführung aktiv gestalten. Informieren Sie alle Mitarbeiter, lassen Sie die Richtlinien der gesamten Belegschaft zukommen und sorgen Sie auch dafür, dass zukünftige Mitarbeiter sie immer erhalten, zum Beispiel über die Personalabteilung. Erklären Sie die Richtlinien in kleinen internen Fortbildungen und zeigen Sie sich offen für Rückfragen. Machen Sie dabei deutlich, dass Sie Ihre Untergebenen damit nicht einschränken wollen, sondern dass es sich um eine Hilfestellung handelt, die den Alltag erleichtert und von der die gesamte Firma profitiert. Bei der Formulierung der Social Media Guidelines sollten Sie sich Unterstützung von Experten holen. Das können sowohl Anwälte als auch die Personen sein, die in Ihrem Unternehmen schwerpunktmäßig mit sozialen Medien arbeiten und Wissen aus der Praxis mitbringen.

Social Media Guidelines: Diese Punkte sind wichtig

Grundsätzlich sollten Sie die Social Media Guidelines so formulieren, dass jeder im Unternehmen sie verstehen kann. Sprechen Sie also auch Mitarbeiter an, die sich nicht selbstverständlich in sozialen Netzwerken bewegen, indem Sie zum Beispiel Fachbegriffe erklären. Gestalten Sie die Richtlinien möglichst kompakt, damit sie auch tatsächlich gelesen werden. Nennen Sie außerdem einen Ansprechpartner, an den sich die Kollegen mit Fragen wenden können. Beim Inhalt sollten Sie unter anderem an diese Punkte denken und Ihre Mitarbeiter bitten ...

  • stets höflich, sachlich und freundlich in den sozialen Netzwerken zu kommunizieren.
  • die eigene Meinung als solche zu kennzeichnen, damit der Kollege nicht als Sprecher des Unternehmens wahrgenommen wird.
  • keine Behauptungen aufzustellen, die sich nicht belegen lassen.
  • sich als Mitarbeiter des Unternehmens erkennen zu geben.
  • keine Zusagen im Namen des Unternehmens zu geben.
  • keine firmeninternen Daten oder Themen in sozialen Netzwerken zu diskutieren – auch nicht in geschlossenen Gruppen oder privaten Chats.

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