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5 mobile Betriebssysteme im Vergleich

Auch wenn Android mittlerweile mit Abstand Marktführer ist: Es gibt noch andere mobile Betriebssysteme. Wir stellen die Alternativen vor und zeigen, welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Systeme mit sich bringen.
5 mobile Betriebssysteme im Vergleich Smartphone-Nutzer können verschiedene mobile Betriebssysteme wählen – komplett frei sind sie dabei aber nicht. (© 2016 Syda Productions/Shutterstock)

Android: der Marktführer

Das Smartphone-Betriebssystem mit dem größten Marktanteil (Anfang 2016 rund 74 Prozent in Deutschland) stammt aus dem Hause Google und besteht seit 2008. Circa alle neun Monate kommt eine neue Version, die jeweils nach einer Süßspeise benannt ist. Durch die große Verbreitung dieses Betriebssystems haben Nutzer eine große Auswahl an Geräten und Apps, die über den Google Play Store verfügbar sind. Android ist außerdem einfach zu bedienen und kann als Open-Source-Lösung von verschiedenen Handyherstellern verwendet und an ihre Geräte angepasst werden. Das führt allerdings auch dazu, dass Updates häufig auf sich warten lassen oder für ältere Geräte nicht verfügbar sind.

iOS: der Klassiker von Apple

Das mobile Betriebssystem von Apple liegt bei der Verbreitung auf dem zweiten Rang. Es existiert bereits seit 2007 und wird kontinuierlich weiterentwickelt. iOS läuft nur auf Apple-Geräten, also iPhone, iPad und iPod. Da Hardware und Software aus demselben Haus kommen, läuft das System sehr benutzerfreundlich. Seine Geschlossenheit ist in puncto Sicherheit ein Vorteil, schränkt aber auch die Möglichkeiten der Nutzer ein. So können Apps zum Beispiel nur im hauseigenen App Store heruntergeladen werden – das Angebot dort ist aber auch sehr groß. iOS überzeugt außerdem durch regelmäßige Software-Updates.

Windows 10 Mobile und Windows Phone: mobile Betriebssysteme von Microsoft

Diese Systeme kommen von Windows und erinnern auch optisch an die vertraute PC-Oberfläche. Sie sind außerdem gut mit Windows-Programmen kompatibel. Allerdings haben Nutzer hier nur eine begrenzte Auswahl an Endgeräten: Vor allem Nokia und einige wenige Modelle von Samsung, HTC und Huawei verfügen über mobile Betriebssysteme von Windows. Während diese vorher unter dem Namen Windows Phone bekannt waren, heißt die neueste Version Windows 10 Mobile. Die meisten Smartphones mit Windows Phone 8.1 lassen sich auf Windows 10 Mobile aufrüsten.

BlackBerry OS: interessant für Businesskunden

Bereits seit 1999 gibt es Smartphones von BlackBerry und damit auch das gleichnamige Betriebssystem. Klassischerweise richtet sich dieser Hersteller vor allem an Geschäftskunden. Mobile Betriebssysteme von diesem Anbieter überzeugen deshalb durch einen schnellen E-Mail-Pushdienst und die Möglichkeit zur Trennung von privaten und beruflichen Daten. Auch die Synchronisierung mit dem PC ist komfortabel. Allerdings sind Nutzer an die Geräte von BlackBerry gebunden und können nur auf ein begrenztes App-Angebot zugreifen.

Firefox OS: das unabhängige System

Das Betriebssystem von Mozilla basiert auf Linux und ist quelloffen. Hier steht kein großer Konzern im Hintergrund, sondern die Mozilla Corporation, die das System auf Webtechniken aufgebaut hat. Von der hohen Offenheit und Kompatibilität des Systems profitieren sowohl Nutzer als auch Programmierer. Die Auswahl an Geräten und Apps ist aber sehr gering. Außerdem wird Firefox OS ab Mai 2016 nicht mehr weiterentwickelt. 2017 soll auch der Marketplace für Apps schließen.

Weiterführende Links:

  • Mobile Betriebssysteme und andere Entscheidungskriterien: Worauf Sie beim Kauf eines Business-Smartphones achten sollten.
  • iPhones stürzen seltener ab als Android-Smartphones.
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5 mobile Betriebssysteme im Vergleich

Auch wenn Android mittlerweile mit Abstand Marktführer ist: Es gibt noch andere mobile Betriebssysteme. Wir stellen die Alternativen vor und zeigen, welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Systeme mit sich bringen.
5 mobile Betriebssysteme im Vergleich Smartphone-Nutzer können verschiedene mobile Betriebssysteme wählen – komplett frei sind sie dabei aber nicht. (© 2016 Syda Productions/Shutterstock)

Android: der Marktführer

Das Smartphone-Betriebssystem mit dem größten Marktanteil (Anfang 2016 rund 74 Prozent in Deutschland) stammt aus dem Hause Google und besteht seit 2008. Circa alle neun Monate kommt eine neue Version, die jeweils nach einer Süßspeise benannt ist. Durch die große Verbreitung dieses Betriebssystems haben Nutzer eine große Auswahl an Geräten und Apps, die über den Google Play Store verfügbar sind. Android ist außerdem einfach zu bedienen und kann als Open-Source-Lösung von verschiedenen Handyherstellern verwendet und an ihre Geräte angepasst werden. Das führt allerdings auch dazu, dass Updates häufig auf sich warten lassen oder für ältere Geräte nicht verfügbar sind.

iOS: der Klassiker von Apple

Das mobile Betriebssystem von Apple liegt bei der Verbreitung auf dem zweiten Rang. Es existiert bereits seit 2007 und wird kontinuierlich weiterentwickelt. iOS läuft nur auf Apple-Geräten, also iPhone, iPad und iPod. Da Hardware und Software aus demselben Haus kommen, läuft das System sehr benutzerfreundlich. Seine Geschlossenheit ist in puncto Sicherheit ein Vorteil, schränkt aber auch die Möglichkeiten der Nutzer ein. So können Apps zum Beispiel nur im hauseigenen App Store heruntergeladen werden – das Angebot dort ist aber auch sehr groß. iOS überzeugt außerdem durch regelmäßige Software-Updates.

Windows 10 Mobile und Windows Phone: mobile Betriebssysteme von Microsoft

Diese Systeme kommen von Windows und erinnern auch optisch an die vertraute PC-Oberfläche. Sie sind außerdem gut mit Windows-Programmen kompatibel. Allerdings haben Nutzer hier nur eine begrenzte Auswahl an Endgeräten: Vor allem Nokia und einige wenige Modelle von Samsung, HTC und Huawei verfügen über mobile Betriebssysteme von Windows. Während diese vorher unter dem Namen Windows Phone bekannt waren, heißt die neueste Version Windows 10 Mobile. Die meisten Smartphones mit Windows Phone 8.1 lassen sich auf Windows 10 Mobile aufrüsten.

BlackBerry OS: interessant für Businesskunden

Bereits seit 1999 gibt es Smartphones von BlackBerry und damit auch das gleichnamige Betriebssystem. Klassischerweise richtet sich dieser Hersteller vor allem an Geschäftskunden. Mobile Betriebssysteme von diesem Anbieter überzeugen deshalb durch einen schnellen E-Mail-Pushdienst und die Möglichkeit zur Trennung von privaten und beruflichen Daten. Auch die Synchronisierung mit dem PC ist komfortabel. Allerdings sind Nutzer an die Geräte von BlackBerry gebunden und können nur auf ein begrenztes App-Angebot zugreifen.

Firefox OS: das unabhängige System

Das Betriebssystem von Mozilla basiert auf Linux und ist quelloffen. Hier steht kein großer Konzern im Hintergrund, sondern die Mozilla Corporation, die das System auf Webtechniken aufgebaut hat. Von der hohen Offenheit und Kompatibilität des Systems profitieren sowohl Nutzer als auch Programmierer. Die Auswahl an Geräten und Apps ist aber sehr gering. Außerdem wird Firefox OS ab Mai 2016 nicht mehr weiterentwickelt. 2017 soll auch der Marketplace für Apps schließen.

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  • Mobile Betriebssysteme und andere Entscheidungskriterien: Worauf Sie beim Kauf eines Business-Smartphones achten sollten.
  • iPhones stürzen seltener ab als Android-Smartphones.
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