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Bauhandwerk hofft auf das Smart Home

Das Smart Home steht vor dem Durchbruch und wird dem Bauhandwerk mehr Umsatz bringen. So verheißt es eine neue Studie. Die zeigt gleichzeitig: Das intelligent vernetzte Zuhause begeistert auch viele Frauen der Generation Y.
Bauhandwerk hofft auf das Smart Home Smart Home ist für viele Deutsche ein wichtiges Thema. Davon wird auch das Bauhandwerk profitieren. (© 2016 gpointstudio)

Smart Home: Die Chancen für das Bauhandwerk steigen

Das Thema Smart Home drängt sich immer weiter in den Fokus der Öffentlichkeit und dürfte schon bald ein interessanter Geschäftsbereich werden. Allerdings ist das wahre Potenzial der Technologie zur Heim-Automation noch nicht erkennbar. Das soll eine aktuelle Studie ändern. Dafür hat sich der Smart-Home-Anbieter Coqon die Dienste des Marktforschungsinstituts Yougov gesichert. Die zentralen Erkenntnisse aus der repräsentativen Umfrage:

  • Rund drei Viertel (74 Prozent) der Deutschen würden künftig gerne in einem Smart Home nach ihren Vorstellungen leben.
  • Fast jeder Vierte (23 Prozent) ist bereit, mehr als 2.000 Euro in den Smart Home Ausbau zu investieren.

Das klingt tatsächlich nach einem großen Interesse. Und von dem könnte nicht nur der Handel profitieren. Auch das hiesige Bauhandwerk darf auf ein Plus an Umsatz hoffen. So schreibt "Meistertipp.de" zu der Umfrage:

"61 Prozent der Befragten würden die Arbeiten immer an einen Fachhandwerker vergeben, bevorzugt an deutsche Betriebe."

Datensicherheit und Datenschutz sind besonders wichtig

Weitere Ergebnisse der Coqon/Yougov-Erhebung:

  • 83 Prozent der Befragten legen besonderen Wert auf Datensicherheit und Datenschutz.
  • 79 Prozent wünschen sich eine einfach bedienbare und im Hintergrund laufende Technik.
  • 63 Prozent erwarten, dass ein Smart Home künftig genauso selbstverständlich sein wird wie heute ein Smartphone ...

... und keineswegs nur eine reine Männersache. Insbesondere Frauen zwischen 18 und 35 Jahren – bezeichnet als Digital Natives oder Generation Y – schätzen die intelligente Vernetzung ihres Zuhauses. 80 Prozent von ihnen würden die Technik anwenden und auch entscheiden wollen, welche Bereiche damit ausgestattet werden sollen. Ein Mitspracherecht wünscht sich diese Gruppe bevorzugt ...

  • ... in 37 Prozent der Fälle für Installationen im Wohnzimmer (33 Prozent gesamt) und
  • in 36 Prozent der Fälle für den Schlafbereich (29 Prozent gesamt).

Achtung: Einbrecher!

Ein Smart Home ist in der Lage, besondere Vorkommnisse oder Statusinformationen an ein Smartphone zu senden. Auch dafür zeigt die weibliche Generation Y besonderes Interesse. Vor allem für die Alarmierung bei einem Einbruch (78 Prozent / 76 Prozent gesamt). Auf Platz zwei kommt hier eine Benachrichtigung über Feuer (73 Prozent / 71 Prozent gesamt) und an dritter Stelle über Wasserschäden  (jeweils 61 Prozent).

Weiterführende Links:

  • Die Digitalisierung fasst immer mehr Fuß im Bauhandwerk. Das zeigt eine Blitzumfrage in der Sanitärbranche. Demnach spielt die Industrie 4.0 dort schon jetzt eine große Rolle in verschiedenen Bereichen.
  • Das Smart-Home-Prinzip lässt sich leicht auf die Arbeitswelt übertragen. Aus dem intelligenten Wohnen wird intelligentes Arbeiten, was für den Mittelstand einen großen Schritt in Richtung digitalen Alltag bedeutet.
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Das Smart Home steht vor dem Durchbruch und wird dem Bauhandwerk mehr Umsatz bringen. So verheißt es eine neue Studie. Die zeigt gleichzeitig: Das intelligent vernetzte Zuhause begeistert auch viele Frauen der Generation Y.
Bauhandwerk hofft auf das Smart Home Smart Home ist für viele Deutsche ein wichtiges Thema. Davon wird auch das Bauhandwerk profitieren. (© 2016 gpointstudio)

Smart Home: Die Chancen für das Bauhandwerk steigen

Das Thema Smart Home drängt sich immer weiter in den Fokus der Öffentlichkeit und dürfte schon bald ein interessanter Geschäftsbereich werden. Allerdings ist das wahre Potenzial der Technologie zur Heim-Automation noch nicht erkennbar. Das soll eine aktuelle Studie ändern. Dafür hat sich der Smart-Home-Anbieter Coqon die Dienste des Marktforschungsinstituts Yougov gesichert. Die zentralen Erkenntnisse aus der repräsentativen Umfrage:

  • Rund drei Viertel (74 Prozent) der Deutschen würden künftig gerne in einem Smart Home nach ihren Vorstellungen leben.
  • Fast jeder Vierte (23 Prozent) ist bereit, mehr als 2.000 Euro in den Smart Home Ausbau zu investieren.

Das klingt tatsächlich nach einem großen Interesse. Und von dem könnte nicht nur der Handel profitieren. Auch das hiesige Bauhandwerk darf auf ein Plus an Umsatz hoffen. So schreibt "Meistertipp.de" zu der Umfrage:

"61 Prozent der Befragten würden die Arbeiten immer an einen Fachhandwerker vergeben, bevorzugt an deutsche Betriebe."

Datensicherheit und Datenschutz sind besonders wichtig

Weitere Ergebnisse der Coqon/Yougov-Erhebung:

  • 83 Prozent der Befragten legen besonderen Wert auf Datensicherheit und Datenschutz.
  • 79 Prozent wünschen sich eine einfach bedienbare und im Hintergrund laufende Technik.
  • 63 Prozent erwarten, dass ein Smart Home künftig genauso selbstverständlich sein wird wie heute ein Smartphone ...

... und keineswegs nur eine reine Männersache. Insbesondere Frauen zwischen 18 und 35 Jahren – bezeichnet als Digital Natives oder Generation Y – schätzen die intelligente Vernetzung ihres Zuhauses. 80 Prozent von ihnen würden die Technik anwenden und auch entscheiden wollen, welche Bereiche damit ausgestattet werden sollen. Ein Mitspracherecht wünscht sich diese Gruppe bevorzugt ...

  • ... in 37 Prozent der Fälle für Installationen im Wohnzimmer (33 Prozent gesamt) und
  • in 36 Prozent der Fälle für den Schlafbereich (29 Prozent gesamt).

Achtung: Einbrecher!

Ein Smart Home ist in der Lage, besondere Vorkommnisse oder Statusinformationen an ein Smartphone zu senden. Auch dafür zeigt die weibliche Generation Y besonderes Interesse. Vor allem für die Alarmierung bei einem Einbruch (78 Prozent / 76 Prozent gesamt). Auf Platz zwei kommt hier eine Benachrichtigung über Feuer (73 Prozent / 71 Prozent gesamt) und an dritter Stelle über Wasserschäden  (jeweils 61 Prozent).

Weiterführende Links:

  • Die Digitalisierung fasst immer mehr Fuß im Bauhandwerk. Das zeigt eine Blitzumfrage in der Sanitärbranche. Demnach spielt die Industrie 4.0 dort schon jetzt eine große Rolle in verschiedenen Bereichen.
  • Das Smart-Home-Prinzip lässt sich leicht auf die Arbeitswelt übertragen. Aus dem intelligenten Wohnen wird intelligentes Arbeiten, was für den Mittelstand einen großen Schritt in Richtung digitalen Alltag bedeutet.
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