Image for Mdm Logo

Storytelling im Marketing: Mit Ihrer Geschichte begeistern

Die eigene Firmengeschichte bietet großes Potenzial: Wenn Sie Storytelling für Ihr Marketing einsetzen, können Sie ganz authentisch und sympathisch Ihre Kunden ansprechen. Und keine Sorge: Jede Geschichte kann interessant und unterhaltsam erzählt werden.
Storytelling im Marketing: Mit Ihrer Geschichte begeistern Ihre eigene Firmengeschichte lässt sich wunderbar zum Storytelling im Marketing einsetzen. (© 2016 Gustavo Frazao/Shutterstock)

Vorteile beim Storytelling im Marketing

Jede Firma hat eine Geschichte. Egal ob abenteuerliche Gründungsjahre in der Garage, eine innovative, aber zunächst aussichtslose Produktidee oder ein traditionsreicher Familienbetrieb – indem Sie Ihre eigene Firmengeschichte im Marketing einsetzen, geben Sie Ihrem Unternehmen ein Gesicht. Aktuelle und potenzielle Kunden behalten Ihre Firma so besser im Gedächtnis. Ihre Geschichte ist Ihr Alleinstellungsmerkmal: Damit können Sie sich von anderen Unternehmen abgrenzen und sie kann auch nicht kopiert werden. Sie wirken damit authentisch und sympathisch und erlangen so das Vertrauen der Kunden. Deshalb eignet sich Storytelling im Marketing auch hervorragend zur Kundenbindung. Sie können Ihre Geschichte vielseitig einsetzen und sie zum Beispiel ganz klassisch in einem Text auf Ihrer Internetseite erzählen, aber auch in einem regelmäßigen Blog aufgreifen oder in Videos vermitteln.

Die eigene Firmengeschichte finden

Auch wenn Ihre eigene Geschichte Ihnen vielleicht zunächst nicht besonders spannend erscheint, können Sie sicher viel daraus machen, wenn Sie damit Storytelling im Marketing betreiben wollen. Schreiben Sie die Geschichte zunächst so auf, wie Sie sie zum Beispiel einem neuen Mitarbeiter erzählen würden. Markieren Sie dann besonders interessante Punkte, beispielsweise Ihre Motivation zur Gründung, besondere Schwierigkeiten und Herausforderungen oder zentrale Entscheidungen. Sie können auch Meilensteine definieren, zum Beispiel die ersten Mitarbeiter, das erste profitable Jahr oder den ersten Umzug in größere Räumlichkeiten. Schildern Sie Ihre Gefühle und Gedanken zu solchen wichtigen Ereignissen. Vielleicht finden Sie auch einen zentralen Begriff, der Ihre Firmengeschichte widerspiegelt und der Ihnen als Leitfaden dienen kann, zum Beispiel Freiheit, Spaß oder Mobilität.

Die Geschichte spannend erzählen

Nach dieser wichtigen Vorarbeit können Sie damit beginnen, Ihre Firmengeschichte aufzuschreiben. Dabei sind ganz verschiedene Darstellungsweisen für das Storytelling im Marketing möglich – allerdings sollten Sie von der klassischen Chronik Abstand nehmen. Interessanter wird es zum Beispiel mit diesen Methoden:

  • Spannungsbogen: Erzählen Sie eine relativ klassische Geschichte, achten Sie aber darauf, Spannung zu erzeugen. Stellen Sie besondere Momente heraus, die Wendepunkte in Ihrer Firmengeschichte darstellen, betonen Sie aufgetretene Probleme und deren Lösungen und bringen Sie alles zu einem guten Ende: der aktuellen Situation und einem positiven Blick in die Zukunft.
  • Interview: Diese Form ist geeignet, wenn Sie sich nicht in den Vordergrund spielen wollen, denn schließlich antworten Sie hier nur auf Fragen. Sie können das Interview zum Beispiel von einem langjährigen Mitarbeiter führen lassen, der die Firma gut kennt und weiß, welche Fragen besonders interessant sind.
  • Gespräch: Gerade wenn Sie die Firma nicht alleine, sondern in einem Team gegründet haben, können Sie die Firmengeschichte sehr gut in einem Gespräch erzählen. Erinnern Sie sich gemeinsam mit Ihren Mitstreitern der ersten Stunde an die ersten Planungsgespräche, Erfolge und Rückschläge und ziehen Sie zusammen Bilanz.

Fehler vermeiden

Auch wenn Ihre Firmengeschichte viel Potenzial hat, sollten Sie beim Storytelling folgende Dinge lieber sein lassen:

  • mit Details und Daten langweilen: Kein Kunde interessiert sind für jedes Datum und alle Einzelheiten Ihrer Geschichte. Ziehen Sie die Erzählung also nicht unnötig in die Länge, sondern konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und auf Punkte, die einen besonderen Informations- oder Unterhaltungswert haben. Sie müssen an dieser Stelle nicht Ihre gesamte Firmenchronik abbilden.
  • Selbstbeweihräucherung betreiben: Sie wollen Ihre potenziellen Kunden begeistern, das ist klar. Doch weniger ist in diesem Fall mehr: Die Hauptsache ist, dass Sie authentisch und sympathisch wirken. Übertriebenes Eigenlob wirkt da kontraproduktiv.
  • Unwahrheiten erzählen: Natürlich müssen Sie nicht jedes Detail preisgeben, aber es versteht sich eigentlich von selbst, dass Sie Ihre Firmengeschichte nicht frei erfinden. Damit wirken Sie besonders unglaubwürdig, wenn die Wahrheit ans Licht kommt.
  • zu verspielt oder anbiedernd schreiben: Auch wenn Sie eine unterhaltsame Geschichte erzählen wollen – übertreiben Sie es nicht mit eingestreuten Gags oder ungewöhnlichen Erzählweisen. Ihre Darstellung sollte immer zu Ihrem Unternehmen passen. Bleiben Sie authentisch und versuchen Sie nicht, sich bei den Lesern anzubiedern.

Weiterführende Links:

Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber
alle ratgeber
Neues zu Content Marketing
alle ratgeber Alle Beiträge

Storytelling im Marketing: Mit Ihrer Geschichte begeistern

Die eigene Firmengeschichte bietet großes Potenzial: Wenn Sie Storytelling für Ihr Marketing einsetzen, können Sie ganz authentisch und sympathisch Ihre Kunden ansprechen. Und keine Sorge: Jede Geschichte kann interessant und unterhaltsam erzählt werden.
Storytelling im Marketing: Mit Ihrer Geschichte begeistern Ihre eigene Firmengeschichte lässt sich wunderbar zum Storytelling im Marketing einsetzen. (© 2016 Gustavo Frazao/Shutterstock)

Vorteile beim Storytelling im Marketing

Jede Firma hat eine Geschichte. Egal ob abenteuerliche Gründungsjahre in der Garage, eine innovative, aber zunächst aussichtslose Produktidee oder ein traditionsreicher Familienbetrieb – indem Sie Ihre eigene Firmengeschichte im Marketing einsetzen, geben Sie Ihrem Unternehmen ein Gesicht. Aktuelle und potenzielle Kunden behalten Ihre Firma so besser im Gedächtnis. Ihre Geschichte ist Ihr Alleinstellungsmerkmal: Damit können Sie sich von anderen Unternehmen abgrenzen und sie kann auch nicht kopiert werden. Sie wirken damit authentisch und sympathisch und erlangen so das Vertrauen der Kunden. Deshalb eignet sich Storytelling im Marketing auch hervorragend zur Kundenbindung. Sie können Ihre Geschichte vielseitig einsetzen und sie zum Beispiel ganz klassisch in einem Text auf Ihrer Internetseite erzählen, aber auch in einem regelmäßigen Blog aufgreifen oder in Videos vermitteln.

Die eigene Firmengeschichte finden

Auch wenn Ihre eigene Geschichte Ihnen vielleicht zunächst nicht besonders spannend erscheint, können Sie sicher viel daraus machen, wenn Sie damit Storytelling im Marketing betreiben wollen. Schreiben Sie die Geschichte zunächst so auf, wie Sie sie zum Beispiel einem neuen Mitarbeiter erzählen würden. Markieren Sie dann besonders interessante Punkte, beispielsweise Ihre Motivation zur Gründung, besondere Schwierigkeiten und Herausforderungen oder zentrale Entscheidungen. Sie können auch Meilensteine definieren, zum Beispiel die ersten Mitarbeiter, das erste profitable Jahr oder den ersten Umzug in größere Räumlichkeiten. Schildern Sie Ihre Gefühle und Gedanken zu solchen wichtigen Ereignissen. Vielleicht finden Sie auch einen zentralen Begriff, der Ihre Firmengeschichte widerspiegelt und der Ihnen als Leitfaden dienen kann, zum Beispiel Freiheit, Spaß oder Mobilität.

Die Geschichte spannend erzählen

Nach dieser wichtigen Vorarbeit können Sie damit beginnen, Ihre Firmengeschichte aufzuschreiben. Dabei sind ganz verschiedene Darstellungsweisen für das Storytelling im Marketing möglich – allerdings sollten Sie von der klassischen Chronik Abstand nehmen. Interessanter wird es zum Beispiel mit diesen Methoden:

  • Spannungsbogen: Erzählen Sie eine relativ klassische Geschichte, achten Sie aber darauf, Spannung zu erzeugen. Stellen Sie besondere Momente heraus, die Wendepunkte in Ihrer Firmengeschichte darstellen, betonen Sie aufgetretene Probleme und deren Lösungen und bringen Sie alles zu einem guten Ende: der aktuellen Situation und einem positiven Blick in die Zukunft.
  • Interview: Diese Form ist geeignet, wenn Sie sich nicht in den Vordergrund spielen wollen, denn schließlich antworten Sie hier nur auf Fragen. Sie können das Interview zum Beispiel von einem langjährigen Mitarbeiter führen lassen, der die Firma gut kennt und weiß, welche Fragen besonders interessant sind.
  • Gespräch: Gerade wenn Sie die Firma nicht alleine, sondern in einem Team gegründet haben, können Sie die Firmengeschichte sehr gut in einem Gespräch erzählen. Erinnern Sie sich gemeinsam mit Ihren Mitstreitern der ersten Stunde an die ersten Planungsgespräche, Erfolge und Rückschläge und ziehen Sie zusammen Bilanz.

Fehler vermeiden

Auch wenn Ihre Firmengeschichte viel Potenzial hat, sollten Sie beim Storytelling folgende Dinge lieber sein lassen:

  • mit Details und Daten langweilen: Kein Kunde interessiert sind für jedes Datum und alle Einzelheiten Ihrer Geschichte. Ziehen Sie die Erzählung also nicht unnötig in die Länge, sondern konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und auf Punkte, die einen besonderen Informations- oder Unterhaltungswert haben. Sie müssen an dieser Stelle nicht Ihre gesamte Firmenchronik abbilden.
  • Selbstbeweihräucherung betreiben: Sie wollen Ihre potenziellen Kunden begeistern, das ist klar. Doch weniger ist in diesem Fall mehr: Die Hauptsache ist, dass Sie authentisch und sympathisch wirken. Übertriebenes Eigenlob wirkt da kontraproduktiv.
  • Unwahrheiten erzählen: Natürlich müssen Sie nicht jedes Detail preisgeben, aber es versteht sich eigentlich von selbst, dass Sie Ihre Firmengeschichte nicht frei erfinden. Damit wirken Sie besonders unglaubwürdig, wenn die Wahrheit ans Licht kommt.
  • zu verspielt oder anbiedernd schreiben: Auch wenn Sie eine unterhaltsame Geschichte erzählen wollen – übertreiben Sie es nicht mit eingestreuten Gags oder ungewöhnlichen Erzählweisen. Ihre Darstellung sollte immer zu Ihrem Unternehmen passen. Bleiben Sie authentisch und versuchen Sie nicht, sich bei den Lesern anzubiedern.

Weiterführende Links:

Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber