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Externe Festplatte kaufen: 4 Tipps für die Auswahl

Sie brauchen mehr Platz für Ihre Daten und wollen diese möglichst griffbereit haben? Dann sollten Sie sich eine externe Festplatte kaufen. Fragt sich nur, welche? Das kommt auf den Einsatzzweck an – und die Technik.
Externe Festplatte kaufen: 4 Tipps für die Auswahl Großes Angebot: Wer eine externe Festplatte kaufen will, hat die Wahl zwischen vielen Größen und Technologien. (© 2016 AH Images/Shutterstock)

Externe Festplatte kaufen: USB 2.0 oder 3.0?

Die meisten Festplatten besitzen eine USB-Buchse, die auch jeder Desktop-Computer oder jedes Notebook hat. Allerdings ist USB nicht gleich USB. So gibt es eine 2.0- sowie eine deutlich schnellere 3.0-Variante. Schneller bedeutet hier eine flottere Übertragungsrate. Das heißt, die 3.0-Technik erlaubt einen Datenaustausch mit deutlich mehr Tempo. Das ist für Sie interessant, wenn Sie mit großen Mengen an digitalen Informationen, zum Beispiel für Backups oder speicherhungrigen Multimedia-Dateien arbeiten. Andernfalls kann der Transfer etwa von Videos zur Geduldsprobe werden.

Externe Festplatte kaufen: HDD oder SSD?

Früher war die Antwort auf obige Frage eindeutig. Es gab nämlich nur Hard Disk Drives (HDD). Die schreiben Ihre Daten auf rotierende Speicherscheiben. Neben diesen Klassikern gibt es seit einigen Jahren sogenannte Solid State Disks (SSD). Sie speichern Digitales frei von Mechanik auf Flash Chips. Der Vorteil: Das geht wesentlich schneller als mit den HDDs. Der Nachteil: Speichergröße und Preis. Obwohl SSDs immer günstiger werden, sind sie weiterhin vergleichsweise teuer. Und mehr als ein Terrabyte fassen sie derzeit nicht. Dafür haben sie eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit und sind damit das Richtige, wenn es beispielsweise um Aufgaben als Systemspeicher geht. Dafür spricht auch ihre sichere und unempfindliche Technik, denn sie haben praktisch keine Verschleißteile. Deshalb gehen sie kaum kaputt.

Wer hingegen viel Speicherplatz braucht, ist mit einer HDD besser – und billiger – bedient. Sie schluckt mehrere Terrabyte an digitalen Informationen und das zu deutlich niedrigeren Preisen als eine SSD. Allerdings sind zumindest die Gehäuse der 3,5 Zoll-Exemplare relativ groß und eher für den Schreibtisch, denn für einen Einsatz während einer Geschäftsreise geeignet.

Externe Festplatte kaufen: 2,5 Zoll oder 3,5 Zoll?

Auch hier läuft es auf eine Frage der Geschwindigkeit hinaus. Die größeren 3,5 Zoll-Modelle mit HDD-Technik schlucken Daten schneller als die kleineren. Der Grund: Sie können ihre Speicherplatten mit 7.200 Umdrehungen pro Minute laufen lassen. Bei 2,5 Zoll sind nur 5.400 Rotationen drin. Das allerdings mit stromsparender Technik, die kein externes Netzteil wie für 3,5 Zoll-Exemplare verlangt. Besonders unterwegs ist das von Vorteil. Auch sind die kleineren HDDs leiser und neigen zu geringeren Vibrationen.

Externe Festplatte kaufen: Speziallösungen

Für ausgefallene Aufgabenbereiche gibt es mittlerweile auch spezielle Festplatten. Wer seine Daten häufig in freier – und rauer – Natur braucht, der kann auf widerstandsfähige Outdoor-Modelle zurückgreifen. Zum Beispiel von Adata.  Western Digital (WD) bietet für einige seiner externen Festplatten ein robustes Gehäuse an.

HDDs mit Codierung versprechen mehr Sicherheit gegen Datenklau. Auch hier hat WD eine Lösung in petto. So sind Geräte aus der Reihe "My Passport Ultra" mit einer entsprechenden Software samt Passwortschutz sowie einer Hardware-Verschlüsselung ausgestattet.

Auch smart: Festplatten mit WiFi-Hub. Solche Modelle haben zum Beispiel Seagate und Patriot im Regal. Praktisch sind die, wenn Sie viel mit Ihrem Smarthone oder Tablet arbeiten. Deren Speicherkapazitäten sind in der Regel nicht sehr groß und somit schnell erschöpft. In solchen Fällen helfen Festplatten mit einer drahtlosen Datenverbindung ohne Kabelsalat weiter. Auf Wunsch synchronisieren sich einige Modelle auch mit der Cloud und schaufeln Ihre Daten per Internet dorthin.

Weiterführende Links:

  • Eine externe Festplatte ist praktisch, besonders in online-fernen Bereichen ohne Zugriff auf die Cloud. Wollen Sie dort größere Datenmengen zwischenspeichern oder sichern, sollten Sie sich ein Exemplar kaufen. Wir stellen vier Modelle vor.
  • Cloud Computing bietet zahlreiche Vorteile, allerdings besteht auch die Gefahr, dass Daten über die Cloud in falsche Hände geraten. Wir zeigen, wie Sie sich davor schützen und trotzdem von den Vorzügen des Cloud Computings profitieren.
  • Mit externen Festplatten sowie deren Vorteilen und Nachteilen beschäftigt sich auch das "Manager Magazin".
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Externe Festplatte kaufen: USB 2.0 oder 3.0?

Die meisten Festplatten besitzen eine USB-Buchse, die auch jeder Desktop-Computer oder jedes Notebook hat. Allerdings ist USB nicht gleich USB. So gibt es eine 2.0- sowie eine deutlich schnellere 3.0-Variante. Schneller bedeutet hier eine flottere Übertragungsrate. Das heißt, die 3.0-Technik erlaubt einen Datenaustausch mit deutlich mehr Tempo. Das ist für Sie interessant, wenn Sie mit großen Mengen an digitalen Informationen, zum Beispiel für Backups oder speicherhungrigen Multimedia-Dateien arbeiten. Andernfalls kann der Transfer etwa von Videos zur Geduldsprobe werden.

Externe Festplatte kaufen: HDD oder SSD?

Früher war die Antwort auf obige Frage eindeutig. Es gab nämlich nur Hard Disk Drives (HDD). Die schreiben Ihre Daten auf rotierende Speicherscheiben. Neben diesen Klassikern gibt es seit einigen Jahren sogenannte Solid State Disks (SSD). Sie speichern Digitales frei von Mechanik auf Flash Chips. Der Vorteil: Das geht wesentlich schneller als mit den HDDs. Der Nachteil: Speichergröße und Preis. Obwohl SSDs immer günstiger werden, sind sie weiterhin vergleichsweise teuer. Und mehr als ein Terrabyte fassen sie derzeit nicht. Dafür haben sie eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit und sind damit das Richtige, wenn es beispielsweise um Aufgaben als Systemspeicher geht. Dafür spricht auch ihre sichere und unempfindliche Technik, denn sie haben praktisch keine Verschleißteile. Deshalb gehen sie kaum kaputt.

Wer hingegen viel Speicherplatz braucht, ist mit einer HDD besser – und billiger – bedient. Sie schluckt mehrere Terrabyte an digitalen Informationen und das zu deutlich niedrigeren Preisen als eine SSD. Allerdings sind zumindest die Gehäuse der 3,5 Zoll-Exemplare relativ groß und eher für den Schreibtisch, denn für einen Einsatz während einer Geschäftsreise geeignet.

Externe Festplatte kaufen: 2,5 Zoll oder 3,5 Zoll?

Auch hier läuft es auf eine Frage der Geschwindigkeit hinaus. Die größeren 3,5 Zoll-Modelle mit HDD-Technik schlucken Daten schneller als die kleineren. Der Grund: Sie können ihre Speicherplatten mit 7.200 Umdrehungen pro Minute laufen lassen. Bei 2,5 Zoll sind nur 5.400 Rotationen drin. Das allerdings mit stromsparender Technik, die kein externes Netzteil wie für 3,5 Zoll-Exemplare verlangt. Besonders unterwegs ist das von Vorteil. Auch sind die kleineren HDDs leiser und neigen zu geringeren Vibrationen.

Externe Festplatte kaufen: Speziallösungen

Für ausgefallene Aufgabenbereiche gibt es mittlerweile auch spezielle Festplatten. Wer seine Daten häufig in freier – und rauer – Natur braucht, der kann auf widerstandsfähige Outdoor-Modelle zurückgreifen. Zum Beispiel von Adata.  Western Digital (WD) bietet für einige seiner externen Festplatten ein robustes Gehäuse an.

HDDs mit Codierung versprechen mehr Sicherheit gegen Datenklau. Auch hier hat WD eine Lösung in petto. So sind Geräte aus der Reihe "My Passport Ultra" mit einer entsprechenden Software samt Passwortschutz sowie einer Hardware-Verschlüsselung ausgestattet.

Auch smart: Festplatten mit WiFi-Hub. Solche Modelle haben zum Beispiel Seagate und Patriot im Regal. Praktisch sind die, wenn Sie viel mit Ihrem Smarthone oder Tablet arbeiten. Deren Speicherkapazitäten sind in der Regel nicht sehr groß und somit schnell erschöpft. In solchen Fällen helfen Festplatten mit einer drahtlosen Datenverbindung ohne Kabelsalat weiter. Auf Wunsch synchronisieren sich einige Modelle auch mit der Cloud und schaufeln Ihre Daten per Internet dorthin.

Weiterführende Links:

  • Eine externe Festplatte ist praktisch, besonders in online-fernen Bereichen ohne Zugriff auf die Cloud. Wollen Sie dort größere Datenmengen zwischenspeichern oder sichern, sollten Sie sich ein Exemplar kaufen. Wir stellen vier Modelle vor.
  • Cloud Computing bietet zahlreiche Vorteile, allerdings besteht auch die Gefahr, dass Daten über die Cloud in falsche Hände geraten. Wir zeigen, wie Sie sich davor schützen und trotzdem von den Vorzügen des Cloud Computings profitieren.
  • Mit externen Festplatten sowie deren Vorteilen und Nachteilen beschäftigt sich auch das "Manager Magazin".
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