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Usability: So wird Ihre Website benutzerfreundlich

Usability, oder eben Benutzerfreundlichkeit, im Web klingt nach einer banalen Tugend. Denn schließlich ist nichts einfacher, als ein übersichtliches Interface zu gestalten, oder? In Wirklichkeit ist der Weg zu einem guten Design oftmals steinig – er lohnt sich aber immer.
Usability: So wird Ihre Website benutzerfreundlich Ist es schwer oder einfach, die Usability für Internetseiten zu optimieren? Wir erklären die wichtigsten Grundlagen. (© 2016 ESB Professional/Shutterstock)

Usability: Das haben Sie davon

Wie gut die Nutzbarkeit – also die Usability – einer Seite im Netz ist, erkennen User in wenigen Sekunden. Stellen Sie sich vor, die gewünschte Domain öffnet sich nicht schnell genug, die Schrift ist schlecht zu lesen oder Links führen ins Nirgendwo. Das ist überaus nervig und verprellt Besucher ziemlich schnell.

Benutzerfreundlichkeit ist aber natürlich nicht bloß ein Bauchgefühl, dahinter stecken handfeste Designregeln – die Sie nutzen können. Was Sie von einer Optimierung haben? Ganz einfach:

  • Sie verbreiten und pflegen einen positiven Ruf Ihrer Marke beziehungsweise Ihres Unternehmens.
  • Sie schaffen Vertrauen, indem Sie gebrauchstaugliche Inhalte zur Verfügung stellen.
  • Und im Endeffekt können Sie mit einer exzellent gestalteten Webseite sogar Ihren Umsatz steigern.

Tuning für den User: Benutzerfreundlichkeit für Menschen

Dabei sind die Grundlagen für einfache Bedienbarkeit tatsächlich sehr naheliegend: Die Webseite ist für Menschen gebaut. Das heißt, Sie entwerfen Ihre Seite nicht für Suchmaschinen, Inhalte und Struktur sind für die User gedacht.

Deshalb sollten Texte, wie oben bereits angedeutet, immer gut lesbar sein. Was bedeutet das?

  • Zum einen muss das Schriftdesign stimmen. Achten Sie auf Schriftgröße und -farbe, den Buchstabenabstand sowie die Kontraste.
  • Liegt der Text über einem Hintergrundbild, muss er erkennbar bleiben.
  • Und natürlich muss die Qualität des Contents stimmen.

Was noch? Benutzer brauchen ausreichend Erklärungen und Hilfestellungen:

  • Alle Texte in den Menüs müssen klar, deutlich und erklärend geschrieben sein. Vermeiden Sie Doppeldeutigkeiten und Unklarheiten.
  • Jede Unterseite muss erreichbar sein – so muss etwa das Menü immer sichtbar bleiben und Anwender dürfen sich nicht verlaufen.
  • Auf Fehlerseiten muss veranschaulicht werden, warum der User in einer Sackgasse gelandet ist und wie er wieder daraus entkommt. Zum Beispiel indem Links auf die Starseite zur Verfügung stehen.

Designtuning: Schaffen Sie Wiedererkennungswerte

Einheitlichkeit und Klarheit spielen eine große Rolle bei der Usability. Nutzen Sie daher ein Corporate Design (CD) für Ihr Aushängeschild im Netz:

  • Logo und Firmenname sollten gut sichtbar platziert werden.
  • Nutzen Sie eine einheitliche Bildsprache, vor allem, wenn Sie mit Stockfotos arbeiten.
  • Ihre Farbgebung sollte aus einem Guss sein.
  • Ihre Seite sollte zudem einer klaren Linie folgen. Richten Sie die einzelnen Elemente aneinander beziehungsweise an einem Raster aus. Das wirkt aufgeräumt, serös und kompetent.

Technisches Feintuning: Grundlegendes zur Usability

Auf technischer Seite gibt es ebenfalls etwas zu beachten. Was Sie außerdem auf jeden Fall brauchen:

  • Responsives Design: Die Internetpräsenz muss auf Mobilgeräten funktionieren – das ist längst keine Kür mehr, sondern absolute Notwendigkeit.
  • Gute Performance: Lange Ladezeiten sorgen für Frustration, lassen Sie daher unnötige 'Spielereien' weg. Flash ist seit Langem mehr als out und auch Animationen mit Javascript sollten Sie vermeiden. Halten Sie sich an das Mantra: Auch Surfer mit langsamer Hardware müssen die Inhalte noch flüssig laden können.

Damit das alles reibungslos läuft, testen Sie, was das Zeug hält.

Testlauf: Prüfen Sie Ihre Seite(n) regelmäßig

Denn alle Designregeln und die technischen Voraussetzungen müssen schließlich auch funktionieren. Planen Sie daher beim Bau einer Webseite immer auch einen Testlauf ein, bei dem alles auf den Prüfstand kommt. Dazu gibt es eine handliche Checkliste:

  • Gehen die Verlinkungen? Prüfen Sie auch verlinkte Bilder und externe Links.
  • Sind alle Inhalte zu finden? Versetzen Sie sich in Otto-Normal-Surfer und versuchen Sie ganz gezielt bestimmte Dinge auf Ihrer Seite zu finden, wie Produkte, Öffnungszeiten, Anfahrtspläne etc.
  • Funktioniert das responsive Design? Besuchen Sie die Website auf dem Smartphone oder dem Tablet.
  • Wie schnell lädt die Seite? Tools wie Google Pagespeed und Pingdom messen die oben angesprochene Performance.

Fazit: Usability ein wichtiger Faktor für den Erfolg Ihrer Seite. Prüfen Sie Ihre Internetpräsenz also regelmäßig auf Herz und Nieren.

Weiterführende Links:

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Usability: So wird Ihre Website benutzerfreundlich Ist es schwer oder einfach, die Usability für Internetseiten zu optimieren? Wir erklären die wichtigsten Grundlagen. (© 2016 ESB Professional/Shutterstock)

Usability: Das haben Sie davon

Wie gut die Nutzbarkeit – also die Usability – einer Seite im Netz ist, erkennen User in wenigen Sekunden. Stellen Sie sich vor, die gewünschte Domain öffnet sich nicht schnell genug, die Schrift ist schlecht zu lesen oder Links führen ins Nirgendwo. Das ist überaus nervig und verprellt Besucher ziemlich schnell.

Benutzerfreundlichkeit ist aber natürlich nicht bloß ein Bauchgefühl, dahinter stecken handfeste Designregeln – die Sie nutzen können. Was Sie von einer Optimierung haben? Ganz einfach:

  • Sie verbreiten und pflegen einen positiven Ruf Ihrer Marke beziehungsweise Ihres Unternehmens.
  • Sie schaffen Vertrauen, indem Sie gebrauchstaugliche Inhalte zur Verfügung stellen.
  • Und im Endeffekt können Sie mit einer exzellent gestalteten Webseite sogar Ihren Umsatz steigern.

Tuning für den User: Benutzerfreundlichkeit für Menschen

Dabei sind die Grundlagen für einfache Bedienbarkeit tatsächlich sehr naheliegend: Die Webseite ist für Menschen gebaut. Das heißt, Sie entwerfen Ihre Seite nicht für Suchmaschinen, Inhalte und Struktur sind für die User gedacht.

Deshalb sollten Texte, wie oben bereits angedeutet, immer gut lesbar sein. Was bedeutet das?

  • Zum einen muss das Schriftdesign stimmen. Achten Sie auf Schriftgröße und -farbe, den Buchstabenabstand sowie die Kontraste.
  • Liegt der Text über einem Hintergrundbild, muss er erkennbar bleiben.
  • Und natürlich muss die Qualität des Contents stimmen.

Was noch? Benutzer brauchen ausreichend Erklärungen und Hilfestellungen:

  • Alle Texte in den Menüs müssen klar, deutlich und erklärend geschrieben sein. Vermeiden Sie Doppeldeutigkeiten und Unklarheiten.
  • Jede Unterseite muss erreichbar sein – so muss etwa das Menü immer sichtbar bleiben und Anwender dürfen sich nicht verlaufen.
  • Auf Fehlerseiten muss veranschaulicht werden, warum der User in einer Sackgasse gelandet ist und wie er wieder daraus entkommt. Zum Beispiel indem Links auf die Starseite zur Verfügung stehen.

Designtuning: Schaffen Sie Wiedererkennungswerte

Einheitlichkeit und Klarheit spielen eine große Rolle bei der Usability. Nutzen Sie daher ein Corporate Design (CD) für Ihr Aushängeschild im Netz:

  • Logo und Firmenname sollten gut sichtbar platziert werden.
  • Nutzen Sie eine einheitliche Bildsprache, vor allem, wenn Sie mit Stockfotos arbeiten.
  • Ihre Farbgebung sollte aus einem Guss sein.
  • Ihre Seite sollte zudem einer klaren Linie folgen. Richten Sie die einzelnen Elemente aneinander beziehungsweise an einem Raster aus. Das wirkt aufgeräumt, serös und kompetent.

Technisches Feintuning: Grundlegendes zur Usability

Auf technischer Seite gibt es ebenfalls etwas zu beachten. Was Sie außerdem auf jeden Fall brauchen:

  • Responsives Design: Die Internetpräsenz muss auf Mobilgeräten funktionieren – das ist längst keine Kür mehr, sondern absolute Notwendigkeit.
  • Gute Performance: Lange Ladezeiten sorgen für Frustration, lassen Sie daher unnötige 'Spielereien' weg. Flash ist seit Langem mehr als out und auch Animationen mit Javascript sollten Sie vermeiden. Halten Sie sich an das Mantra: Auch Surfer mit langsamer Hardware müssen die Inhalte noch flüssig laden können.

Damit das alles reibungslos läuft, testen Sie, was das Zeug hält.

Testlauf: Prüfen Sie Ihre Seite(n) regelmäßig

Denn alle Designregeln und die technischen Voraussetzungen müssen schließlich auch funktionieren. Planen Sie daher beim Bau einer Webseite immer auch einen Testlauf ein, bei dem alles auf den Prüfstand kommt. Dazu gibt es eine handliche Checkliste:

  • Gehen die Verlinkungen? Prüfen Sie auch verlinkte Bilder und externe Links.
  • Sind alle Inhalte zu finden? Versetzen Sie sich in Otto-Normal-Surfer und versuchen Sie ganz gezielt bestimmte Dinge auf Ihrer Seite zu finden, wie Produkte, Öffnungszeiten, Anfahrtspläne etc.
  • Funktioniert das responsive Design? Besuchen Sie die Website auf dem Smartphone oder dem Tablet.
  • Wie schnell lädt die Seite? Tools wie Google Pagespeed und Pingdom messen die oben angesprochene Performance.

Fazit: Usability ein wichtiger Faktor für den Erfolg Ihrer Seite. Prüfen Sie Ihre Internetpräsenz also regelmäßig auf Herz und Nieren.

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