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Website-Geschwindigkeit: Tipps zur Verbesserung der Ladezeit

Schnell ist gut, schneller ist besser. Auf diese einfache Formel lässt sich das Thema Website-Geschwindigkeit bringen. Nutzer sind in dieser Hinsicht gnadenlos – dauert die Ladezeit mehr als drei Sekunden, sind sie ganz schnell wieder weg.
Website-Geschwindigkeit: Tipps zur Verbesserung der Ladezeit Die Website-Geschwindigkeit ist mitentscheidend für Ihren Online-Auftritt. (© 2016 Tatiana Shepeleva/Shutterstock)

Darum kommt es auf eine schnelle Website-Geschwindigkeit an

Der durchschnittliche Nutzer ist nicht gerade geduldig. Das ist wissenschaftlich bestätigt. Dauert das Laden Ihrer Seite länger als drei Sekunden, springt ein Drittel Ihrer potenziellen Kunden ab. Nach fünf Sekunden ist ein weiteres Drittel weg. Länger als diese Zeitspanne wartet nur eine Minderheit der Internetnutzer. Nachzulesen ist das in der Studie „2015 Report: Global Consumer Online Shopping Expectations“.

Es liegt also in Ihrem ureigenen Interesse als Unternehmer, die Website-Geschwindigkeit zu optimieren. Schließlich soll ein Interessent den Besuch auf Ihren Webseiten mit einem positiven Gefühl verbinden. Und nicht mit Ärger. Im schlimmsten Fall geht er zur Konkurrenz und lässt sich nie wieder blicken. Die Ladezeit Ihres Online-Auftritts zu reduzieren ist also ein wichtiger Baustein für Ihren Unternehmenserfolg.

Nutzer sind allerdings nicht die einzigen, die einen trägen Seitenaufbau abstrafen. Es ist bekannt, dass die Ladegeschwindigkeit für Google ein Rankingfaktor ist. Setzen sich die Elemente einer Website schneller zusammen, dann wirkt sich das positiv auf die Suchergebnisse aus.

Google interessiert sich aber nicht nur dafür. Die Suchmaschine misst auch die Absprungrate. Verlassen die Besucher eine Website nach wenigen Sekunden, kann sie nicht wichtig sein, denkt Google. Eine schnellere Website bedeutet also, dass Sie besser von potenziellen Kunden und Interessenten gefunden werden.

Website-Geschwindigkeit: Responsive Design immer wichtiger

Zu Hause haben viele Nutzer inzwischen einen schnellen DSL- oder Kabelanschluss. Doch immer mehr Menschen nutzen das Web von unterwegs. Dabei ist die Verbindung häufig schwach, der Seitenaufbau mit dem Smartphone etwa bei Bahnfahrten oft quälend langsam. Deshalb ist es wichtig, die Ladezeit auch für mobile Endgeräte zu verbessern. Responsive Design ist selbstverständlich, schlanke Inhalte und sauberer Code umso wichtiger.

Tipps, wie Sie die Ladezeit minimieren

Für die Optimierung der Website-Geschwindigkeit können Sie an mehreren Hebeln ansetzen. Das sollten Sie auch, denn Einzelmaßnahmen sind in dieser Hinsicht wenig effizient. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Tipps und Tricks.

  • Mit dem Server fängt es an: Ein richtig konfigurierter Server ist das A und O für eine kurze Ladezeit. Versuchen Sie, so viel wie möglich über Ihren Hosting-Anbieter herauszufinden und wechseln Sie ihn gegebenenfalls.
  • Wir bleiben beim Server. Reduzieren Sie dessen Antwortzeit so gut es geht. Google zufolge sollten 200 Millisekunden nicht überschritten werden, um den HTML-Code der aufgerufenen Seite zu laden.
  • Inhalte optimieren. Das betrifft vor allem Bilder. Hier lässt sich einiges herausholen – bei vergleichsweise geringem Aufwand und technischem Verständnis. Verwenden Sie für Fotos ausschließlich das JPEG- beziehungsweise JPG-Format, für andere Grafiken das PNG-Format. Nutzen Sie in Ihrer Grafik-Software die Funktion „für Web speichern“.
  • Manchmal ist weniger mehr. Das gilt im Zusammenhang mit Website-Geschwindigkeit insbesondere für Schriften und externe Skripte. Viele aufwendige Elemente machen eine Seite langsam. Design ist wichtig, Ladezeit aber eben auch. Hier gilt es einen Kompromiss zu finden.
  • Code optimieren. Ohne in technische Details zu gehen: Je sauberer der Code einer Website geschrieben ist, umso schneller laden die Seiten. Ein entscheidender Faktor ist dabei die Reihenfolge. Der Browser liest den Code von oben nach unten und wartet, falls Elemente nicht an der vorgesehenen Stelle sind. Faustregel: CSS-Dateien im Head-Bereich einbinden, JavaScript am Ende der Seite.

Ladezeit einer Website messen

Bevor Sie zur Optimierung der Website-Geschwindigkeit schreiten, sollten Sie die Ladezeit Ihres Internetauftritts kennen. Nur dann können Sie abgleichen, welche Ihrer Maßnahmen welchen Erfolg gebracht hat. Weil die Ladezeit eine entscheidende Rolle beim Google-Ranking spielt, bietet sich PageSpeed Insights an. Das Tool zeigt Ihnen Ergebnisse für Desktop und Mobile und gibt Handlungsempfehlungen.

Website-Geschwindigkeit: Der erste Eindruck zählt

Die Ladezeit einer Seite ist für Nutzer im Web genauso wichtig wie Pünktlichkeit im Umgang der Menschen untereinander. Als emotionaler Faktor im Kontakt eines potenziellen Kunden mit Ihrem Unternehmen kann das Thema gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ersparen Sie Ihren Besuchern den Ärger und erfüllen Sie ihre Erwartungen. Dann kommen sie gerne wieder.

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Schnell ist gut, schneller ist besser. Auf diese einfache Formel lässt sich das Thema Website-Geschwindigkeit bringen. Nutzer sind in dieser Hinsicht gnadenlos – dauert die Ladezeit mehr als drei Sekunden, sind sie ganz schnell wieder weg.
Website-Geschwindigkeit: Tipps zur Verbesserung der Ladezeit Die Website-Geschwindigkeit ist mitentscheidend für Ihren Online-Auftritt. (© 2016 Tatiana Shepeleva/Shutterstock)

Darum kommt es auf eine schnelle Website-Geschwindigkeit an

Der durchschnittliche Nutzer ist nicht gerade geduldig. Das ist wissenschaftlich bestätigt. Dauert das Laden Ihrer Seite länger als drei Sekunden, springt ein Drittel Ihrer potenziellen Kunden ab. Nach fünf Sekunden ist ein weiteres Drittel weg. Länger als diese Zeitspanne wartet nur eine Minderheit der Internetnutzer. Nachzulesen ist das in der Studie „2015 Report: Global Consumer Online Shopping Expectations“.

Es liegt also in Ihrem ureigenen Interesse als Unternehmer, die Website-Geschwindigkeit zu optimieren. Schließlich soll ein Interessent den Besuch auf Ihren Webseiten mit einem positiven Gefühl verbinden. Und nicht mit Ärger. Im schlimmsten Fall geht er zur Konkurrenz und lässt sich nie wieder blicken. Die Ladezeit Ihres Online-Auftritts zu reduzieren ist also ein wichtiger Baustein für Ihren Unternehmenserfolg.

Nutzer sind allerdings nicht die einzigen, die einen trägen Seitenaufbau abstrafen. Es ist bekannt, dass die Ladegeschwindigkeit für Google ein Rankingfaktor ist. Setzen sich die Elemente einer Website schneller zusammen, dann wirkt sich das positiv auf die Suchergebnisse aus.

Google interessiert sich aber nicht nur dafür. Die Suchmaschine misst auch die Absprungrate. Verlassen die Besucher eine Website nach wenigen Sekunden, kann sie nicht wichtig sein, denkt Google. Eine schnellere Website bedeutet also, dass Sie besser von potenziellen Kunden und Interessenten gefunden werden.

Website-Geschwindigkeit: Responsive Design immer wichtiger

Zu Hause haben viele Nutzer inzwischen einen schnellen DSL- oder Kabelanschluss. Doch immer mehr Menschen nutzen das Web von unterwegs. Dabei ist die Verbindung häufig schwach, der Seitenaufbau mit dem Smartphone etwa bei Bahnfahrten oft quälend langsam. Deshalb ist es wichtig, die Ladezeit auch für mobile Endgeräte zu verbessern. Responsive Design ist selbstverständlich, schlanke Inhalte und sauberer Code umso wichtiger.

Tipps, wie Sie die Ladezeit minimieren

Für die Optimierung der Website-Geschwindigkeit können Sie an mehreren Hebeln ansetzen. Das sollten Sie auch, denn Einzelmaßnahmen sind in dieser Hinsicht wenig effizient. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Tipps und Tricks.

  • Mit dem Server fängt es an: Ein richtig konfigurierter Server ist das A und O für eine kurze Ladezeit. Versuchen Sie, so viel wie möglich über Ihren Hosting-Anbieter herauszufinden und wechseln Sie ihn gegebenenfalls.
  • Wir bleiben beim Server. Reduzieren Sie dessen Antwortzeit so gut es geht. Google zufolge sollten 200 Millisekunden nicht überschritten werden, um den HTML-Code der aufgerufenen Seite zu laden.
  • Inhalte optimieren. Das betrifft vor allem Bilder. Hier lässt sich einiges herausholen – bei vergleichsweise geringem Aufwand und technischem Verständnis. Verwenden Sie für Fotos ausschließlich das JPEG- beziehungsweise JPG-Format, für andere Grafiken das PNG-Format. Nutzen Sie in Ihrer Grafik-Software die Funktion „für Web speichern“.
  • Manchmal ist weniger mehr. Das gilt im Zusammenhang mit Website-Geschwindigkeit insbesondere für Schriften und externe Skripte. Viele aufwendige Elemente machen eine Seite langsam. Design ist wichtig, Ladezeit aber eben auch. Hier gilt es einen Kompromiss zu finden.
  • Code optimieren. Ohne in technische Details zu gehen: Je sauberer der Code einer Website geschrieben ist, umso schneller laden die Seiten. Ein entscheidender Faktor ist dabei die Reihenfolge. Der Browser liest den Code von oben nach unten und wartet, falls Elemente nicht an der vorgesehenen Stelle sind. Faustregel: CSS-Dateien im Head-Bereich einbinden, JavaScript am Ende der Seite.

Ladezeit einer Website messen

Bevor Sie zur Optimierung der Website-Geschwindigkeit schreiten, sollten Sie die Ladezeit Ihres Internetauftritts kennen. Nur dann können Sie abgleichen, welche Ihrer Maßnahmen welchen Erfolg gebracht hat. Weil die Ladezeit eine entscheidende Rolle beim Google-Ranking spielt, bietet sich PageSpeed Insights an. Das Tool zeigt Ihnen Ergebnisse für Desktop und Mobile und gibt Handlungsempfehlungen.

Website-Geschwindigkeit: Der erste Eindruck zählt

Die Ladezeit einer Seite ist für Nutzer im Web genauso wichtig wie Pünktlichkeit im Umgang der Menschen untereinander. Als emotionaler Faktor im Kontakt eines potenziellen Kunden mit Ihrem Unternehmen kann das Thema gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ersparen Sie Ihren Besuchern den Ärger und erfüllen Sie ihre Erwartungen. Dann kommen sie gerne wieder.

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