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WhatsApp-Alternativen: 3 Messenger für das Smartphone

WhatsApp, Platzhirsch unter den Messaging-Apps, ist zwar leicht zu bedienen, steht jedoch häufig in der Kritik. Sie suchen nach WhatsApp-Alternativen? Davon gibt es so einige – mit nicht minderem Potenzial.
WhatsApp-Alternativen: 3 Messenger für das Smartphone Wire, Signal, Telegram – so heißen nur einige der vielen WhatsApp-Alternativen auf dem Messenger-Markt. (© 2016 Akhenaton Images/Shutterstock)

WhatsApp-Alternativen: Edward Snowden empfiehlt Signal

Allein in Deutschland nutzen über 30 Millionen Menschen WhatsApp. Insbesondere die simple Handhabung und die beachtliche Nutzerbasis sorgen für den Erfolg der Messenger-App. Bedenklich ist allerdings, dass das Unternehmen Telefonnummern und Metadaten sammelt, die an den Mutterkonzern Facebook weitergegeben werden. Das können Nutzer noch verhindern ­– unter anderem "t3n" beschreibt wie das genau funktioniert. Wer sich von den besonderen Bestimmungen des Unternehmens distanzieren will, kann auf einen anderen Messenger-Dienst ausweichen.

Einer der besonders sicheren Sorte heißt "Signal". Die App empfiehlt kein Geringerer als Whistleblower Edward Snowden, wie "t3n" berichtet.

  • Für mehr Sicherheit sorgt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Soll heißen: Ihre Textnachrichten beziehungsweise Telefonate können von keinem Dritten mitgelesen/mitgehört werden.
  • Die Handhabung ist simpel. Ähnlich wie WhatsApp bedient sich Signal Ihrer bestehenden Rufnummer und Ihres Adressbuchs. Extra Anmeldungen mit Benutzernamen, Passwort und Co. sind also nicht erforderlich.
  • Die Qualität der Telefonate ist nicht nur gut, sondern auch kostenfrei.

Telegram: Messenger-Alternative mit guter Nutzerbasis

Für die Kommunikation sind natürlich Gesprächspartner erforderlich. Davon hat der Telegram Messenger reichlich. Laut Angaben des Unternehmens nutzen mittlerweile 100 Millionen Menschen monatlich Telegram.

Die App verfügt über allerlei interessante Features:

  • Sie können damit Textnachrichten, Dokumente, Videos und Fotos verschicken, die bis zu 1,5 Gigabyte groß sind.
  • Genauso wie bei WhatsApp ist es möglich, Gruppenchats zu erstellen – mit bis zu 1.000 Kontakten in einer Gruppe.
  • Ihre Daten werden in der Cloud gespeichert – so können Sie Unterhaltungen über mehrere Geräte hinweg synchronisieren.
  • Über das Feature "Secret Chat" lassen sich für Textnachrichten Verfallsdaten bestimmen. Sie zerstören sich also nach vorgegebener Zeit selbst.
  • Auch dieser Messaging-Dienst ist kostenlos.

Fragwürdig ist die Verschlüsselung der App. Die ist proprietär, wird also nicht offengelegt. Zudem weiß niemand, wo sich eigentlich das Büro des Unternehmens, das von den beiden russischen Entwicklern Pavel und Nikolai Durow entwickelt wurde, befindet, wie "N24" berichtet.

Wire: Interessante Features und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Neben den gängigen WhatsApp-Alternativen von Skype und Facebook ist auch "Wire" ein interessanter Kandidat auf dem Messenger-Markt.

  • Das Berliner Unternehmen Wire Swiss basiert auf dem WebRTC-Protokoll.
  • Es steht anderen WhatsApp-Alternativen sowie dem Platzhirsch selbst in nichts nach: Sie können damit nicht nur Textnachrichten und GIF's versenden, sondern auch Sprachnachrichten in HD-Qualität.
  • Die verfügen allesamt über eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
  • Außerdem sind Gruppenchats mit bis zu 128 Nutzern drin.
  • Wire Swiss hat seinen Hauptsitz in der Schweiz und die App ist kostenlos herunterzuladen.
  • Laut Angaben des Unternehmens befinden sich alle Server in Europa und sind damit den hier geltenden strengen Datenschutzrichtlinien verpflichtet.

Weiterführende Links:

  • Weitere interessante WhatsApp-Alternativen hat außerdem das "PC Magazin" auf seiner Webseite zusammengefasst.
  • Nachsitzen für WhatsApp: Beim Datenschutz ist der Kurznachrichtendienst nämlich ein Versager. Bei einem Vergleich der US-Organisation EFF von 24 Technologie-Unternehmen landete er auf dem letzen Platz.
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WhatsApp, Platzhirsch unter den Messaging-Apps, ist zwar leicht zu bedienen, steht jedoch häufig in der Kritik. Sie suchen nach WhatsApp-Alternativen? Davon gibt es so einige – mit nicht minderem Potenzial.
WhatsApp-Alternativen: 3 Messenger für das Smartphone Wire, Signal, Telegram – so heißen nur einige der vielen WhatsApp-Alternativen auf dem Messenger-Markt. (© 2016 Akhenaton Images/Shutterstock)

WhatsApp-Alternativen: Edward Snowden empfiehlt Signal

Allein in Deutschland nutzen über 30 Millionen Menschen WhatsApp. Insbesondere die simple Handhabung und die beachtliche Nutzerbasis sorgen für den Erfolg der Messenger-App. Bedenklich ist allerdings, dass das Unternehmen Telefonnummern und Metadaten sammelt, die an den Mutterkonzern Facebook weitergegeben werden. Das können Nutzer noch verhindern ­– unter anderem "t3n" beschreibt wie das genau funktioniert. Wer sich von den besonderen Bestimmungen des Unternehmens distanzieren will, kann auf einen anderen Messenger-Dienst ausweichen.

Einer der besonders sicheren Sorte heißt "Signal". Die App empfiehlt kein Geringerer als Whistleblower Edward Snowden, wie "t3n" berichtet.

  • Für mehr Sicherheit sorgt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Soll heißen: Ihre Textnachrichten beziehungsweise Telefonate können von keinem Dritten mitgelesen/mitgehört werden.
  • Die Handhabung ist simpel. Ähnlich wie WhatsApp bedient sich Signal Ihrer bestehenden Rufnummer und Ihres Adressbuchs. Extra Anmeldungen mit Benutzernamen, Passwort und Co. sind also nicht erforderlich.
  • Die Qualität der Telefonate ist nicht nur gut, sondern auch kostenfrei.

Telegram: Messenger-Alternative mit guter Nutzerbasis

Für die Kommunikation sind natürlich Gesprächspartner erforderlich. Davon hat der Telegram Messenger reichlich. Laut Angaben des Unternehmens nutzen mittlerweile 100 Millionen Menschen monatlich Telegram.

Die App verfügt über allerlei interessante Features:

  • Sie können damit Textnachrichten, Dokumente, Videos und Fotos verschicken, die bis zu 1,5 Gigabyte groß sind.
  • Genauso wie bei WhatsApp ist es möglich, Gruppenchats zu erstellen – mit bis zu 1.000 Kontakten in einer Gruppe.
  • Ihre Daten werden in der Cloud gespeichert – so können Sie Unterhaltungen über mehrere Geräte hinweg synchronisieren.
  • Über das Feature "Secret Chat" lassen sich für Textnachrichten Verfallsdaten bestimmen. Sie zerstören sich also nach vorgegebener Zeit selbst.
  • Auch dieser Messaging-Dienst ist kostenlos.

Fragwürdig ist die Verschlüsselung der App. Die ist proprietär, wird also nicht offengelegt. Zudem weiß niemand, wo sich eigentlich das Büro des Unternehmens, das von den beiden russischen Entwicklern Pavel und Nikolai Durow entwickelt wurde, befindet, wie "N24" berichtet.

Wire: Interessante Features und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Neben den gängigen WhatsApp-Alternativen von Skype und Facebook ist auch "Wire" ein interessanter Kandidat auf dem Messenger-Markt.

  • Das Berliner Unternehmen Wire Swiss basiert auf dem WebRTC-Protokoll.
  • Es steht anderen WhatsApp-Alternativen sowie dem Platzhirsch selbst in nichts nach: Sie können damit nicht nur Textnachrichten und GIF's versenden, sondern auch Sprachnachrichten in HD-Qualität.
  • Die verfügen allesamt über eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
  • Außerdem sind Gruppenchats mit bis zu 128 Nutzern drin.
  • Wire Swiss hat seinen Hauptsitz in der Schweiz und die App ist kostenlos herunterzuladen.
  • Laut Angaben des Unternehmens befinden sich alle Server in Europa und sind damit den hier geltenden strengen Datenschutzrichtlinien verpflichtet.

Weiterführende Links:

  • Weitere interessante WhatsApp-Alternativen hat außerdem das "PC Magazin" auf seiner Webseite zusammengefasst.
  • Nachsitzen für WhatsApp: Beim Datenschutz ist der Kurznachrichtendienst nämlich ein Versager. Bei einem Vergleich der US-Organisation EFF von 24 Technologie-Unternehmen landete er auf dem letzen Platz.
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