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Akku laden: 5 Mythen aufgedeckt

Niemals zu lange den Akku laden, da dieser sonst explodieren kann? Der Akku hält am längsten, wenn er auf der Heizung liegt? Diese und weitere Mythen halten sich hartnäckig – wir verraten, an welchen etwas dran ist und welche Sie getrost vergessen können.
Akku laden: 5 Mythen aufgedeckt Diese Mythen zum Thema Akku laden können Sie ignorieren. (© 2016 StudioSmile/Shutterstock)

Mythos 1: Wenn er zu lange am Strom ist, überlädt der Akku

Dieser Mythos wird durch Geschichten über explodierende oder brennende Akkus gestützt. Bei Lithium-Ionen-Akkus müssen Nutzer sich aber keine Sorgen machen: Diese verfügen über Schutzmechanismen, die ein Überladen des Geräts verhindern. Wenn der Akku geladen ist, aber immer  noch am Netz hängt, verbraucht das Gerät zunächst einen Teil seiner Energie und lädt ihn dann wieder komplett auf. Nickel-Cadmium-Akkus waren allerdings anfälliger und konnten schneller überladen werden. Mittlerweile sind diese Akkus aber weitestgehend verboten.

Mythos 2: Erst dann den Akku laden, wenn er komplett leer ist

Auch dieser Mythos stammt noch aus der Zeit der Nickel-Cadmium-Akkus. Bei diesen trat der sogenannte Memory-Effekt ein: Wurden sie nicht komplett entladen, sank ihre Kapazität mit der Zeit. Bei Lithium-Ionen-Akkus ist das allerdings nicht der Fall – dort gilt sogar das Gegenteil: Sogenannte tiefe Zyklen verkürzen die Lebensdauer des Akkus, während flache Zyklen, also zum Beispiel das Laden von 30 auf 80 Prozent, optimal sind.

Mythos 3: Das Gerät nicht nutzen, während der Akku lädt

Auch hier gilt: Lithium-Ionen-Akkus sind unempfindlicher als alte Akku-Technologien. Sie können also ohne Probleme telefonieren, während Sie den Akku laden. Allerdings sollten Sie auf Originalzubehör oder einwandfreie Produkte von Drittanbietern achten. Bei einer fehlerhaften Isolierung des Ladegeräts kann es nämlich zu einem Stromschlag kommen, wenn Sie beim Aufladen telefonieren. Grundsätzlich ist das aber unbedenklich. Es ist auch nicht schädlich, wenn Sie den Ladevorgang eine Weile unterbrechen und erst später fortsetzen.

Mythos 4: Auf der Heizung hält der Akku länger

Der Mythos vom Akku auf der Heizung hält sich hartnäckig, er ist aber falsch. Akkus sollten vielmehr kühl gelagert werden und sind im Kühlschrank besser aufgehoben als auf der Heizung. Wer zum Beispiel seinen Laptop-Akku längere Zeit nicht benötigt, kann ihn gut verpackt im Kühlschrank oder im Keller aufbewahren und so seine Lebensdauer erhöhen. Dabei ist eine mittlere Ladung sinnvoll, denn voll geladen altert ein Akku besonders schnell. Ist er dagegen fast leer, kann er durch die Selbstentladung so stark entleert werden, dass er sich nicht mehr mit dem Ladegerät aufladen lässt.

Mythos 5: Laden per USB schadet dem Akku

Auch das ist ein Irrtum. Sie können ohne Bedenken über den USB-Anschluss Ihres PCs oder Laptops einen Akku laden. Weder der Akku noch der Rechner werden dadurch geschädigt. Durch die Ladeelektronik im zu ladenden Gerät wird der Vorgang kontrolliert, sodass es nicht zu einer Überladung kommt.

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Akku laden: 5 Mythen aufgedeckt

Niemals zu lange den Akku laden, da dieser sonst explodieren kann? Der Akku hält am längsten, wenn er auf der Heizung liegt? Diese und weitere Mythen halten sich hartnäckig – wir verraten, an welchen etwas dran ist und welche Sie getrost vergessen können.
Akku laden: 5 Mythen aufgedeckt Diese Mythen zum Thema Akku laden können Sie ignorieren. (© 2016 StudioSmile/Shutterstock)

Mythos 1: Wenn er zu lange am Strom ist, überlädt der Akku

Dieser Mythos wird durch Geschichten über explodierende oder brennende Akkus gestützt. Bei Lithium-Ionen-Akkus müssen Nutzer sich aber keine Sorgen machen: Diese verfügen über Schutzmechanismen, die ein Überladen des Geräts verhindern. Wenn der Akku geladen ist, aber immer  noch am Netz hängt, verbraucht das Gerät zunächst einen Teil seiner Energie und lädt ihn dann wieder komplett auf. Nickel-Cadmium-Akkus waren allerdings anfälliger und konnten schneller überladen werden. Mittlerweile sind diese Akkus aber weitestgehend verboten.

Mythos 2: Erst dann den Akku laden, wenn er komplett leer ist

Auch dieser Mythos stammt noch aus der Zeit der Nickel-Cadmium-Akkus. Bei diesen trat der sogenannte Memory-Effekt ein: Wurden sie nicht komplett entladen, sank ihre Kapazität mit der Zeit. Bei Lithium-Ionen-Akkus ist das allerdings nicht der Fall – dort gilt sogar das Gegenteil: Sogenannte tiefe Zyklen verkürzen die Lebensdauer des Akkus, während flache Zyklen, also zum Beispiel das Laden von 30 auf 80 Prozent, optimal sind.

Mythos 3: Das Gerät nicht nutzen, während der Akku lädt

Auch hier gilt: Lithium-Ionen-Akkus sind unempfindlicher als alte Akku-Technologien. Sie können also ohne Probleme telefonieren, während Sie den Akku laden. Allerdings sollten Sie auf Originalzubehör oder einwandfreie Produkte von Drittanbietern achten. Bei einer fehlerhaften Isolierung des Ladegeräts kann es nämlich zu einem Stromschlag kommen, wenn Sie beim Aufladen telefonieren. Grundsätzlich ist das aber unbedenklich. Es ist auch nicht schädlich, wenn Sie den Ladevorgang eine Weile unterbrechen und erst später fortsetzen.

Mythos 4: Auf der Heizung hält der Akku länger

Der Mythos vom Akku auf der Heizung hält sich hartnäckig, er ist aber falsch. Akkus sollten vielmehr kühl gelagert werden und sind im Kühlschrank besser aufgehoben als auf der Heizung. Wer zum Beispiel seinen Laptop-Akku längere Zeit nicht benötigt, kann ihn gut verpackt im Kühlschrank oder im Keller aufbewahren und so seine Lebensdauer erhöhen. Dabei ist eine mittlere Ladung sinnvoll, denn voll geladen altert ein Akku besonders schnell. Ist er dagegen fast leer, kann er durch die Selbstentladung so stark entleert werden, dass er sich nicht mehr mit dem Ladegerät aufladen lässt.

Mythos 5: Laden per USB schadet dem Akku

Auch das ist ein Irrtum. Sie können ohne Bedenken über den USB-Anschluss Ihres PCs oder Laptops einen Akku laden. Weder der Akku noch der Rechner werden dadurch geschädigt. Durch die Ladeelektronik im zu ladenden Gerät wird der Vorgang kontrolliert, sodass es nicht zu einer Überladung kommt.

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