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Spezielle Zugfensterscheiben sollen Handyempfang verbessern

Ein schlechtes Handynetz im Zug ist ärgerlich: Telefonate brechen ab und Fahrgäste können nur noch im Schneckentempo surfen. Siemens will nun den Handyempfang verbessern. Das soll mit neuen Fensterscheiben gelingen.
Spezielle Zugfensterscheiben sollen Handyempfang verbessern Die bestehenden Zugfensterscheiben tragen Schuld an einem schlechteren Handyempfang. (© 2016 Scanrail1/Shutterstock)

Scheiben sind für einen weiten Frequenzbereich durchlässig

Moderne Zugfenster schützen Fahrgäste vor Sonnenstrahlung und Wärme. Doch die dabei eingesetzte Beschichtung reflektiert ebenso alle anderen elektromagnetischen Wellen. Des Problems Lösung sollen neu entwickelte Fensterscheiben sein. Die konzipierten Forscher von Siemens Corporate Technology in Wien. Der Clou: Die Zugfenster lassen Funksignale in bestimmten Frequenzbereichen ungehindert passieren, wohingegen Funksignale mit anderer Frequenz gedämpft werden, wie Lukas W. Mayer von Siemens in der Pressemitteilung des Unternehmens erklärt. Auf diese Weise soll der Handyempfang deutlich verbessert werden können.

Verbesserter Handyempfang erstmals ab Ende 2018

Nach den ersten Tests zu urteilen, scheint das Projekt erfolgversprechend zu sein: So wurde in Hochgeschwindigkeitszügen eine 50-fach stärkere Signalleistung in Mobilfunkbändern gemessen. Rein äußerlich unterscheiden sich die neuen Fensterscheiben kaum. Bis sie zum Einsatz kommen, müssen sich Fahrgäste allerdings noch gedulden. Erst Ende 2018 sollen Züge des Rhein-Ruhr-Express (RRX) erstmals mit den neuen Scheiben ausgestattet sein.

Weiterführende Links:

  • Gratis-WLAN im ICE: Noch 2016 sollen alle Fahrgäste der Hochgeschwindigkeitszüge einen kostenfreien Internetzug haben – so der Plan der Deutschen Bahn.
  • Geschäftsreise planen: 7 Tipps für einen erfolgreichen Trip.
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Spezielle Zugfensterscheiben sollen Handyempfang verbessern Die bestehenden Zugfensterscheiben tragen Schuld an einem schlechteren Handyempfang. (© 2016 Scanrail1/Shutterstock)

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Moderne Zugfenster schützen Fahrgäste vor Sonnenstrahlung und Wärme. Doch die dabei eingesetzte Beschichtung reflektiert ebenso alle anderen elektromagnetischen Wellen. Des Problems Lösung sollen neu entwickelte Fensterscheiben sein. Die konzipierten Forscher von Siemens Corporate Technology in Wien. Der Clou: Die Zugfenster lassen Funksignale in bestimmten Frequenzbereichen ungehindert passieren, wohingegen Funksignale mit anderer Frequenz gedämpft werden, wie Lukas W. Mayer von Siemens in der Pressemitteilung des Unternehmens erklärt. Auf diese Weise soll der Handyempfang deutlich verbessert werden können.

Verbesserter Handyempfang erstmals ab Ende 2018

Nach den ersten Tests zu urteilen, scheint das Projekt erfolgversprechend zu sein: So wurde in Hochgeschwindigkeitszügen eine 50-fach stärkere Signalleistung in Mobilfunkbändern gemessen. Rein äußerlich unterscheiden sich die neuen Fensterscheiben kaum. Bis sie zum Einsatz kommen, müssen sich Fahrgäste allerdings noch gedulden. Erst Ende 2018 sollen Züge des Rhein-Ruhr-Express (RRX) erstmals mit den neuen Scheiben ausgestattet sein.

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