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PC-Kauf: 4 Tipps für die Neuanschaffung

Einen Business-PC kriegen Sie bereits für 400 Euro. Aber ist Sparen beim PC-Kauf die richtige Entscheidung? Worauf Sie bei der Anschaffung eines neuen Apparillos achten sollten und in welchen Fällen bereits ein Notebook ausreicht.
PC-Kauf: 4 Tipps für die Neuanschaffung Achten Sie beim PC-Kauf unter anderem auf ausreichend Speicherplatz. (© 2016 racorn/Shutterstock)

Grundsätzliche Tipps zum PC-Kauf

Wie viel ein Business-PC kostet, hängt letztlich davon ab, was er alles leisten soll. Einige grundsätzliche Dinge sind jedoch für alle Rechner wichtig, nämlich...

  • ... eine lange Garantiezeit, damit Ihr Rechner bei etwaigen Mängeln vom Hersteller repariert wird.
  • ... ein Vor-Ort-Austausch oder sogar ein 24-Stunden-Vor-Ort-Service. Schließlich möchten Sie im Falle eines PC-Knockouts nicht wochenlang auf Ihren Rechner verzichten.

Ein Standard-Business-PC sollte zudem über folgende Pflichtausstattung verfügen:

  • USB-2.0 und -3.0-Ports
  • Display-Anschlüsse wie HDMI- und Display-Port
  • Intels B- und Q-Chipsätze sowie vPro-Plattform. Damit können Adminstratoren den PC absichern, verwalten und warten.

Tipps zum Prozessor und Arbeitsspeicher

Und wie sieht's mit dem Prozessor aus? Zum Standard gehört heute ein Dual-Core-Prozessor, sagt Hans Stahl, Professor für Informatik an der Technischen Hochschule Köln, gegenüber "Impulse". Damit lassen sich Routineaufgaben problemlos erledigen – unabhängig davon, ob es sich um einen PC-Desktop oder ein Notebook handelt.

Mindestens genauso wichtig wie der Prozessor ist auch genügend Arbeitsspeicher. Zwei Gigabyte sind ein Muss, um genügend Ressourcen zu haben. Berücksichtigen Sie auch den Festplattenspeicher. Laut Stahl sollten bei einem regulären PC 500 Gigabyte Standard sein.

Weitere Ausstattung: ja oder nein?

Zusätzliche Ausstattung ist nur notwendig, wenn Sie mit Ihrem PC mehr als reine Routineaufgaben erledigen. Das ist beispielsweise bei umfangreichen Bild- und Videobearbeitungen der Fall. Auch Office-Anwendungen können unter Umständen besondere Anforderungen an Ihren PC stellen, etwa dann, wenn Sie mit großen Dokumenten bei Textverarbeitungen oder Tabellenkalkulationen arbeiten. Die verlangsamen Standard-PCs spürbar.

Eine separate Grafikkarte ist nur sinnvoll, wenn Sie den PC für komplexe Simulationen nutzen und mit 3D-Modellen arbeiten beziehungsweise beruflich mit PC-Spielen zu tun haben. Ansonsten ist der integrierte Grafikbeschleuniger ausreichend.

Die Preisspanne für einen ordentlich ausgestatteten Desktop-PC bewegt sich zwischen 450 und 700 Euro. Ein guter Alltagsrechner kostet zwischen 300 und 450 Euro, wie "Impulse" berichtet. Ein Zocker-PC schlägt hingegen mit mindestens 800 Euro zu Buche.

Notebook oder Tablet statt PC?

Muss es denn überhaupt ein PC-Kauf sein? Reicht nicht auch ein Laptop oder gar ein Tablet? Hinsichtlich des Preis-Leistungsverhältnisses kommen Sie mit PCs immer noch am günstigsten weg. Notebooks mit vergleichbarer Ausstattung sind in der Regel teurer als die altbewährten Desktops.

Dafür sind Sie mit einem Notebook mobil. Sie können sowohl von unterwegs, als auch im Büro flexibel arbeiten. Genau das richtige für all jene, die im digitalen Zeitalter angekommen sind. Selbst ein Tablet kann unter Umständen die richtige Wahl sein. An Hybridgeräte lassen sich beispielsweise Tastaturen anschließen.

Weiterführende Links:

  •  Wenn der PC-Kauf schon länger zurückliegt und Ihr Rechner lahmt, ist es womöglich an der Zeit seine Festplatte aufzuräumen. Tipps, wie Sie wieder mehr Speicherplatz und Schnelligkeit gewinnen.
  • Die richtige digitale Munition entscheidet über den Sieg gegen Schadprogramme. Wollen Sie Viren entfernen, dann brauchen Sie neben der potenten Killersoftware aber auch noch einen kühlen Kopf. Oder einen Fachmann. Versierte Selbermacher gelangen in vier Schritten zum "sauberen" Computer.
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PC-Kauf: 4 Tipps für die Neuanschaffung Achten Sie beim PC-Kauf unter anderem auf ausreichend Speicherplatz. (© 2016 racorn/Shutterstock)

Grundsätzliche Tipps zum PC-Kauf

Wie viel ein Business-PC kostet, hängt letztlich davon ab, was er alles leisten soll. Einige grundsätzliche Dinge sind jedoch für alle Rechner wichtig, nämlich...

  • ... eine lange Garantiezeit, damit Ihr Rechner bei etwaigen Mängeln vom Hersteller repariert wird.
  • ... ein Vor-Ort-Austausch oder sogar ein 24-Stunden-Vor-Ort-Service. Schließlich möchten Sie im Falle eines PC-Knockouts nicht wochenlang auf Ihren Rechner verzichten.

Ein Standard-Business-PC sollte zudem über folgende Pflichtausstattung verfügen:

  • USB-2.0 und -3.0-Ports
  • Display-Anschlüsse wie HDMI- und Display-Port
  • Intels B- und Q-Chipsätze sowie vPro-Plattform. Damit können Adminstratoren den PC absichern, verwalten und warten.

Tipps zum Prozessor und Arbeitsspeicher

Und wie sieht's mit dem Prozessor aus? Zum Standard gehört heute ein Dual-Core-Prozessor, sagt Hans Stahl, Professor für Informatik an der Technischen Hochschule Köln, gegenüber "Impulse". Damit lassen sich Routineaufgaben problemlos erledigen – unabhängig davon, ob es sich um einen PC-Desktop oder ein Notebook handelt.

Mindestens genauso wichtig wie der Prozessor ist auch genügend Arbeitsspeicher. Zwei Gigabyte sind ein Muss, um genügend Ressourcen zu haben. Berücksichtigen Sie auch den Festplattenspeicher. Laut Stahl sollten bei einem regulären PC 500 Gigabyte Standard sein.

Weitere Ausstattung: ja oder nein?

Zusätzliche Ausstattung ist nur notwendig, wenn Sie mit Ihrem PC mehr als reine Routineaufgaben erledigen. Das ist beispielsweise bei umfangreichen Bild- und Videobearbeitungen der Fall. Auch Office-Anwendungen können unter Umständen besondere Anforderungen an Ihren PC stellen, etwa dann, wenn Sie mit großen Dokumenten bei Textverarbeitungen oder Tabellenkalkulationen arbeiten. Die verlangsamen Standard-PCs spürbar.

Eine separate Grafikkarte ist nur sinnvoll, wenn Sie den PC für komplexe Simulationen nutzen und mit 3D-Modellen arbeiten beziehungsweise beruflich mit PC-Spielen zu tun haben. Ansonsten ist der integrierte Grafikbeschleuniger ausreichend.

Die Preisspanne für einen ordentlich ausgestatteten Desktop-PC bewegt sich zwischen 450 und 700 Euro. Ein guter Alltagsrechner kostet zwischen 300 und 450 Euro, wie "Impulse" berichtet. Ein Zocker-PC schlägt hingegen mit mindestens 800 Euro zu Buche.

Notebook oder Tablet statt PC?

Muss es denn überhaupt ein PC-Kauf sein? Reicht nicht auch ein Laptop oder gar ein Tablet? Hinsichtlich des Preis-Leistungsverhältnisses kommen Sie mit PCs immer noch am günstigsten weg. Notebooks mit vergleichbarer Ausstattung sind in der Regel teurer als die altbewährten Desktops.

Dafür sind Sie mit einem Notebook mobil. Sie können sowohl von unterwegs, als auch im Büro flexibel arbeiten. Genau das richtige für all jene, die im digitalen Zeitalter angekommen sind. Selbst ein Tablet kann unter Umständen die richtige Wahl sein. An Hybridgeräte lassen sich beispielsweise Tastaturen anschließen.

Weiterführende Links:

  •  Wenn der PC-Kauf schon länger zurückliegt und Ihr Rechner lahmt, ist es womöglich an der Zeit seine Festplatte aufzuräumen. Tipps, wie Sie wieder mehr Speicherplatz und Schnelligkeit gewinnen.
  • Die richtige digitale Munition entscheidet über den Sieg gegen Schadprogramme. Wollen Sie Viren entfernen, dann brauchen Sie neben der potenten Killersoftware aber auch noch einen kühlen Kopf. Oder einen Fachmann. Versierte Selbermacher gelangen in vier Schritten zum "sauberen" Computer.
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