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Büroarbeitsplätze: Zwei Bildschirme machen produktiver

Was ist besser für Büroarbeitsplätze – ein Bildschirm oder zwei Bildschirme? Diese Frage war jetzt Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung. Sie zeigte, dass Doppel-Displays nicht zu gesundheitlichen Problemen führen. Und sogar leistungssteigernd wirken.
Büroarbeitsplätze: Zwei Bildschirme machen produktiver Verfügen Büroarbeitsplätze über zwei Bildschirme, so wirken sie leistungssteigernd. (© 2016 Dragon Images/Shutterstock)

Büroarbeitsplätze: zwei Bildschirme im Trend

Das klassische 19-Zoll-Display hat langsam ausgedient. Immer öfter sind Büroarbeitsplätze mit größeren Monitoren ausgestattet. Außerdem geht der Trend zu zwei oder gar mehr Monitoren auf einem Schreibtisch. Diese Entwicklung hat die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) beschäftigt. Sie beauftragte deshalb das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) mit einer entsprechenden Untersuchung. In deren Mittelpunkt standen mögliche negative gesundheitliche Auswirkungen für die Nutzer. Aber es ging auch um Veränderungen in der Produktivität.

Was bedeutet das für die Gesundheit?

Um in beiden Fragen Klarheit zu schaffen, stellten die Forscher in ihrem Labor differierende Büroarbeitsplätze auf. Einer bekam einen klassischen 22-Zoll-Monitor, zwei weitere erhielten jeweils zwei Bildschirme im selben Format. Der Unterschied: Einmal war die Ausrichtung waagerecht-waagerecht und einmal waagerecht-senkrecht. Dann untersuchten die Wissenschaftler folgende  physiologischen Parameter:

  • Körperhaltung
  • Körperbewegung
  • Körperposition
  • muskuläre Aktivität im Schulter- und Nackenbereich
  • Lidschlussfrequenz
  • Sehschärfe
  • Bildschirmabstand
  • subjektives Empfinden der Versuchspersonen

Dabei kam heraus, dass Büroarbeitsplätze aus gesundheitlicher Sicht nicht schlechter abschneiden, wenn auf ihnen zwei Displays genutzt werden. Ein weiteres Ergebnis: "Die Versuchspersonen bevorzugten mehrheitlich zwei waagerecht aufgestellte Bildschirme."

Die Produktivität steigt an

Die parallele Untersuchung der Leistungsdaten ergab, dass in der Disziplin "Text abschreiben" mit zwei Monitoren "eine signifikant höhere Leistung als beim Einzelbildschirm" zu beobachten war. Auch hinsichtlich der Aufgabe "Text vergleichen" ergaben sich Unterschiede. Sie ging mit einem Doppel-Display quantitativ besser, qualitativ aber etwas schlechter von der Hand.

Das Fazit der Forscher lautet hier:

"Insgesamt spricht der Vergleich bei der Qualität und Quantität
der erbrachten Leistungen somit eher für die Verwendung von
zwei Bildschirmen gegenüber einem Einzelbildschirm."

Weiterführende Links:

  • Klapp-Bildschirm zum Mitnehmen. Das Pop-up Display von Arovia ist ein portabler Monitor mit 24 Zoll-Bildschirmdiagonale. Der Clou: Es lässt sich auf die Größe eines Apple-TVs zusammenfalten.
  • Laser oder Tintenstrahl? Das ist die Gretchenfrage, soll ein Drucker fürs Büro angeschafft werden. Früher wäre die Wahl ohne großes Federlesen auf den als Rennmaschine geltenden Laserdrucker gefallen. Inzwischen hat der Tintenstrahldrucker aber ordentlich Boden gutgemacht.
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Büroarbeitsplätze: Zwei Bildschirme machen produktiver Verfügen Büroarbeitsplätze über zwei Bildschirme, so wirken sie leistungssteigernd. (© 2016 Dragon Images/Shutterstock)

Büroarbeitsplätze: zwei Bildschirme im Trend

Das klassische 19-Zoll-Display hat langsam ausgedient. Immer öfter sind Büroarbeitsplätze mit größeren Monitoren ausgestattet. Außerdem geht der Trend zu zwei oder gar mehr Monitoren auf einem Schreibtisch. Diese Entwicklung hat die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) beschäftigt. Sie beauftragte deshalb das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) mit einer entsprechenden Untersuchung. In deren Mittelpunkt standen mögliche negative gesundheitliche Auswirkungen für die Nutzer. Aber es ging auch um Veränderungen in der Produktivität.

Was bedeutet das für die Gesundheit?

Um in beiden Fragen Klarheit zu schaffen, stellten die Forscher in ihrem Labor differierende Büroarbeitsplätze auf. Einer bekam einen klassischen 22-Zoll-Monitor, zwei weitere erhielten jeweils zwei Bildschirme im selben Format. Der Unterschied: Einmal war die Ausrichtung waagerecht-waagerecht und einmal waagerecht-senkrecht. Dann untersuchten die Wissenschaftler folgende  physiologischen Parameter:

  • Körperhaltung
  • Körperbewegung
  • Körperposition
  • muskuläre Aktivität im Schulter- und Nackenbereich
  • Lidschlussfrequenz
  • Sehschärfe
  • Bildschirmabstand
  • subjektives Empfinden der Versuchspersonen

Dabei kam heraus, dass Büroarbeitsplätze aus gesundheitlicher Sicht nicht schlechter abschneiden, wenn auf ihnen zwei Displays genutzt werden. Ein weiteres Ergebnis: "Die Versuchspersonen bevorzugten mehrheitlich zwei waagerecht aufgestellte Bildschirme."

Die Produktivität steigt an

Die parallele Untersuchung der Leistungsdaten ergab, dass in der Disziplin "Text abschreiben" mit zwei Monitoren "eine signifikant höhere Leistung als beim Einzelbildschirm" zu beobachten war. Auch hinsichtlich der Aufgabe "Text vergleichen" ergaben sich Unterschiede. Sie ging mit einem Doppel-Display quantitativ besser, qualitativ aber etwas schlechter von der Hand.

Das Fazit der Forscher lautet hier:

"Insgesamt spricht der Vergleich bei der Qualität und Quantität
der erbrachten Leistungen somit eher für die Verwendung von
zwei Bildschirmen gegenüber einem Einzelbildschirm."

Weiterführende Links:

  • Klapp-Bildschirm zum Mitnehmen. Das Pop-up Display von Arovia ist ein portabler Monitor mit 24 Zoll-Bildschirmdiagonale. Der Clou: Es lässt sich auf die Größe eines Apple-TVs zusammenfalten.
  • Laser oder Tintenstrahl? Das ist die Gretchenfrage, soll ein Drucker fürs Büro angeschafft werden. Früher wäre die Wahl ohne großes Federlesen auf den als Rennmaschine geltenden Laserdrucker gefallen. Inzwischen hat der Tintenstrahldrucker aber ordentlich Boden gutgemacht.
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