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Website-Relaunch: So machen Sie dabei alles richtig

Nach dem Relaunch ist vor dem Relaunch. Um potenzielle Kunden zeitgemäß anzusprechen, sollten Unternehmen in regelmäßigen Abständen einen Website-Relaunch angehen. Eine sorgfältige Planung ist dabei das A und O.
Website-Relaunch: So machen Sie dabei alles richtig Ein Website-Relaunch will genau geplant sein. (© 2016 baranq/Shutterstock)

Vorsicht! Nicht einfach loslegen

Vor dem Website-Relaunch sollten Sie zunächst Ihre Ziele definieren. Was wollen Sie mit der Überarbeitung Ihres Internetauftritts erreichen? Das können übergeordnete Ziele sein. Etwa, die Sichtbarkeit des Unternehmens und seiner Produkte zu erhöhen. Oder ganz konkrete Vorhaben wie das Erschließen neuer Zielgruppen durch neue Inhalte.

Erst wenn Sie wissen, was am Ende beim Website-Relaunch als Ergebnis stehen soll, können Sie einzelne Schritte planen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei den jeweiligen To-dos achten sollten.

Ein Website-Relaunch braucht Ressourcenplanung

Die Unternehmenswebsite zu überarbeiten, ist ein nicht gerade kleines Projekt. Vor Projektstart sollten Sie also wissen,

  • welcher Zeitrahmen zur Verfügung steht,
  • welche Personalressourcen Sie dafür brauchen,
  • wie viel Budget Sie haben,
  • welche Expertise Sie von außen benötigen.

Den Zeitraum, den ein Website-Relaunch beansprucht, sollten Sie nicht unterschätzen. Je nach Größe des Unternehmens vergehen vom Entschluss bis zum Live-Gang mehrere Monate. Abhängig vom Umfang des bisherigen und des geplanten Auftritts ist auch das Zusammenstellen des Projektteams, das in der Person eines Koordinators einen festen Ansprechpartner haben sollte.

Kalkulieren Sie zudem die Kosten und überlegen Sie, welche Aufgaben von Mitarbeitern und welche von externen Experten übernommen werden können.

Schritt für Schritt zum neuen Auftritt

Im Relaunch-Konzept sollte eine Analyse der derzeitigen Website nicht fehlen. Mithilfe von Tools wie Google Analytics oder Piwik sollte geprüft werden, welche Inhalte gut und welche weniger gut angenommen werden. Wo besteht überhaupt Verbesserungsbedarf?

Unter die Lupe nehmen sollten Sie darüber hinaus …

  • … die aktuelle Navigationsstruktur: Wie kommen die Besucher damit zurecht und wie kann sie vereinfacht werden?
  • … das jetzige Design: Ist es noch zeitgemäß? Eine Website soll Besucher auch emotional ansprechen. Das gelingt durch ein modernes Look and Feel. Sehen Sie sich die Seiten Ihrer Konkurrenz und außerdem auch Best-Practice-Beispiele an.
  • … das momentane Google-Ranking: Ein Website-Relaunch ist eine ideale Gelegenheit, die Platzierung beim Suchmaschinenriesen zu verbessern. Optimieren Sie Keywords, Meta-Descriptions, Ladezeit etc.

Design, Programmierung, Content

Nach der Analyse des Ist-Zustands sind also die Designer dran. Ihre Aufgabe ist es, ein modernes Aussehen der Website zu entwerfen, das Form und Funktion in möglichst großen Einklang bringt. Technischen Skizzen folgen detaillierte Entwürfe, die schließlich an die Frontend-Entwickler weitergegeben werden. Beim Design sollte unbedingt daran gedacht werden, dass viele Nutzer heutzutage mobil surfen und eine entsprechend an Smartphone oder Tablet angepasste Version Ihrer Website erwarten.

Die Programmierer kümmern sich nun um die technischen Details. Neben HTML- und CSS-Codes passen sie das CMS an und integrieren gegebenenfalls neue Funktionen in die Website. Sie sorgen dafür, dass Weiterleitungen eingerichtet werden – denn meist ändert sich beim Website-Relaunch die Struktur, sodass alte Seiten ohne Weiterleitungen nicht mehr erreichbar wären. Sie passen zudem auch interne Verlinkungen an und prüfen Backlinks, also Links von anderen Sites auf Ihren Auftritt.

Während die Entwickler ihre Arbeit erledigen, sollte parallel an den Inhalten für den Website-Relaunch gearbeitet werden. Dazu gehören neben Texten auch Grafiken und Videos. Zwei Tipps: Achten Sie bei allen Inhalten auf SEO-Kriterien. Bei den Bildern sollten Sie auf Stockmaterial verzichten und lieber in authentische, eigene Fotos investieren. Der Aufwand lohnt sich und hebt Sie klar von der Konkurrenz ab.

Testen: Lieber zu viel als zu wenig

Der große Tag steht an, die neue Website soll online gehen? In den letzten Tagen vor dem Online-Gang sollten Sie möglichst viel testen. Sind alle Inhalte eingepflegt? Werden alle Grafiken angezeigt und alle Videos abgespielt? Funktionieren alle Links und Formulare? Nutzen Sie für den Test am besten automatische Tools, beispielsweise Screaming Frog. Lassen Sie aber auch Mitarbeiter manuell über die Seiten schauen.

Einhundertprozentige Fehlerfreiheit werden Sie nicht erreichen können, aber es sollte Ihr Anspruch sein, Ihren Kunden ein perfektes Erlebnis zu bieten. Auch nach dem Website-Relaunch sollten Sie weiter testen. In den ersten Wochen nach der Live-Schaltung werden erfahrungsgemäß noch viele Fehler entdeckt und ausgemerzt. Planen Sie diesen Arbeitsschritt von Anfang an ein.

Last but not least sollte eine kleine Dankesfeier mit dem Projektteam am Ende des Website-Relaunchs nicht fehlen.

Weiterführende Links:

  • Diese Fehler sollten Sie vermeiden, wenn Sie Ihre Website bekannt machen wollen.
  • Worauf insbesondere beim Relaunch eines Onlineshops zu achten ist, erzählt Patrick Meinel dem Magazin "Impulse" am Beispiel des eigenen Webshops.
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Nach dem Relaunch ist vor dem Relaunch. Um potenzielle Kunden zeitgemäß anzusprechen, sollten Unternehmen in regelmäßigen Abständen einen Website-Relaunch angehen. Eine sorgfältige Planung ist dabei das A und O.
Website-Relaunch: So machen Sie dabei alles richtig Ein Website-Relaunch will genau geplant sein. (© 2016 baranq/Shutterstock)

Vorsicht! Nicht einfach loslegen

Vor dem Website-Relaunch sollten Sie zunächst Ihre Ziele definieren. Was wollen Sie mit der Überarbeitung Ihres Internetauftritts erreichen? Das können übergeordnete Ziele sein. Etwa, die Sichtbarkeit des Unternehmens und seiner Produkte zu erhöhen. Oder ganz konkrete Vorhaben wie das Erschließen neuer Zielgruppen durch neue Inhalte.

Erst wenn Sie wissen, was am Ende beim Website-Relaunch als Ergebnis stehen soll, können Sie einzelne Schritte planen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei den jeweiligen To-dos achten sollten.

Ein Website-Relaunch braucht Ressourcenplanung

Die Unternehmenswebsite zu überarbeiten, ist ein nicht gerade kleines Projekt. Vor Projektstart sollten Sie also wissen,

  • welcher Zeitrahmen zur Verfügung steht,
  • welche Personalressourcen Sie dafür brauchen,
  • wie viel Budget Sie haben,
  • welche Expertise Sie von außen benötigen.

Den Zeitraum, den ein Website-Relaunch beansprucht, sollten Sie nicht unterschätzen. Je nach Größe des Unternehmens vergehen vom Entschluss bis zum Live-Gang mehrere Monate. Abhängig vom Umfang des bisherigen und des geplanten Auftritts ist auch das Zusammenstellen des Projektteams, das in der Person eines Koordinators einen festen Ansprechpartner haben sollte.

Kalkulieren Sie zudem die Kosten und überlegen Sie, welche Aufgaben von Mitarbeitern und welche von externen Experten übernommen werden können.

Schritt für Schritt zum neuen Auftritt

Im Relaunch-Konzept sollte eine Analyse der derzeitigen Website nicht fehlen. Mithilfe von Tools wie Google Analytics oder Piwik sollte geprüft werden, welche Inhalte gut und welche weniger gut angenommen werden. Wo besteht überhaupt Verbesserungsbedarf?

Unter die Lupe nehmen sollten Sie darüber hinaus …

  • … die aktuelle Navigationsstruktur: Wie kommen die Besucher damit zurecht und wie kann sie vereinfacht werden?
  • … das jetzige Design: Ist es noch zeitgemäß? Eine Website soll Besucher auch emotional ansprechen. Das gelingt durch ein modernes Look and Feel. Sehen Sie sich die Seiten Ihrer Konkurrenz und außerdem auch Best-Practice-Beispiele an.
  • … das momentane Google-Ranking: Ein Website-Relaunch ist eine ideale Gelegenheit, die Platzierung beim Suchmaschinenriesen zu verbessern. Optimieren Sie Keywords, Meta-Descriptions, Ladezeit etc.

Design, Programmierung, Content

Nach der Analyse des Ist-Zustands sind also die Designer dran. Ihre Aufgabe ist es, ein modernes Aussehen der Website zu entwerfen, das Form und Funktion in möglichst großen Einklang bringt. Technischen Skizzen folgen detaillierte Entwürfe, die schließlich an die Frontend-Entwickler weitergegeben werden. Beim Design sollte unbedingt daran gedacht werden, dass viele Nutzer heutzutage mobil surfen und eine entsprechend an Smartphone oder Tablet angepasste Version Ihrer Website erwarten.

Die Programmierer kümmern sich nun um die technischen Details. Neben HTML- und CSS-Codes passen sie das CMS an und integrieren gegebenenfalls neue Funktionen in die Website. Sie sorgen dafür, dass Weiterleitungen eingerichtet werden – denn meist ändert sich beim Website-Relaunch die Struktur, sodass alte Seiten ohne Weiterleitungen nicht mehr erreichbar wären. Sie passen zudem auch interne Verlinkungen an und prüfen Backlinks, also Links von anderen Sites auf Ihren Auftritt.

Während die Entwickler ihre Arbeit erledigen, sollte parallel an den Inhalten für den Website-Relaunch gearbeitet werden. Dazu gehören neben Texten auch Grafiken und Videos. Zwei Tipps: Achten Sie bei allen Inhalten auf SEO-Kriterien. Bei den Bildern sollten Sie auf Stockmaterial verzichten und lieber in authentische, eigene Fotos investieren. Der Aufwand lohnt sich und hebt Sie klar von der Konkurrenz ab.

Testen: Lieber zu viel als zu wenig

Der große Tag steht an, die neue Website soll online gehen? In den letzten Tagen vor dem Online-Gang sollten Sie möglichst viel testen. Sind alle Inhalte eingepflegt? Werden alle Grafiken angezeigt und alle Videos abgespielt? Funktionieren alle Links und Formulare? Nutzen Sie für den Test am besten automatische Tools, beispielsweise Screaming Frog. Lassen Sie aber auch Mitarbeiter manuell über die Seiten schauen.

Einhundertprozentige Fehlerfreiheit werden Sie nicht erreichen können, aber es sollte Ihr Anspruch sein, Ihren Kunden ein perfektes Erlebnis zu bieten. Auch nach dem Website-Relaunch sollten Sie weiter testen. In den ersten Wochen nach der Live-Schaltung werden erfahrungsgemäß noch viele Fehler entdeckt und ausgemerzt. Planen Sie diesen Arbeitsschritt von Anfang an ein.

Last but not least sollte eine kleine Dankesfeier mit dem Projektteam am Ende des Website-Relaunchs nicht fehlen.

Weiterführende Links:

  • Diese Fehler sollten Sie vermeiden, wenn Sie Ihre Website bekannt machen wollen.
  • Worauf insbesondere beim Relaunch eines Onlineshops zu achten ist, erzählt Patrick Meinel dem Magazin "Impulse" am Beispiel des eigenen Webshops.
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