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Akkulaufzeit verlängern: 14 Tipps fürs Notebook

Verrinnt die nutzbare Zeit mit Ihrem Notebook immer zu schnell? Dann können unsere Tipps die Akkulaufzeit verlängern. Denn je fürsorglicher Sie mit dem mobilen Stromspeicher umgehen, desto ausdauernder ist er. Oft kommt es nur auf die richtigen Energiespar-Einstellungen an.
Akkulaufzeit verlängern: X Tipps fürs Notebook Mit ein paar Tipps und Tricks können Sie die Akkulaufzeit verlängern. (© 2016 sergign/Shutterstock)

Akkulaufzeit verlängern über die Energieoptionen

Wie der Name schon sagt, erlauben die Energieoptionen eines Betriebssystems Eingriffe in den Energiehaushalt eines Computers. Welche Effekte das auf die Akkulaufzeit hat, haben die Experten von "Chip" mal mit einem Windows-Notebook ausprobiert. Dabei stellten sich unter anderem folgende Einstellungen als vorteilhaft heraus.

  • Festplatte: Wenn Sie in den Energieoptionen, die Sie über die Systemsteuerung öffnen,  die Funktion "Festplatte ausschalten nach: 5 Minuten" wählen, dann können Sie schon um einiges die Akkulaufzeit verlängern. In dem Test hielt das Notebook so immerhin zwölf Minuten länger durch.
  • WLAN-Adapter: Weitere 16 Minuten Gangreserve bringt es, den WLAN-Adapter zu bremsen. "Chip" empfiehlt hier den "Mittleren Energiesparmodus". Drosseln Sie die Leistung stärker, so könnte das die drahtlose Verbindung zum Internet beeinträchtigen. Falls Sie keinen Online-Zugang benötigen, dann schalten Sie die Funktion einfach komplett ab.
  • Energie sparen. Hier lässt sich am effektivsten die Akkulaufzeit verlängern. Und zwar mit dieser Kombination: Stellen Sie unter "Deaktivierung nach" 5 bis 10 Minuten ein, legen Sie den "Ruhestand nach" auf 30 bis 60 Minuten fest und wählen Sie den "Hybriden Standbymodus". Im Test hatte das Notebook danach für 320 Minuten statt für 228 Minuten Puste. Das entspricht einer um 66 Prozent gesteigerten Ausdauer.
  • Bildschirm. Legen Sie unter "Bildschirm abdunkeln nach" die Einstellung 2 Minuten und unter "Bildschirmhelligkeit beim Verdunkeln" 10 Prozent fest. Damit ließen sich 18 Prozent oder 41 Minuten an zusätzlicher Laufzeit aus dem Akku kitzeln.

Akkulaufzeit verlängern durch Verzicht auf Stromfresser

Neben den Energieoptionen haben Sie noch weitere Möglichkeiten, mit denen Sie die Akkulaufzeit verlängern. Einige Beispiele:

  • Nicht nur das Notebook selbst verbraucht Strom, sondern auch per Kabel oder Bluetooth daran angeschlossene Geräte wie Maus, Tastatur oder Laufwerke. Was Sie davon nicht unbedingt brauchen, ziehen oder schalten Sie ab.
  • Arbeiten Sie nur mit Software, die Sie für die aktuelle Aufgabe benötigen.
  • Schließen Sie also Programme, die im Hintergrund laufen und im Moment nicht weiter von Belang sind. Dazu zählen etwa automatische Update-Funktionen. Vergessen Sie aber später nicht, diese bei Bedarf wieder zu aktivieren.
  • Nutzen Sie möglichst selten Multimedia-Anwendungen, die in der Regel viel Energie verbrauchen.
  • Ein Hardware-Tipp: Wenn Sie Ihrem Notebook mehr Arbeitsspeicher gönnen, dann braucht es seltener auf die Festplatte zuzugreifen. Auch das erhöht die Akkuleistung.

Akkulaufzeit verlängern mit Akku-Tipps

Behandeln Sie Ihren Akku pfleglich, dann wird er es Ihnen mit einer langen Laufzeit danken. Dazu verhelfen zum Beispiel diese Tipps:

  • Wird der Stromspeicher voraussichtlich länger nicht benötigt, sollten Sie ihn aus dem Notebook entfernen. Lagern Sie ihn kühl und trocken mit einer Mindestladung von 40 Prozent.
  • Am besten laden Sie ihn auf, wenn seine Kapazität zwischen 30 und 70 Prozent liegt. Über oder unter diesen Werten wird der Akku stärker belastet.
  • Setzen Sie ihn keinen extremen Temperaturen aus. Meiden Sie also Kälte und Hitze unter minus zehn Grad und mehr als 30 Grad. Lassen Sie ihn im Sommer oder Winter nicht im Auto liegen.
  • Befreien Sie das Notebook auch regelmäßig von angesammeltem Staub in den Lüftungsschlitzen und dem Lüfter. Ansonsten könnte zu große Stauhitze dem Akku schaden. Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber "Laptop-Lüfter reinigen: In 5 Schritten zur optimalen Kühlung".
  • Kaufen Sie für Notfälle einen zweiten Akku.

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Akkulaufzeit verlängern: X Tipps fürs Notebook Mit ein paar Tipps und Tricks können Sie die Akkulaufzeit verlängern. (© 2016 sergign/Shutterstock)

Akkulaufzeit verlängern über die Energieoptionen

Wie der Name schon sagt, erlauben die Energieoptionen eines Betriebssystems Eingriffe in den Energiehaushalt eines Computers. Welche Effekte das auf die Akkulaufzeit hat, haben die Experten von "Chip" mal mit einem Windows-Notebook ausprobiert. Dabei stellten sich unter anderem folgende Einstellungen als vorteilhaft heraus.

  • Festplatte: Wenn Sie in den Energieoptionen, die Sie über die Systemsteuerung öffnen,  die Funktion "Festplatte ausschalten nach: 5 Minuten" wählen, dann können Sie schon um einiges die Akkulaufzeit verlängern. In dem Test hielt das Notebook so immerhin zwölf Minuten länger durch.
  • WLAN-Adapter: Weitere 16 Minuten Gangreserve bringt es, den WLAN-Adapter zu bremsen. "Chip" empfiehlt hier den "Mittleren Energiesparmodus". Drosseln Sie die Leistung stärker, so könnte das die drahtlose Verbindung zum Internet beeinträchtigen. Falls Sie keinen Online-Zugang benötigen, dann schalten Sie die Funktion einfach komplett ab.
  • Energie sparen. Hier lässt sich am effektivsten die Akkulaufzeit verlängern. Und zwar mit dieser Kombination: Stellen Sie unter "Deaktivierung nach" 5 bis 10 Minuten ein, legen Sie den "Ruhestand nach" auf 30 bis 60 Minuten fest und wählen Sie den "Hybriden Standbymodus". Im Test hatte das Notebook danach für 320 Minuten statt für 228 Minuten Puste. Das entspricht einer um 66 Prozent gesteigerten Ausdauer.
  • Bildschirm. Legen Sie unter "Bildschirm abdunkeln nach" die Einstellung 2 Minuten und unter "Bildschirmhelligkeit beim Verdunkeln" 10 Prozent fest. Damit ließen sich 18 Prozent oder 41 Minuten an zusätzlicher Laufzeit aus dem Akku kitzeln.

Akkulaufzeit verlängern durch Verzicht auf Stromfresser

Neben den Energieoptionen haben Sie noch weitere Möglichkeiten, mit denen Sie die Akkulaufzeit verlängern. Einige Beispiele:

  • Nicht nur das Notebook selbst verbraucht Strom, sondern auch per Kabel oder Bluetooth daran angeschlossene Geräte wie Maus, Tastatur oder Laufwerke. Was Sie davon nicht unbedingt brauchen, ziehen oder schalten Sie ab.
  • Arbeiten Sie nur mit Software, die Sie für die aktuelle Aufgabe benötigen.
  • Schließen Sie also Programme, die im Hintergrund laufen und im Moment nicht weiter von Belang sind. Dazu zählen etwa automatische Update-Funktionen. Vergessen Sie aber später nicht, diese bei Bedarf wieder zu aktivieren.
  • Nutzen Sie möglichst selten Multimedia-Anwendungen, die in der Regel viel Energie verbrauchen.
  • Ein Hardware-Tipp: Wenn Sie Ihrem Notebook mehr Arbeitsspeicher gönnen, dann braucht es seltener auf die Festplatte zuzugreifen. Auch das erhöht die Akkuleistung.

Akkulaufzeit verlängern mit Akku-Tipps

Behandeln Sie Ihren Akku pfleglich, dann wird er es Ihnen mit einer langen Laufzeit danken. Dazu verhelfen zum Beispiel diese Tipps:

  • Wird der Stromspeicher voraussichtlich länger nicht benötigt, sollten Sie ihn aus dem Notebook entfernen. Lagern Sie ihn kühl und trocken mit einer Mindestladung von 40 Prozent.
  • Am besten laden Sie ihn auf, wenn seine Kapazität zwischen 30 und 70 Prozent liegt. Über oder unter diesen Werten wird der Akku stärker belastet.
  • Setzen Sie ihn keinen extremen Temperaturen aus. Meiden Sie also Kälte und Hitze unter minus zehn Grad und mehr als 30 Grad. Lassen Sie ihn im Sommer oder Winter nicht im Auto liegen.
  • Befreien Sie das Notebook auch regelmäßig von angesammeltem Staub in den Lüftungsschlitzen und dem Lüfter. Ansonsten könnte zu große Stauhitze dem Akku schaden. Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber "Laptop-Lüfter reinigen: In 5 Schritten zur optimalen Kühlung".
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